Jacqueline Rayner – The Last Dodo

Doctor Who The Last DodoBuchdetails

  • Genre: Scifi
  • Erscheinungsdatum: 2008
  • Verlag: BBC Books
  • ISBN: 978-1-846-07591-9
  • Taschenbuch 256 Seiten
  • Sprache: Englisch

Klappentext: 

The Doctor and Martha go in search of a real live dodo, and are transported by the TARDIS to the mysterious Museum of the Last Ones. There, in the Earth section, they discover every extinct creature up to the present day, all still alive and in suspended animation.

Preservation is the museum’s only job – collecting the last of every endangered species from all over the universe. But exhibits are going missing…

Can the Doctor solve the mystery before the museum’s curator adds the last of the Time Lords to her collection?

Inhalt: 

Nach einem kurzen Streit, ob Zoos nun grausam oder schön sind, macht Martha dem Doctor ein Friedensangebot. Statt mit ihr in den Zoo zu gehen, soll er ihr ein Dodo zeigen, ein lebendiges, freies. Also füttert er die TARDIS mit dem Wunsch und landet in einem Museum, wo das Dodo aber alles andere als frei ist. Und im nächsten Moment sind sie es auch nicht mehr, weil sie als erwischte Einbrecher auch als die Diebe gelten, die seit kurzem einige letzte Exemplare ihrer jeweiligen Art klauen.

Schnell können sie ihre Unschuld beweisen und machen sich auf die Suche nach dem waren Dieb. Dass sie dabei nicht nur einem Handel mit gefährdeten Tieren nachgehen, sondern auch noch einige weitere Verbrechen aufdecken müssen, kommt aber auch für sie überraschend.

 

Aufbau:

Schön ist hier, dass die Autorin auch etwas zum Lernen eingebaut hat. Nach jedem Kapitel wird ein Tier vorgestellt, das entweder schon ausgestorben, oder wie der Kakapo, kurz davor ist. Dabei werden natürliches Habitat, kurz die biologischen Fakten und der Grund des Aussterbens sowie das Datum aufgeführt.

 

Meinung:

In Teilen ist der Roman etwas langatmig. Wenn man denkt, die Geschichte neigt sich dem Ende zu, ist man noch nicht einmal auf der Hälfte der Seiten angelangt. Und auch die Logik ist nicht immer völlig schlüssig. Hinzu kommt eine teilweise recht extreme moralische Haltung, die von einigen Tierfreunden heute ja auch schon propagiert wird: Dass es besser ist, eine Tierart in Freiheit aussterben zu lassen, als sie in Gefangenschaft zu halten, egal wie artgerecht die Gehege gestaltet werden.

Dennoch sind das nur kleine Schwächen in einem ansonsten interessant und teils lehrreich gestalteten Roman, der einen auch in die Pflicht nimmt, seine eigene moralische Position zumindest zu hinterfragen.

 

Fazit: 

Nicht perfekt, aber doch spannend zu lesen.

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