Marie Meimberg – Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken

Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken: Geschichten für mehr Mut im Leben

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum:  1. März 2016
  • Verlag: Piper Verlag
  • ISBN: 978-3-492-30851-9
  • Taschenbuch 192 Seiten
  • Sprache: Deutsch

 

 

Klappentext: 

Kennst du den Moment, wenn man weinend am Boden liegt und plötzlich lachen muss – weil man weiß, dass daraus später eine tolle Geschichte wird? Kennst du die Aufregung beim Schluss machen, weil man weiß, dass etwas Neues beginnt? Ist das Leben nicht immer dann am spannendsten, wenn ein Plan mal nicht funktioniert? Und wenn die Fehler der Freundin das sind, was man am meisten liebt – warum verbiegen wir uns dann selbst so oft? Wie lernt man fliegen, wenn man nie den Schritt über die Klippe riskiert?

Marie Meimberg erhebt das Scheitern zur Kunstform und zeigt in zahlreichen berührenden Geschichten und Zeichnungen, wie wir erkennen, was wirklich in uns steckt. Auf dem Weg zum Glück lässt sie keinen Umweg aus. Denn Wunder warten nicht auf Asphaltstraßen, Baby!

Inhalt: 

Marie Meimberg, eine Sängerin, Poetry-Slammerin und Künstlerin, erzählt anhand kleiner Anekdoten von den positiven, lebensbejahenden Lektionen, die ihr die Welt über die Jahre erteilt hat. Dabei erzählt sie auch von ihren eigenen Schwächen, Rückschlägen und Fehlentscheidungen, und davon, wie diese letztendlich für ihrem Weg vielleicht doch richtig waren. All das untermalt sie mit kleinen, einfachen, aber doch liebevollen Zeichnungen.

 

Fazit: 

Obwohl die Lektionen, die die Autorin dem Leser mitgeben möchte, und auch einige der Ratschläge, die sich daneben noch in den Anekdoten verstecken, tatsächlich sehr gut, und auch nicht zu kitschig positiv sind, hat mich die Sprache des Buches oft abgeschreckt. Hier trafen Jugendsprache, die ich nicht einmal immer verstand, obwohl Meimberg älter ist als ich, auf Denglisch und eine Menge Vulgärworte. Was in kleinem Maße, gut über ein Buch hinweg verteilt nicht stört, war hier für mich persönlich dann doch zu viel, da ich es nicht einmal mag, wenn Menschen so reden, geschweige denn, wenn sie so schreiben.

Das war es auch, was das Buch davon abhielt, mich für sich zu gewinnen. Die Sprache hielt mich immer auf Abstand, so dass ich beim Lesen weder Freude hatte, noch mich irgendwo darin wiederfinden konnte. Dabei sind die Botschaften gut und teilweise wichtig, gerade für Menschen, die jünger sind, und vielleicht noch am Anfang ihres Wegs in das Erwachsenenleben.

Ich möchte auch nicht generell davon abraten. Die Zeichnungen sind niedlich anzusehen und die Geschichten nicht schwer, ohne einen erhobenen Zeigefinger verfasst. Wem bei der Sprache, die zuweilen auf Schulhöfen gesprochen wird, kein kalter Schauer den Rücken hinunter läuft, wird dieses Buch vielleicht sogar lieben. Bei mir reichte es leider nicht zu mehr als zu einer Anerkennung der Botschaft und der zeichnerischen Auflockerung.

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