Terry Pratchett, Neil Gaiman – Good Omens

Good Omens: The Nice and Accurate Prophecies of Agnes Nutter, WitchBuchdetails

  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsdatum: Diese Edition ist aus 2006
  • Verlag: HarperTorch von Harper Collins
  • ISBN: 978-0-06-085398-3
  • Taschenbuch 412 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Klappentext: 

According to The Nice and Accurate Prophecies of Agnes NutterWitch (the world’s only completely accurate book of prophecies, written in 1655, before she exploded), the world will end on a Saturday. Next Saturday, in fact. Just before dinner.

So the armies of Good and Evil are amassing, Atlantis is rising, frogs are falling, tempers are flaring. Everything appears to be going according to Divine Plan. Except a somewhat fussy angel and a fast-living demon—both of whom have lived amongst Earth’s mortals since The Beginning and have grown rather fond of the lifestyle—are not actually looking forward to the coming Rapture.

And someone seems to have misplaced the Antichrist . . .

Inhalt: 

Es wird Zeit, den Weltuntergang einzuleiten. Darum gibt der Teufel seinen Sohn an einen seiner niederen Handlanger, damit dieser dafür sorgen kann, dass das Kind bei den richtigen Leuten aufwächst. Es soll mit dem Neugeborenen eines amerikanischen Diplomaten in England ausgetauscht werden.

Nur leider sorgt Crowley, ein niederer Dämon (naja, mehr oder weniger) nicht selbst dafür, sondern überlässt den Tausch satanistischen Nonnenkrankenschwestern. Und was man nicht selbst macht, … .

So kommt der Weltuntergang immer näher und keiner weiß, wo denn jetzt der Antichrist gelandet ist.

 

Charaktere: 

So wirklich lernt man nur den Antichrist selbst kennen. Das Buch beherbergt zwar Unmengen an Charakteren, sie alle genauer zu beschreiben hätte aber wohl noch einiger hundert Seiten mehr bedurft.

Dafür ist der Charakter von Satans Sohn recht gut dargelegt und tatsächlich für den Leser – oder zumindest für mich – sehr eingänglich.

 

Meinung:

Dieses Buch ist schon so etwas wie ein moderner Klassiker. Entsprechend hohe Erwartungen hatte ich wohl auch.

Die konnte es leider nicht erfüllen. Die Grundidee ist hervorragend und die kleinen Stückchen, die man von einigen der Dämonen, Engeln und Co. mitbekommt, sind amüsant. Aber es herrscht ein so hohes Aufkommen an Personen, die nur kurz oder nur in weiten Abständen Auftauchen, ein Mischmasch an Dialekten, der nur mühsam zu entschlüsseln ist, und ein generelles Durcheinander an einzelnen Nebenhandlungen, die erst zum geplanten Weltuntergang zusammengefügt werden, dass man irgendwann die Übersicht verliert. So habe ich am Ende eigentlich nur noch drei Handlungsstränge wirklich im Blick gehabt.

Und gleichzeitig kam das Ende übereilt, nicht richtig erklärt.

So waren die für mich besten Stellen tatsächlich das Vorwort und ein Interview mit den Autoren, weil da die Antworten kurz und knapp gehalten wurden und der sehr eigene, besondere Humor der beiden Autoren besser wirken konnte.

 

Fazit: 

Gute Idee, die stellenweise auch schön umgesetzt wurde, an anderen Stellen aber in hektischem Szenen- und Personenchaos untergeht.

Sagt mir etwas Nettes