Top Ten Thursday – Positive Überraschungen

Ich habe schon längere Zeit nicht mehr an Aktionen – mit Ausnahme von Tags – teilgenommen. Denn heute hoffe ich, mit diesem Beitrag wirklich ein wenig Mehrwert für euch Leser generieren zu können.

Dabei kommt die heutige, von Steffi gestellte Aufgabe, 10 Bücher vorzustellen, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie mir gefallen fast ein bisschen zu früh. Gerade habe ich etwa 40 Bücher aus meinen Regalen aussortiert, weil ich sie anlesen möchte, um ihnen noch eine Chance zu geben, aber nicht wirklich daran glaube, dass sie mich noch interessieren werden. Bisher habe ich aber erst eines davon auch nur angeblättert.

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#Geheimtipps – Blogparade

 

Aleshanee von Weltenwanderer hat dazu aufgerufen, unsere Buchgeheimtipps zu präsentieren und da mache ich doch sehr gerne mit.

Es geht um bis zu fünf Bücher, die nicht Mainstream sind, oder aber in der Masse der jährlichen Neuerscheinungen so untergegangen sind, dass man sie nicht wirklich mitbekam. Und für mich kommt noch hinzu, dass ich das Buch nicht schon in jedem dritten Blogpost erwähnt habe, denn ein paar meiner Lieblinge gehören auch noch in die Kategorie, aber von ihnen zu lesen, hängt meinen Wiederholungslesern sicher schon zum Hals heraus.

Natürlich ist die Auswahl sehr subjektiv. Ich habe keine Übersicht über Verkaufszahlen und kenne sicher längst nicht alle Blogs, zumal ich auch nicht alle, die ich kenne, aufmerksam verfolge. Hier sind aber die Bücher, die mir – gemessen an ihrer Qualität – dadurch auffielen, dass sie eben merkwürdig selten rezensiert und in Tipps vorgestellt wurden.

 

Der Algorithmus der Liebe

Laurie Frankel – Der Algorithmus der Liebe | Genre: Romanze, Drama

Sam arbeitet in einer Online-Datingfirma und konzipiert einen Algorithmus, mit dem jeder mit Sicherheit seinen Traumpartner finden kann, weil der Algorithmus nicht nur das durchsucht, was man selbst über sich angibt, sondern auch das, was man auf solchen Seiten verschweigt. Er findet mit Meredith zwar selbst seine Traumfrau, doch wird gefeuert. Wenn jeder gleich beim ersten Versuch den richtigen Partner findet, brechen die Gewinne von Datingseiten nun einmal ein.

Als Merediths Oma stirbt, schreibt Sam den Algorithmus um. Nun erkennt er nicht mehr nur, was die Menschen suchen und brauchen, sondern kann Persönlichkeiten auch imitieren. So soll Meredith weiter mit ihrer toten Oma Kontakt halten können, bis der Schmerz nachlässt. Schnell entsteht daraus eine Geschäftsidee, doch auch Kritik bleibt nicht aus.

Ein berührender Roman, der aber auch zum Nachdenken einlädt und gleichzeitig Hoffnung, aber auch etwas Sorgen aufgrund unseres technischen Fortschritts macht.

 

Maggie und die Stadt der DiebePatrick Hertweck – Maggie und die Stadt der Diebe | Genre: Kinderbuch, Abenteuer

New York im ausgehenden 19. Jahrhundert. Maggie wurde entführt, konnte aber fliehen. Sie findet Unterschlupf bei einer Bande jugendlicher Diebe, doch bald holt ihre Vergangenheit sie ein und sie muss sich fragen, warum ausgerechnet sie Entführungsopfer wurde, hat sie doch weder Eltern noch Geld. Auf ihrer Suche nach ihrer Vergangenheit, gerät aber nicht nur sie in Gefahr, auch ihre neuen Freunde werden hineingezogen.

Hier weiß ich gar nicht, ob das wirklich ein Geheimtipp ist. Da ich dem Autor auf Facebook folge, sehe ich quasi jeden Zeitungsartikel darüber. Und doch ist der Roman weder auf Bestsellerlisten, noch in Blogs groß präsent gewesen, dabei ist dies ein bis zur letzten Seite spannender Abenteuerroman.

 

Ich dachte, ich wär ein Panther: Die Geschichte einer Ente auf der Suche nach sich selbstPaola Mastrocola – Ich dachte, ich wär ein Panther | Genre: Roman, Erwachsenenmärchen, Philosophie

Wenn man in einem Pantoffel geboren wird und lange Zeit nichts anderes kennen lernt, denkt man zwangsläufig, man wäre ein Pantoffel, oder? Zumindest, wenn einem jemand sagt, was das Ding ist, was man für seine Mutter hält. So geht es dem Entchen in der Geschichte, doch bald zieht es in die Welt hinaus und lernt immer neue Wesen kennen, auf der Suche nach dem Platz, an den es gehört und der Antwort auf die Frage, wer oder was es denn ist.

Gleichzeitig locker leicht und dennoch tiefphilosophisch wird man auf eine Reise mitgenommen, bei der man selbst auch etwas ins Grübeln gerät.

 

Das schwarze Buch der Geheimnisse (Tales From The Sinister City, #1)F. E. Higgins – Das Schwarze Buch der Geheimnisse | Genre: Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy(?)

Ludlows Eltern denken nur an Geld und so findet er sich plötzlich bei jemandem wieder, der für gezogene Zähne, die er weiterverkaufen kann, gut zahlt. Im letzten Moment kann der Junge fliehen und verlässt die Stadt. In einem Dorf in der Nähe angekommen, nimmt er eine Stellung bei einem mysteriösen Pfandleiher an. Womit dieser sein Geld macht, scheint nicht klar, denn er kauft vor allem Geheimnisse an, die er in einem schwarzen Buch bewahrt und nie zu erzählen verspricht. Sieht die arme Dorfbevölkerung zunächst noch ihren Retter in dem gut zahlenden Pfandleiher, fürchten sie ihn bald, weil sie glauben, er hätte sie in der Hand, und so wird die Lage für ihn und Ludlow immer gefährlicher.

 

F. E. Higgins erste drei Bücher mit Geschichten aus der Finsteren Stadt sind alle drei spannend und gleichzeitig leicht geschrieben. Nur leicht mit einander verbunden, und dennoch in sich geschlossen, muss man aber nicht die ganze Reihe lesen – zumal es nicht so aussieht, dass die letzten beiden Bände noch ins Deutsche übersetzt werden, was angesichts der wirklich guten Geschichten schade ist.

 

The Paper Magician (The Paper Magician Trilogy, #1)

Charlie Holmberg – The Paper Magician (Der Papiermagier) | Genre: Fantasy, (Romanze), (Jugendbuch)

Ceony hat gerade die Magierschule hinter sich gebracht, nun werden andere darüber entscheiden, was in Zukunft ihr Element sein wird. Denn ist man erst an ein Element gebunden, kann man nur noch mit diesem zaubern. Sie ist bitter enttäuscht, als sie Papiermagierin werden soll und dann ist auch noch ihr Meister, Emery, bei dem sie die nächsten Jahre in die Lehre gehen muss, ein verschrobener Kauz.

Doch als dessen Ex-Freundin zu Besuch kommt und ihrem Meister mal eben, im wahrsten Sinne, das Herz rausreißt, merkt Ceony nicht nur, wie viel sie mit ihrem Element schaffen kann, sondern auch, dass ihr Emery ans Herz gewachsen ist. Und, dass nicht nur sie beide, sondern die ganze Welt in großer Gefahr ist.

Diese Trilogie ist mein absoluter Favorit. Zwar hat sich Disney schon die Filmrechte gesichert, doch in Deutschland scheint die Reihe gar nicht bekannt zu sein, dabei ist sie unglaublich gut geschrieben, spannend, und ja, auch ein wenig romantisch. Es könnte aber auch daran liegen, dass die Bücher – obwohl auf Englisch schon mehrere Jahre alt – erst jetzt auf Deutsch erschienen sind und im normalen Buchhandel nicht bestellt werden können, weil sie leider von Amazon verlegt werden. Dennoch sind sie einfach nur klasse.

 

Was liest du? – Fragebogen von Lesestunden

Tobi von Lesestunden hat diesen doch sehr … intensiven Fragebogen erstellt und bittet um Antwort. Auch, wenn er mir ein wenig leid tut, weil er hinterher vermutlich dutzende neuer Bücher auf der Wunschliste haben wird (also nach der Aktion, nicht nach meinem Fragebogen allein), will ich ihn dennoch mit ein paar Buchideen quälen.

 

Und im Voraus möchte ich mich schon einmal für die Absätze entschuldigen. WordPress hat offenbar eine Angewohnheit, dass es zu viele Absätze (ebenso wie zu viele Links) nicht akzeptiert. Ich habe sie vier mal eingefügt, jeweils Leerzeilen samt Absatz zwischen den Fragen, und es will sie einfach nicht beibehalten. Nach jedem Speichern sind sie wieder raus, selbst, wenn ich im HTML den entsprechenden Code einfüge.

 

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch? Okay: Welche fünf Bücher sind deine absoluten Lieblingsbücher?

    1. Tommy Krappweis – Mara und der Feuerbringer (der Übersicht halber einfach die ganze Trilogie)
    2. Terry Pratchett – Schweinsgalopp
    3. Terry Pratchett – Alles Sense
    4. Trudi Canavan – Die Gilde der schwarzen Magier (Trilogie)
    5. Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken (Trilogie)Je nach Laune ändert sich die Reihenfolge etwas, aber in den Top 5 sind die hier immer.

 

 

Welche Neuerscheinungen erwartest du sehnsüchtigst?

Einerseits den vierten Band der Ghostsitter-Reihe von Tommy Krappweis, andererseits hat er eine zweite Mara und der Feuerbringer-Trilogie angekündigt. Auch auf die freue ich mich natürlich. Und dann wäre da noch der dritte Teil der Mythenmetz-Trilogie von Walter Moers, die jetzt seit Jahren angekündigt ist und immer wieder verschoben wurde.
Welche fünf Bücher sind schon am längsten auf deinem Stapel ungelesener Bücher?

 

Hier kopier ich einfach mal frech die Bilder aus der Top Ten Thursday-Ausgabe, in der neulich das Gleiche gefragt wurde. Es sind deshalb mehr als fünf, weil ich bei vielen das Jahr nicht mehr weiß, in dem sie zu mir kamen. Alle hier sind mindestens 7 Jahre auf meinem SUB:

Doctor Who: The Slitheen ExcursionDoctor Who: The Art of DestructionBildergebnis für doctor who wishing wellDoctor Who The Last Dodo

The Doctor Who Storybook 2008  Bildergebnis für star wars krieg der Sterne RomanBildergebnis für Kneifel die tödliche Ebene

 
Welche fünf Bücher von deinem Stapel ungelesener Bücher wirst du als nächstes lesen?

Ich habe keine Ahnung, das entscheide ich immer nach Bauchgefühl. Allerdings ist mir gerade – parallel zum Murakami, den ich gerade lese, nach einem humorvollem Nonfiction-Buch.

Welches Buch hat die schönste und bewegendste Liebesgeschichte?

Der Algorithmus der Liebe von Laurie Frankel.
Welche Fantasy Reihe ist dein Favorit?

Entweder Mara und der Feuerbringer (siehe oben) oder aber die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett.
Welches Buch von welchen Autoren/welcher Reihe sollte endlich geschrieben werden?

Wieder Walter Moers. Der Mann ist nicht mehr der Jüngste und ich hab doch etwas Angst, dass die Trilogie unvollendet bleibt.

Außerdem fände ich es toll, wenn JK Rowling selbst mal ein AU schreibt, in dem Snape etwas Glück abbekommt. Von den Eltern offenbar mies behandelt, von den meisten Schülern drangsaliert, beste Freundin verloren, weil er in einer peinlichen Situation überreagiert hat und weil sie die wenigen Freunde, die er finden konnte, nicht mochte, dann – mangels Alternativen – ein Todesser geworden und für sie, obwohl sie ihn nicht mehr leiden konnte, doch zur guten Seite (und seinen Erzfeinden) gewechselt. Und dennoch ein einsames Leben voller Schmerz und vom halben Fandom gehasst. Es wäre so schön, wenn sie ihm entweder im Leben nach dem Tod, nach seinem nun wirklich sinnlosen Ableben, wenigstens einen Hauch Glück zuschustert, oder aber ein Alternate Universe, ein Was wäre wenn schreibt, in dem einerseits sein depressiv wirkender Charakter weiter beleuchtet wird, und andererseits mal wer für ihn da ist.
Was ist das anspruchvollste Buch, dass du jemals gelesen hast?

Nathan der Weise?

Oder aber, wenn auch Nonfiction geht, Jean-Jacques Rousseaus Gesellschaftsvertrag.
Welches Buch fandst du am aller schrecklichsten?

Thomas Mann: Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Noch nie und nie wieder ein so langweiliges Buch gelesen. Mich haben schon viele Protagonisten zur Weißglut getrieben, aber der war bisher der schlimmste.
Welches Buch würdest du gerne einmal lesen, aber wagst dich noch nicht ran?

Goethes Faust. Ich hab es sogar schon im Regal.  Aber mit Werther war Goethe fast so schlimm wie Thomas Mann. Daher bin ich noch am Zögern.

Was ist das spannendste Buch, das du je gelesen hast?

Puh, gute Frage. Ich würde fast sagen Harry Potter 4. Mit dem Trimagischen Turnier. Wenn ich mich recht erinnere, stand ich dafür damals – ich schäme mich! – in der Mitternachtsschlange. Und ich glaube, ich hab es dann in der Nacht auch gleich durchgelesen, weil es mich so gefesselt hat.
Welches Buch hat dich am meisten aufgerührt?

Harry Potter 7. Ich heule bei Buch und Film immer noch jedes Mal.
Was ist das beste Sachbuch in deinem Schrank?

Sachbuch nur im Sinne von Nonfiction? Dann Sophie Seebergs drei Bände über die Erlebnisse als Familiengutachterin. Wenn damit aber wirklich rein objektiv geschriebene Werke gemeint sind, dann Star Trek – Wo bisher noch niemand gewesen ist. Ein Buch über das Trek-Verse von J. M. Dillard. Sehr schön gearbeitet mit Dutzenden Farbfotos guter Qualität.
Was ist dein schönstes Buch in deinem Schrank?

Fantastic Beasts and where to find them – The official screenplay.
Wunderschöner Umschlag. Leicht gummiert, goldene Verschnörkelungen. Einfach klasse. Und auch die Zeichnungen innen drin sind gut gemacht.
Was ist das älteste Buch, das du je gelesen hast?

Das weiß ich gar nicht genau. Alt im Sinne von Ausgabe oder Ersterscheinung? Letzteres wäre wohl Shakespeare. Da weiß ich aber nicht genau, welches seiner Stücke, die ich bisher gelesen habe, das Älteste ist. Beim ältesten Buch vom Erscheindatum der Edition her habe ich aber keine Ahnung. Ich habe viele Star Trek- und Raumpatrouille-Bände aus den 1960ern, ebenso wie ein altes Medizinlexikon von damals. Dann ein Handbuch alter Heldensagen, das auch bestimmt 50 Jahre alt ist, …
Welches Buch hat dich so richtig geärgert?

Zu viele. Salingers Fänger im Roggen, Goethes Werther, .. Sogar Emilia Galotti von Lessing. Das Stück mag ich eigentlich, aber ich bin so stinkwütend darüber, dass es da heißt, dass eine Frau sich nicht selbst umbringen darf. Ein Mann dürfte, aber eine Frau nicht? Die Stelle macht mich immer aggressiv.
Was ist dein liebster Klassiker?

Lessings Nathan der Weise, definitiv. Sollte jeder mal gelesen haben.
Was ist dein absoluter Favorit unter den Kinderbüchern?

Als die Tiere den Wald verließen und die Folgebände von Colin Dann.
Was ist der schönste Bildband in deinem Regal?

So etwas besitze ich nicht.
Welche Bücher sind ganz oben auf deiner Wunschliste?

Spock und ich von William Shatner und Band 2 und 3 der Lucius Adler-Reihe von Christian Humberg und Bernd Perplies. Und die Romanfassung von Star Trek 4 auf Englisch. (Und die Romanfassung von Star Trek 1 auf Englisch ebenso. Habe sie auf Deutsch, aber da ist die wichtigste Fußnote des Trek-Verse einfach ausgelassen worden.)
Wer ist dein absoluter Lieblingsautor?

Tommy Krappweis!
Welchen Autoren findest du am faszinierendsten?

Obwohl ich ihn nicht lese (weil er bisher mein Genre noch nicht bedient hat), wäre das Frank Schätzing. Viele Autoren recherchieren für ihre Werke, aber er geht da ja noch einmal einen Schritt weiter und macht zu seinen Recherchen Dokumentationen. Außerdem bleibt er wandelbar.

Welches Buch hat dein Denken am stärksten beeinflusst?

Nathan der Weise und Einfach göttlich von Terry Pratchett, weil beide zusammen mein Bild von Religion und religiösem Miteinander geprägt haben.
Wenn ein guter Freund/gute Freundin krank im Bett liegt, welches Buch empfiehlst du?

Das ist eine gute Frage. Gar keins. Nimm ein Hörbuch, lesen streng krank zu sehr an. Und wenn man krank ist, hat man eine gute Entschuldigung, richtigen Mist im Fernsehen zu schauen, ohne sich schämen zu müssen. Ich les nicht, wenn ich zu krank bin.
Zu welchen Buch greifst du, wenn du Liebeskummer hast und dich trösten willst?

Kommt bei mir nicht vor. Oder nur, weil ich mich in einen Buchcharakter verliebt habe und er stirbt. Das tun sie irgendwie fast immer. Hm. Aber dann würde ich zu den Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling greifen. Wenn einen die nicht mehr zum Lachen bringen, ist alle Hoffnung verloren.
Welches Buch hatte das schönste Setting?

Elisabeth Kabateks ‚Ein Häusle in Cornwall‘. Schloss, raue Küsten, Strand und Meer. Quasi das Paradies.
Aus welchem Buch hast du am meisten für dich mitgenommen?

Ich muss mich wiederholen: Nathan der Weise.
Welches Buch konnte dich sprachlich am meisten begeistern?

Hier muss ich passen. Das weiß ich ehrlich nicht mehr, weil ich nicht so sehr auf Sprache achte, sondern, ob ich bei dem Buch etwas fühle. Generell ist der Gott der Sprache aber Shakespeare.
Welche Romanfigur konnte dich am meisten begeistern?

Professor Weissinger aus Mara und der Feuerbringer und Tod aus Pratchetts Romanen. Ich liebe Tod. Ich will Tod heiraten.
Was ist dein teuerstes Buch im Regal?

Keine Ahnung. Ich bin Student, ich kaufe Bücher fast nur gebraucht oder lasse sie mir schenken.
Welche Bücher hast du am öftesten erneut gelesen?

Schweinsgalopp (siehe oben) – 4 oder 5 mal.

Mara und der Feuerbringer – 3 mal

Nathan der Weise – 3 oder 4 mal.
Was war dein erstes Buch, das du je gelesen hast und an das du dich erinnern kannst?

Das müsste Bobo Siebenschläfer von Markus Osterwalder gewesen sein, schätze ich.
Du machst Urlaub in einem einsamen Haus am Meer. Welche Bücher nimmst du mit?

Meinen Kindle. Ist leichter und mehr drauf. Aktuell ein paar Klassiker (Austen, Melville, Tolstoi, … ) und Fanfiction.
Welche Bücher kannst du Schriftstellern empfehlen?

Keine. Das muss jeder für sich wissen. Nicht jeder lässt sich vom gleichen Genre inspirieren.
Welches Buch hast du als grausamsten oder erschreckendsten empfunden?

Harry Potter 7! Und vielleicht Hamlet, wobei das Ende schon wieder fast poetisch ist. Gut, nicht nur fast.
Welche Reihe an Büchern kaufst du alle ausnahmslos und sammelst du?

Alles von Tommy Krappweis mit Ausnahme des großen kleinen Pauls. Oder des kleinen großen Pauls? Jedenfalls der Reihe, die wirklich eher nur für Kinder ist.
Von welchem Autoren hast du am meisten Bücher im Schrank stehen?

Puh, ein Glück, dass das neulich auch beim Top Ten Thursday gefragt wurde. Da hatte ich dann gleich mal mein Statistikprogramm angemacht und geforscht.

  • Platz 1 mit 36 Büchern geht an Sir Terry Pratchett mit seiner Scheibenwelt, seinen Katzen und den Nomen. (Ja, mir fehlen noch ein paar Bände.)
  • Platz 2 mit 13 Bänden geht an Hans Kneifel (Raumpatrouille)
  • Platz 3 mit 11 Bänden geht an Cornelia Funke mit Tintenwelt, Reckless, wilden Hühnern, … und gleichzeitig auch an Eine Reihe betrüblicher Ereignisse von Lemony Snicket.
  • Platz 5 mit je 10 Büchern teilen sich J. K. Rowling (Harry Potter, Beedle, … ), Tommy Krappweis (Mara, Ghostsitter, … ) und Trudi Canavan (Sonea, Gilde schwarzer Magier, … ).
  • Platz 8 mit  8 Bänden gehen an Cecelia Ahern.
  • Platz 9 geht an William Shakespeare, der es bei mir auf 6 Bücher bringt.
  • Und auf Platz 10 sind bei mir mit 5 Büchern gleich eine ganze Masse Autoren, unter anderem Dora Heldt und Ursula Isbel.

Welches Buch sollte ich wirklich wirklich wirklich unbedingt lesen?

Nathan! Und Mara und der Feuerbringer. Bisher kenne ich nur eine einzige Person, die das nicht mochte. Ehrlich, lest es. Wenigstens Band 1, der ist in sich geschlossen.

Mein Jahr in Büchern [Teil 1] – Meine 5 Sterne

 

2016 neigt sich dem Ende zu und 2017 klopft schon an. Nun ist die Zeit, mal durchzuschauen, was wir mit dem Jahr so alles angestellt haben. Aber bevor ich morgen meine gesamte Jahreszusammenfassung samt gelesener Bücher zum Besten gebe, kommen heute zuerst die Bücher, die bei mir in diesem Jahr 5 Sterne erhalten haben. Diese möchte ich euch nun vorstellen.

 

Ghostsitter 1-3 | Tommy Krappweis | Schneiderbuch | 2015, 2016, 2016

Tom lebt bei einer Frau, die für ihn wie eine Oma ist, und doch ist sie nicht seine richtige Oma. Neben der Schule verbringt er sein Leben vor allem mit Internet-Rollenspielen. Da klopft auf einmal ein merkwürdiger Mann an der Tür, sein Onkel – der auch nicht sein Onkel ist -, der mit der Nachricht kommt, Tom hätte eine Geisterbahn geerbt. Schnell stellt sich heraus, dass das keine gewöhnliche Geisterbahn ist, sondern von echten Untoten bewohnt wird. Und die muss Tom nun als neuer Betreiber schützen, weswegen er von einem Abenteuer ins Nächste schlittert.

Links: Rezension zu Band 1;  Rezension zu Band 2; Kurzrezension zu Band 3 

 

World without end | Joe Haldeman | Bantam Books | 1979

Ein Außenteam der Enterprise landet in einer Hohlwelt, die von geflügelten Wesen bewohnt wird. Weil diese schon einmal das Vergnügen mit den Klingonen hatten, verurteilen sie Kirk, Spock und Co. zum Tode und so muss die Crew einen langen Weg, beschwerlichen Weg auf sich nehmen, um ihr Leben zu retten.

 

Expedition in die geheime Welt der Drachen | Ernest Drake | Ars Edition | 2004

Kein Roman, sondern ein wunderschön gestaltetes ‚Sachbuch‘ voll Wissen zu Drachen. Liebevoll gearbeitet und trotz der wenigen Seiten sein Geld wert.

Link: Rezension 

 

Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler: Der Goldene Machtkristall | Bernd Perplies, Christian Humberg | Thienemann Verlag | 2016

Als seine Mutter, Irene Adler, untertauchen muss, lässt sie Lucius bei ihrem alten Freund, dem großen Detektiv Sherlock Holmes. Als Lucius sich da aber auf Dauer zu Tode langweilt, nimmt Mycroft Holmes, der Bruder des Detektivs, den Jungen mit in den Diogenes Club, wo er gleichaltrige Kinder trifft. Schnell wachsen die Kids zu einem Team zusammen, in das jeder seine Stärken einbringen kann. Gut so, denn sie müssen herausfinden, wer ins British Museum eingebrochen ist und was es mit dem geheimnisvollen Machtkristall auf sich hat.

Link: Rezension

 

Maggie und die Stadt der Diebe | Patrick Hertweck | Thienemann Verlag | 2015

Obwohl sie nicht reich ist, wurde Maggie entführt. Als sie sich befreien kann, irrt sie durch das New York des späten 19. Jahrhunderts und wird schließlich von einer Bande kleiner Diebe aufgenommen. Dennoch ist sie nicht aus der Gefahr heraus, irgendjemand scheint hinter ihr her zu sein. Doch warum? Was könnten Fremde denn von ihr wollen?

Link: Rezension 

 

Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens | Sebastian Niedlich | Schwarzkopf und Schwarzkopf | 2013

Martin lernt als Kind den Tod kennen und weil er der erste ist, der den Sensenmann je sehen konnte, werden die beiden Freunde. Dabei verstehen sie einander selten und fühlen sich in der Gegenwart des jeweils anderen nicht immer wohl. Als Tod Martin auch noch sagt, dass dieser sein Nachfolger werden soll, verkompliziert sich alles. Obwohl er sich dagegen wehrt, kommen neue Fähigkeiten in Martin durch und bringen sein Leben durcheinander.

Link: Rezension

 

Sonntags bei Tiffany | James Patterson | Goldmann | 2008

Als kleines Mädchen hat Jane wie viele anderen Kinder einen unsichtbaren Freund. 30 Jahre später ist sie immer noch das einsame Mädchen, unterdrückt von einer selbstsüchtigen Mutter. Plötzlich trifft sie einen Mann, der sie sehr an ihren Kindheitsfreund erinnert.

Link: Rezension

 

Das Rosie-Projekt | Graeme Simsion | Fischer | 2013

Don Tillman kann nicht unbedingt gut mit Menschen umgehen. Manch einer glaubt, er hätte Asperger, doch er selbst verschwendet darauf keinen Gedanken. Irgendwann merkt er aber doch, dass es Zeit ist, einen letzten Versuch zu wagen. Er möchte die perfekte Frau für sich finden. Dabei geht er wissenschaftlich vor, lässt Frauen eine Unzahl Fragen beantworten, bevor er sie überhaupt in Betracht zieht. Doch dann kommt eine, die das Gegenteil von dem ist, was er sich eigentlich wünscht, und ausgerechnet sie stellt sein Leben auf den Kopf.

 

Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, Band 1, 2, 4 und 6 | Lemony Snicket | cbj | 1999 – 2001

Wie einige wissen, wird die Reihe bald von Netflix als Serie rausgebraucht. Violet, Klaus und Sunny haben gerade ihre Eltern in einem geheimnisvollen Feuer verloren. Ohne nahe Verwandte werden sie von einem neuen Vormund zum Nächsten weitergereicht, doch bei jedem müssen sie aufpassen, dass Graf Olaf sie nicht in die Finger kriegt. Der ist nur hinter ihrem Vermögen her und versucht immer wieder, die Kinder aus dem Weg zu räumen. Doch woher kannte er ihre Eltern und wer sind all die anderen Vormünder, bei denen sie waren? Was haben diese mit ihren Eltern zu tun und sind die wirklich tot?

Nicht jeder einzelne Band ist wirklich gut, aber ein paar bieten eine perfekte Kombination aus Abenteuer, Düsternis und Hoffnung, mit einem kleinen Hauch Humor.

Link: Rezension zu Band 1

 

The Life List | Lori Nelson Spielman | Arrow | 2013

Bretts Mutter ist gestorben, doch statt ihre Tochter mit dem Erbe zu bedenken, hinterlässt sie ihrer Tochter eine Liste an Dingen, die sie erledigen soll – und verfügt darüber hinaus noch, dass Töchterlein den Job in der Familienfirma verliert. Für Brett beginnt ein Jahr, in dem sie bei der Erfüllung der Aufgaben zwischen Zusammenbruch und Vollkatastrophe schwankt. Kann sie es dennoch schaffen und hat ihre Mutter recht in der Annahme, dass am Ende das große Glück winkt?

Link: Rezension

 

Zehn Fragen zu Büchern

Auch wenn ich nun wirklich nicht zu den großen Buchbloggern zähle, habe ich doch mal die Zehn Fragen von Sätze und Schätze übernommen und versuche, sie zu beantworten.

  1. Das erste Buch, das du bewusst gelesen hast?
    Das müsste ‚Die kleine Raupe Nimmersatt‘ sein.
  2. Das Buch, das Deine Jugend begleitete?
    ‚Harry Potter‘. Eigentlich hasse ich Hypes und lese Bücher, die gehypt werden, dann bewusst nicht, aber hier hatte ich das Glück, die Bücher zu entdecken, als sie noch ein Geheimtipp waren. Buch 2 war gerade raus, und ich habe auch damit angefangen, weil der Stein der Weisen damals ausgeliehen war. Also kam für mich die Kammer des Schreckens zuerst. Und schon gehörte ich zu denen, die ihre Eltern überreden konnten, um Mitternacht in der Schlange vor der Buchhandlung zu stehen.
  3. Das Buch, das Dich zur Leserin/zum Leser machte?
    Das lässt sich schlecht sagen. Ich hatte eine Lesephase bis zur siebten Klasse, und dann wurde es – abgesehen von Potter – lange Jahre sehr still. Meine Liebe wiederentdeckt habe ich erst 2010, im ersten Bachelorsemester mit ‚Mara und der Feuerbringer‘.
  4. Das Buch, das Du am häufigsten gelesen hast?
    Das kommt darauf an, wie man zählt. Wenn Literaturverfilmungen, die eng am Buch entlanggehen, zählen, dann Pratchetts ‚Hogfather‘. Wenn die nicht zählen, Hörbücher aber schon, dann Goldmanns ‚Die Brautprinzessin‘. Und wenn wirklich nur das gedruckte Wort zählt, dann ist es Band 1 der ‚Mara und der Feuerbringer‘-Trilogie.
  5. Das Buch, das Dir am wichtigsten ist?
    Mara! Und zwar, weil ich mit den Büchern eine lange Reise erlebt habe. (Auf Englisch hier schon mal geschrieben.)
  6. Das Buch, vor dem Du einen riesigen Respekt bzw. Bammel hast?
    Tolstoi, generell. Und Goethes ‚Faust‘. Und die Ilias. Und all das will ich noch lesen.
  7. Das Buch, das Deiner Meinung nach am meisten überschätzt wird?
    All die, die immer für den deutschen Buchpreis nominiert werden.
  8. Das Buch, das Du unbedingt noch lesen willst – wenn da einmal Zeit wäre?
    Alle auf meinem SUB? Oder generell alle, außer denen, die für den deutschen Buchpreis nominiert werden? Nein, gerade vor allem endlich George R. R. Martins ‚A Song of Ice and Fire‘-Reihe.
  9. Das Buch, das Dir am meisten Angst macht?
    Angst, es zu lesen, oder richtig Angst? Letzteres wäre ‚Das Haus der Treppen‘. Es war Schullektüre bei uns in der neunten Klasse und ich hab es gelesen, als ich die Grippe hatte. Ich hatte so furchtbare Albträume davon, dass ich es nie wieder habe anrühren können.
  10. Das Buch, das Du gern selbst geschrieben hättest?
    „Die Känguru-Chroniken‘ von Marc-Uwe Kling. Ich liebe Krappweis und Pratchett, aber für mich selbst wären sie wohl zu unpolitisch. Ich bin nicht in der Lage, meine Weltanschauungen ganz aus meinen Texten rauszuhalten, daher würde Kling besser passen. Abgedreht, sprechende Tiere und doch hoffnungslos politisch.

2016 Reading Challenge oder wie ich auszog, um zu scheitern

Anfang 2016 postete eine der großen Leseseiten, ob es nun Goodreads, Readingroom oder Bookriot war, weiß ich nicht mehr, die Popsugar 2016 Reading Challenge. Darauf waren 40 Aufgaben vermerkt, ohne Regeln, ob man mehrere Punkte mit einem Buch abhaken kann. Kein Problem, dachte ich zumindest, als ich mir vornahm, sie zu erfüllen. 40 Bücher in einem Jahr? Klingt machbar.

Das war die Theorie. Dass 40 Bücher in einem Jahr machbar sind, habe ich mir auch bewiesen, so ist es nicht. In 5 Büchern habe ich sogar die inoffiziell angepeilten 100 voll, und das, obwohl ich teilweise monatelang nur Artikel und hier und da eine Fanfiction gelesen habe. Aber die 40 Aufgaben wollten und wollten nicht erfüllt sein.

Vor zwei Tagen dann der Entschluss, dass ich aufgebe. 5 Aufgaben vor dem Ziel. Aber es ist einfach nicht möglich.

Hier die Übersicht, fettgedrucktes wurde erfüllt.

A book based on a fairy tale – Rabenherz von Ruby Stein (gemogelt, weil es selbst ein Märchen ist und nicht nur darauf basiert.

A National Book Award winner – weder beim amerikanischen noch beim deutschen Buchpreis war im letzten Jahrzehnt auch nur ein Buch bei, was mich ansprechen würde.

A YA bestseller – City of Bones von Cassandra Clare.

A book you haven’t read since high school – Woyceck von Georg Büchner.

A book set in your home state – viele. Nehmen wir hier als Beispiel die drei Ghostsitter-Bände 

A book translated to English – Da die Challenge für Amerikaner erstellt wurde, hab ich mir gedacht, ich zähle Bücher, die ins Deutsche übersetzt wurden. Und da habe ich viele, unter anderem Andy Weirs ‚Der Marsianer‘ .

A romance set in the future – Nightvisions von Carol Frisbie.

A book set in Europe – unter anderem Bernd Perplies/Christian Humbergs ‚Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler‘, Paris und London.

A book that’s under 150 Pages – wieder einige. Ernest Drakes ‚Expedition in die geheime Welt der Drachen‘ beispielsweise hat nur 32 Seiten.

A New York Times bestseller – City of Bones war einer, meine ich, aber möglicherweise auch James Pattersons ‚Sonntags bei Tiffany‘. 

A book that’s becoming a movie this year – Hier wollte ich Ransom Riggs‘ ‚Die Insel der besonderen Kinder‘ lesen. Das Problem ist, dass das Buch wegen seines Gewichts weder beim Gehen, noch wegen der Bilder auf Toilette oder in der Wanne gelesen werden kann. Und im Sitzen oder Liegen lese ich sehr selten, daher komme ich nicht voran.

A book recommended by someone you just met – Habe extra bei Instagram gefragt, weil ich nicht einfach so Leute treffe. Mir wurde nur Coelho empfohlen und zu dem komme ich dieses Jahr leider nicht mehr.

A self-improvement book – 101 Dinge, die man sich sparen kann von Hermann Bräuer und Oliver Nagel.

A book you can finish in a day – Woyceck, Drakes Drachenbuch, … Also viele.

A book written by a celebrity – Ghostsitter-Autor Tommy Krappweis hat Bernd das Brot erfunden und bei RTL Samstag Nacht mitgemacht. Ralf Schmitz ist auch bekannt und dieses Jahr hab ich sein ‚Schmitz‘ Häuschen‘ gelesen. Aber um Dopplungen zu vermeiden nehmen wir besser Bernhard Hoeckers ‚Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers‘ .

A political memoir – ‚Das Partei-Buch‘ von Martin Sonneborn beschäftigt sich mit Wahlkampf und Parteigründung, also müsste es doch zählen, oder? 

A book at least 100 years older than you – Alice’s (echt jetzt, Apostroph so falsch gesetzt?!) Abenteuer im Wunderland sind 124 Jahre älter als ich, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

A book with more than 600 pages – Trudi Canavans ‚Die Begabte‘ mit 672 Seiten .

A book from Oprah’s Book Club – hier hatte ich Charles Dickens‘ ‚A tale of two cities‘ gewählt. Wird immerhin auch in Star Trek: Zorn des Khan zitiert 😉 . Aber da komme ich wohl auch nicht mehr zu.

A science-fiction novel – Ja. Genau. Ich hab dieses Jahr ja nur 5 Star Trek-Romane, eine bei Goodreads gezählte Star Trek-Fanfiction und den Marsianer gelesen … :D.

A book recommended by a family member – Graeme Simsions ‚Rosie-Effekt‘, auch gleich von ihr ausgeliehen, nachdem sie von mir den Vorgänger bekommen hatte. 

A graphic novel – wieder gemogelt. Ein lustiges Taschenbuch. Ich schäme mich ja schon brav, aber ich kaufe ungern etwas Unbekanntes und das flog hier zuhause einfach mal herum.

A book that is published in 2016 – ‚Sportlerkind‘ von Tommy und Werner Krappweis, rausgekommen diesen April. 

A book with a protagonist who has your occupation – SOZIOLOGIESTUDENT?! Aber der Protagonist in Schwanitz ‚Der Campus‘ ist immerhin Soziologieprofessor, das kommt dem nahe. 

A book that takes place during summer – wieder mehrere. Einer der Ghostsitter-Romane griff den Sommer auf, wenn ich mich recht erinnere. Telewischn! von Roman Schatz war, glaube ich, auch im Sommer und der Protagonist von Aaronivitchs ‚Flüsse von London‘ beschwert sich dauernd, dass er schwitzt. London hat eine hohe Luftfeuchtigkeit, aber das deutet dann doch auf Sommer hin.

A book and it’s prequel – Ghostsitter-Reihe! Rosie 1 und 2, gleich eine ganze Reihe von Lemony Snickets‘ Romanen, … 

A murder mystery – Michael Koglins ‚Dinner for One – Killer for five‘

A book written by a comedian – drei von Tommy Krappweis, eines von Martin Sonneborn, eines von Bernhard Hoecker, eines von Ralf Schmitz, ‚Mutter ruft an‘ von Bastian Bielendorfer (merkt ihr, wie ich subtil immer ein neues zur Liste hinzufüge, falls Dopplungen nicht erlaubt sind?) sucht es euch aus. 

A dystopian novel – Simon Rich’s ‚Feinde‘ könnte man als Real-Dystopie aufgreifen, aber auch Trudi Canavan’s ‚Die Begabte‘ hat dystopische Züge, mit einer Welt, in der Magier verdammt werden und einer anderen, in der bestimmte Magier Macht suchen und missbrauchen. Oder doch lieber ‚Harry Potter and the Cursed Child‘, in dem Albus und Scorpius zwischendurch eine Dystopie erschaffen? 

A book with a blue cover – Paola Mastrocolas ‚Ich dachte, ich wär ein Panther‘. 

A book of poetry – 20 Gedichte von Kurt Tucholsky. 

The first book you see in a bookstore – Ich meide Bücherläden aktuell, da ich noch 263 Bücher auf meinem SUB habe, also werde ich das dieses Jahr nicht mehr schaffen.

A classic from the 20th century – Otfried Preußlers ‚Krabat‘. 

A book from the library – Und dabei lese ich ungern Bibliotheksbücher. Aber bei Lucius Adler konnte ich eben nicht widerstehen. Ebenso wenig bei einigen der Lemony Snicket-Romane. (Zwei fehlen mir hier aber noch.)

An autobiograhy – Sportlerkind der Krappweis-Herren, Schmitz‘ Häuschen, Hoecker, Sonneborn, alles hat autobiographische Elemente. Starke! Aber nehmen wir Tobi Katzes ‚Morgen ist leider auch noch ein Tag‘. 

A book about a road trip – Telewischn! von Roman Schatz. 

A book about a culture you’re unfamiliar with – Haruki Murakamis ‚Die unheimliche Bibliothek‘ wirkt zumindest etwas merkwürdig von meiner westlich-europäischen Sicht aus. Aber ob das ausreicht? 

A satirical book – Sonneborn und Schwanitz sind satirisch. Dazu kommt hier noch ‚“Senk you for träwelling with Deutsche Bahn“ 2‘ von Mark Spörrle und Lutz Schumacher. Zumindest soll es satirisch sein, mir gefiel es nicht.

A book that takes place on an island – ‚Flüsse von London‘ ist auf der Insel, ebenso Lucius Adler. Aber Mechthild Gläsers ‚Die Buchspringer‘ spielt nicht nur in Großbritannien, sondern auf einer kleinen, fiktiven schottischen Insel. 

A book that’s guaranteed to bring you joy – Krappweis, Buchspringer, Sonneborn, Star Trek, aber gut, zusätzlich noch ‚Maggie und die Stadt der Diebe‘ von Patrick Hertweck. 

 

Ich bin also gescheitert. Ganz offiziell, ich gebe mich geschlagen. Im nächsten Jahr sondiere ich lieber, welche Challenges es gibt, und nehme die, die mir am ehesten zusagt. Denn ich habe festgestellt, dass mir das schon irgendwie Spaß macht. Es ist auch schön, mal etwas neues zu entdecken, oder ein Buch aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. Als Memoiren zum Beispiel, obwohl es vor allem witzig ist. Aber wenn es zu weit von meinem Beuteschema abweicht, wie beim Buchpreis, dann blockiert etwas in mir. Ich mag den Ansporn zu lesen, aber es soll auch Ansporn bleiben und nicht Pflicht werden.

Im nächsten Jahr wird also alles besser. Dann schaff ich das 😉

Habt ihr eine Jahres-Challenge gemacht? Und wenn ja, wie habt ihr abgeschnitten?