Gordon Eklund – Devil World

Devil World (Star Trek Adventures, #13)Buchdetails

  • Genre: SciFi
  • Erscheinungsdatum: 1979
  • Verlag: Bantam Books
  • ISBN: 9780553132977
  • Taschenbuch 153 Seiten
  • Sprache: Englisch

Klappentext: 

VOYAGE TO HEARTLAND
Heartland… a mysterious planet populated by a small but terrifying race of demonic beings.
Heartland… where Captain Kirk falls in love with a beautiful, mysterious woman with a fatal secret.
Heartland… where Kirk, Spock, and the rest of the Enterprise crew will be challenged by an awesome disembodied intelligence, more powerful than any other force in the universe!

Inhalt: 

Eigentlich hat die Crew der Enterprise Landurlaub auf einer Station, bis die nächsten Befehle kommen. Doch bei einer Zaubershow kommt es zu einem kleinen Eklat, als eine Zuschauerin erst den Zauberer beschimpft und dann zusammenbricht.

Kirk nimmt sich natürlich sofort ihrer an und erfährt, dass sie hier ist, um Informationen über den Aufenthaltsort ihres Vaters zu sammeln. Dabei handelt es sich um keinen geringeren als Kell den Verräter, der in der ganzen Föderation dafür bekannt ist, dass er zu den Klingonen überlief. Doch nun erfährt Kirk die wahren Hintergründe und beschließt, den Urlaub abzubrechen und die Enterprise auf die Suche nach dem Mann zu schicken.

Schnell ist er auch gefunden und er befindet sich ausgerechnet auf einem Planeten, der unter Quarantäne steht. Kirk MUSS ihn also mitnehmen, weil niemand dort verweilen darf. Nur will Kell gar nicht mit und auch die Eingeborenen, so nett sie auch scheinen, haben kein Interesse daran, irgendjemanden gehen zu lassen.

 

 

Charaktere:

Hier fällt diesmal besonders Kirk auf, der einerseits – was Damen angeht – ähnlich dargestellt wird wie in der Serie. Andererseits nervt er aber durch seine unfreundliche und befehlende Art gegenüber Fremden hier. Dass er Gastfreundschaft nur aufgrund eines Bauchgefühls so mit Füßen tritt, hätte die Crew leicht noch mehr gefährden können. Hier ist er also noch ein wenig unüberlegter als normal schon.

 

Meinung:

Mein Hauptkritikpunkt ist eigentlich, dass es wieder einmal eine typische Kirk-Geschichte ist. Er verliebt sich innerhalb weniger Minuten und riskiert dann das Leben seiner Crew (und nebenbei deren wohlverdienten Urlaub) für seine Angebetete. Ressourcenverschwendung! Und es nervt wirklich, dass in den 60ern bis 80ern dieses Klischee des Herzensbrechers, der in jeder Folge eine neue Dame betört, so beliebt war. Ist leider nicht nur bei Star Trek so, das muss man zugeben. Und gerade Star Trek hat zum Glück ein Fundament eines interessanten Universums und anderer Charaktere, die die Geschichten meist doch ganz lesenswert machen.

Wenn man also über dieses Klischee hinwegschaut, ist die Geschichte ganz spannend geschrieben. Der Planet ist interessant und auch die Idee von wie Teufeln aussehenden Außerirdischen, die aber eigentlich irgendwie nett sind – irgendwie aber auch nicht – ist zumindest mal neu.

Da dies einer der kürzesten Trek-Romane ist, kann hier nicht viel Tiefgründiges auftauchen. Ein klein wenig Moral und Philosophie sind zwischen den Zeilen aber dennoch noch vorhanden, also gibt es einem sogar noch minimal zu Denken.

 

Fazit: 

Insgesamt ein gut und interessant lesbares Buch. Nur Kirk versaut den fünften Stern durch seine anstrengende Art.

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