Gene Roddenberry – Star Trek: Der Film

Bisher hatte ich nur gehört, wie wichtig das Buch für alle ist, die Kirk/Spock als Paar propagieren, entsprechend war ich eher enttäuscht. Die Chemie zwischen Spock und Kirk war, mit Ausnahme von Spocks Gedanken beim Kolinahr, so gut wie gar nicht zu spüren und noch weniger vorhanden als im Film. Und generell finde ich den Film besser umgesetzt. Es gibt einige kleine, aber meiner Meinung nach störende Unterschiede in dem Teil der Handlung, die man auch im Film sehen kann. Dazu kommt noch einiges nebenher, wie Kirks Ex-Ehefrau, das einfach eher störend ist. Und auch, dass Roddenberry alle paar Seiten beschreiben muss, dass die Männer wegen Ilia ständig sexuell erregt sind, nervt eher. Dazu sind Beschreibungen der Technik drin, die selbst für mein sehr geringes physikalisches Verständnis unlogisch klingen und sich mit dem Rest des Star Trek-Universums einfach nicht vertragen.

Dennoch ist der Roman kurzweilig und empfehlenswert. Wer aber sein Herz zu sehr an die Charaktere gehängt hat, wird von Roddenberry ein wenig enttäuscht sein. Irgendwie schafft er es nicht, sie 1:1 so zu treffen, wie sie in Serie, Filmen und Romanen dargestellt sind. (Wobei sich die Frage stellt, ob dann nur die anderen Autoren nicht Roddenberrys Wünsche vollständig getroffen haben.) 

Es mag allerdings sein, dass lediglich die deutsche Übersetzung schlecht ist. Das werde ich prüfen und gegebenenfalls hier nachtragen. 

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