Simon Guerrier – The Slitheen Excursion

Doctor Who: The Slitheen ExcursionBuchdetails

  • Genre: SciFi
  • Erscheinungsdatum: 2009
  • Verlag: BBC Books
  • ISBN: 9781846076404
  • Hardcover 240 Seiten offiziell, eigentlich mit Nachwort und Werbung noch etwas mehr
  • Sprache: Englisch

Klappentext: 

1500BC – King Actaeus and his subjects live in mortal fear of the awesome gods who have come to visit their kingdom in ancient Greece. Except the Doctor, visiting with university student June, knows they’re not gods at all. They’re aliens.

For the aliens, it’s the perfect holiday – they get to tour the sights of a primitive planet and even take part in local customs. Like gladiatorial games, or hunting down and killing humans who won’t be missed.

With June’s enthusiastic help, the Doctor soon meets the travel agents behind this deadly package holiday company – his old enemies the Slitheen. But can he bring the Slitheen excursion to an end without endangering more lives? And how are events in ancient Greece linked to a modern-day alien plot to destroy what’s left of the Parthenon?

Inhalt: 

Studentin June wurde von ihrem Freund betrogen. Deshalb nutzt sie die Ferien und flieht nach Griechenland. Der schöne Nebeneffekt dabei ist, dass sie sich nun all das anschauen kann, worüber sie als Historikerin mit Schwerpunkt Antike sonst nur in ihren Unibüchern liest.

An ihrem letzten Tag sieht sie plötzlich, wie eine blaue Box mitten auf der Akropolis auftaucht und dann, wie ein Mann mit seltsamen grauen Wesen kämpft, die offenbar den Hügel in die Luft sprengen wollen. Sie hilft ihm und er stellt sich ihr als Doctor vor, der nebenbei noch eine Zeitmaschine hat. Sie überredet ihn, dass er ihr als Dank für seine Rettung Athen zur Zeit der alten Griechen zeigt. Doch statt dessen bekommen sie einen Notruf.

Statt also zur Blütezeit der griechischen Zivilisation zu reisen, gehen sie noch etwa tausend Jahre weiter zurück in die Vergangenheit und finden Menschen vor, die nicht wissen, wie sie sich selbst ernähren sollen. Ihre Städte sind zerstört und um von außerirdischen Herren Nahrung zu bekommen, müssen sie Krieger ihrer Stämme als Opfer entsenden. Schnell finden June und der Doctor heraus, dass die Slitheen dahinter stecken und einen Freizeitpark betreiben, in denen Menschen unter anderem in Gladiatorenspielen sterben, zur Belustigung außerirdischer Touristen. Aber der Doctor wäre nicht er selbst, würde er nicht versuchen, das zu stoppen, und das auf friedlichem Wege.

 

Meinung:

Archäologie und Doctor Who, zwei Dinge, die ich liebe. Hier sind sie – zumindest ein wenig – vereint.

Zeitweise war die Handlung ein wenig überfrachtet und zu schnell, und ein kleiner Fehler war ebenfalls drin – denn hier mussten die Slitheen für die Geschichte siliziumbasierte Lebewesen sein. In der Serie wird aber gesagt, dass ihre Zellen auf Calciumbasis aufgebaut sind.

Abseits dessen aber ist die Geschichte spannend erzählt und regt an manchem Punkten auch zum Nachdenken an. So wird Studentin June ungewollt so etwas wie eine Berühmtheit und muss dann als Sprecherin der ganzen Menschheit fungieren, ohne dass sie wirklich die Kompetenz dazu hat. Und sie fragt sich, warum niemand sie einfach als Mensch hinnimmt, weil sie sich gar nicht für diese Rolle als Sprecherin beworben hat. Durch die Blume werden so gesellschaftliche Mechanismen in geringem Ausmaß aufgegriffen und kritisiert, ohne aber die Geschichte wirklich in eine so strenge, kritische Richtung zu führen.

 

Fazit: 

Netter, wenn auch nicht ganz perfekter Science-Fiction-Roman

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