Die Queen – Mein königliches Tagebuch

Mein königliches Tagebuch - Top Secret

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum: April 2012
  • Verlag: S. Fischer Verlag
  • ISBN: 978-3-596-19504-6
  • Taschenbuch 272 Seiten
  • Sprache: Deutsch

 

Klappentext: 

Wir sind nicht irgendwer. Wir sind die Queen!

7. Dezember: Eigentlich gönnt man sich vor fünf Uhr nachmittags niemals einen Gin. Gott sei Dank ist im Commonwealth immer irgendwo fünf Uhr nachmittags.

8. Dezember: Wir müssen Uns vom Papstbesuch erholen. Der Herzog von Edinburgh schien sich gut zu amüsieren; freilich mussten Wir ihm sein Vorhaben, den Papst als schwangere Nonne verkleidet zu begrüßen, dann doch untersagen.

24. Mai: Nein, Präsident Obama, Sie können nicht »eben mal früher reinschneien«! Wir haben ein Commonwealth zu regieren und einen gewissen Tagesablauf einzuhalten!

Aufbau:

Jeweils für einen gewissen Zeitraum sind die – natürlich fiktiven – Tagebucheinträge als Auszüge abgedruckt. Jeweils gibt es eine kurze Überschrift für den Tag, die eigentlich jedes Mal schon den Hauptpunkt beschreibt und alles andere überflüssig macht.

 

Fazit: 

Erst vor zwei Tagen habe ich geschrieben, dass ich mir von diesem Buch hier gewünscht habe, dass es die Ausnahme ist. Dass viele Bücher dieser Art einfach nur schlecht sind. Das ist leider hier auch der Fall. Einzig als Trinkspiel könnte es taugen, wenn man es in der Runde laut vorliest. Bei jedem Eintrag, dass die Queen sich mit Gin betrinkt, nimmt man einen Schluck. So kann man sich das Buch auch gleich wieder aus dem Gedächtnis trinken.

Ansonsten ist es erstaunlich niveaulos. Sowohl Teile des Kabinetts als auch der königlichen Familie werden als geistig behindert und auf der Stufe eines Kleinkindes dargestellt, und die Queen ist nicht nur größenwahnsinnig, sondern redet auch im Tagebuch von sich selbst als ‚wir‘. Viel mehr findet tatsächlich nicht statt. Einzig eine Stelle war zum Schmunzeln, und die ist mit dem 8. Dezember schon im Klappentext verarbeitet. Leider wieder eine Enttäuschung. Warum werden solche Bücher immer nur von Menschen geschrieben, deren Humor noch weniger Niveau hat als ein Programm von Mario Barth?

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