Simon Rich – In Gottes Namen, Amen

Gott hat keine Lust mehr, auf der Erde interessieren ihn eh nur noch die Sportergebnisse und sie macht zu viel Arbeit. Also weg damit. In einem Monat ist Weltuntergang, ob Feuer oder Eis entscheidet er sich noch.

Zwei kleine Engel aber wollen ihn umstimmen. Der Deal: Sie müssen sich eines der Gebete, die es zu Gott geschafft haben, aussuchen und es in den 30 Tagen erfüllen. Zwei Menschen wünschen sich, mit dem jeweils anderen zusammen zu kommen, das klingt doch machbar.

Dumm nur, dass sich herausstellt, dass beide depressive Couchpotatos mit keinerlei Talent für soziale Kontakte sind.

Ich bin mit genau NULL Erwartungen an da heran gegangen, habe es nur gekauft, weil der Titel interessant klang, es reduziert war, und ich neben all meiner Nonfiction auch endlich mal wieder einen Roman kaufen wollte. Aber ich bin wirklich positiv überrascht. Eine sehr interessante Idee, die auch schön herausgearbeitet wurde. Sternchenabzug nur, weil die Charaktere etwas mehr Tiefe hätten haben können, und auch die Story selbst durchaus tiefgründigeren Humor zugelassen hätte. Nicht, dass sie schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Aber ich glaube, da hätte man sogar noch einen Hauch mehr Witz reinbringen können. Daher ’nur‘ 4 Sterne.

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