[Kurzrezension] Beatrix Potter u.a. – Magisches Weihnachten

Magisches Weihnachten - Die schönsten Weihnachtsmärchen für Kinder: Die Schneekönigin, Der allererste Weihnachtsbaum, Der Schneider von Gloucester, Das ... Nußknacker und Mausekönig, Weihnachtslied... von [Potter, Beatrix, Andersen, Hans Christian, Dickens, Charles, Burnett, F. H., Hoffman, E.T.A, Lagerlöf, Selma, Wilde, Oscar, Kyber, Manfred, Seidel, Heinrich, Büchner, Luise, Grimm, Jacob, Grimm, Wilhelm, Löns, Hermann]Sammlung von Märchen, Kurzgeschichten, … | 531 Seiten | Ebook | e-artnow | Deutsch

Hier fällt es schwer, das Buch als Ganzes zu bewerten. Es sind hervorragende Geschichten darin, wie der kleine Lord und Charles Dickens Weihnachtsgeschichte (wenn auch unter der wörtlichen Übersetzung des Originalnamens: Weihnachtslied), und andere, die eher langwierig und damit langweilig sind.

So kann man höchstens die Zusammenstellung der Geschichten bewerten, die durchwachsen ist, somit aber für jeden Leser etwas zu bieten haben sollte, der sich in Adventsstimmung bringen möchte.

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#LiesDichNachHogwarts – Extraaufgabe Dezember

 

Die letzte Extraaufgabe dieser Challenge. Schade, denn langsam fangen diese Herausforderungen, diese Streifzüge außerhalb meiner buchigen Comfortzone, an, mir Spaß zu machen.

Dieses Mal also soll ich dem goldenen Trio Bücher zu Weihnachten schenken – mal ehrlich, was schenkt man sonst? Socken? Nur war das gar nicht so leicht. Ich hoffe aber, dass für jeden der drei auch etwas dabei ist, was er mag.

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[Kurzrezension] Uwe Wandrey (Hrsg.) – Heilig Abend zusammen

Genre nicht genau zu betiteln | 160 Seiten | Taschenbuch | Rowohlt Taschenbuch | Deutsch

Sowohl Titel (und Titelbild), als auch der etwas völlig anderes andeutende Klappentext sind fehlleitend.
Weder handelt sich um ein garstiges, sprich schwarzhumoristisches Buch, noch um ein Plädoyer für ein „Weihnachten des Friedens“, wie im Klappentext angekündigt.
Statt dessen wirkt es wie eine Traumabewältigung der Autoren, die nur Weihnachten als Hintergrundthema hat. Mehrmals geht es um Vergewaltigung, einige Male im Morde, dazu Krieg. Das am ehesten noch ins Konzept passende sind eine Geschichte und ein Comic, die Kapitalismuskritik anbringen und, wenn auch eher schlecht, betonen, dass es Weihnachten nicht nur im Konsum gehen sollte und dass man auch Ärmere am Reichtum teilhaben lassen könnte.
Abseits dessen wirkt es aber eher, als hätte sich jemand an möglichst plastischen Darstellungen von Gewalt ergötzt, der Bogen zu friedlichen Weihnachtsfesten wird aber in den seltensten Fällen gezogen.

Wirklich wunderbare Weihnachtsbücher

Auch wenn es zum Zeitpunkt des Posts längst zu spät ist, diese Bücher noch zu besorgen – falls sie denn überhaupt noch verlegt werden -, so möchte ich doch auch endlich etwas Weihnachtsstimmung verbreiten. Heute stelle ich euch meine absoluten Lieblingsweihnachtsbücher vor, jedes davon bestimmt schon älter als 10 Jahre.

 

Am 4. Advent morgens um vier | Klaus Kordon | Ravensburger Verlag | 1990 | 48 Seiten

Andreas wächst als Kind armer Eltern auf. Er wünscht sich nichts mehr, als dass seine Familie etwas Glück hat, doch das Christkind hat er noch nie gesehen, und in so ein armes Dorf kommt doch sicher kein reicher Nikolaus, oder? Und Gott? An den hat er schon so oft seine Gebete gerichtet. An wen soll er seinen Wunsch jetzt noch richten? Da hört er von einer Möglichkeit, denn Wünsche, die man am vierten Advent, morgens um vier Uhr in den Schnee schreibt, und nur in den Schnee, die werden wahr.

 

Ein Buch über kleine Weihnachtswunder, und wie wir Menschen uns gegenseitig glücklich machen können.

 

Wirklich wahre Weihnachtsgeschichten | Margret und Rolf Rettich | Beltz | 1976 | ? Seiten

 

Leider habe ich meine Ausgabe nicht gefunden, dabei bin ich mir sicher, sie niemals nie nicht abgegeben zu haben. Margret Rettich erzählt hier, illustriert von ihrem Mann, viele kleine, fast schon alltägliche Geschichten, denen allen ein weihnachtlicher Zauber inne liegt. Nicht alle sind glücklich, manche nachdenklich und traurig, und doch umfassen sie alle wunderbar, was Weihnachten ausmacht.

 

 

Rufus und die Weihnachtsmänner | Ursel Scheffler und Jutta Timm | Oetinger | 1997 | 120 Seiten

 

Polarforscher Rufus entdeckt plötzlich Rentiere, wo eigentlich keine sein sollten. Mit seinem Heißluftballon ist er gerade von Grönland aus weiter in den Norden gefahren, da geben seine Instrumente plötzlich auf, und das, als er geradewegs in eine Wolkenwand gelangt. Als er wieder zu sich kommt, ist er abgestürzt und weiß nicht, wo. Doch anstatt in der eisigen Einöde zugrunde zu gehen, finden ihn zwei Männer. Auf Nachfrage, wer sie sind, antworten sie nur, der Weihnachtsmann zu sein und so kommt Rufus als einziger Außenweltler in die Lage, das Dorf der Weihnachtsmänner zu sehen und zu erfahren, wie wir an unsere Geschenke kommen.

 

 

Während es für dieses Jahr zu spät ist, habt ihr jetzt vielleicht im nächsten Jahr ein paar Ideen, war ihr mit euren Kindern – oder mit euch selbst, ihr Junggebliebenen – an Weihnachten im Kerzenschein und bei Plätzchen und Tee lesen könnt.

 

Und was sind eure Weihnachtslieblinge? Verratet mir das doch in den Kommentaren.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten

Montagsfrage vom 28. November 2016

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Lange war es schon wieder still bei mir, aber heute hab ich ein paar Momente Zeit, daher fange ich erst einmal damit an, endlich wieder Fragen zu beantworten. Zuerst kommt heute Buchfresserchens Montagsfrage dran – denn falls mich mein Zeitgefühl beim täglichen Masterarbeitstippen nicht im Stich gelassen hat, ist heute Montag.

Heute geht es um Weihnachtswunschlisten und die Bücher darauf.

Wie sieht es bei euch aus? Tut ihr euch schwer euch Bücher zu wünschen, oder ist euer Wunschzettel voll davon?

Mein Wunschzettel beinhaltet oft fast nur Bücher. Zum Geburtstag hab ich mir auch ein Klingonisches Bat’leth gewünscht (und bekommen). Nur eine Larp-Waffe, also keine Sorge, ich tu niemandem weh, aber ordentlich schwer, um ein bisschen die Muskeln zu trainieren, ist es dennoch.

Ansonsten habe ich bei Facebook immer eine Liste an Büchern, die mir wünsche. Ich versuche, sie aktuell zu halten, kaufe mir manchmal auch selbst welche davon, aber vor allem ist sie für die gedacht, die mir etwas schenken wollen, aber nicht wissen, was.

Aktuell wären das:

    • Kari & Tui T. Sutherland – Magic Park
    • Markus Orths – Lehrerzimmer
    • Victoria Schwab – Das Mädchen, das Geschichten fängt
    • David Levithan – Letztendlich sind wir dem Universum egal
    • Andreas Hock – Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?
    • Rachel Joyce – Harold Fry, beide
    • Josef B. Aldenhoff – Bin ich psycho … oder geht das von alleine weg?
    • Christiane Stenger – Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt!
    • Jochen Malmsheimer – Halt mal, Schatz (und alles andere von ihm)
    • Britta Röder – Die Buchwanderer
    • Petra Durst-Behning: Das Weihnachtsdorf
    • Matt Haig: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    • Hendrik Groen: Eierlikörtage
    • Jo Platt: Die Bücherfreundinnen
    • Trudi Canavan: Der Wanderer
    • Meike Frei: Fuck the Föhnfrisur
    • Sebastian Niedlich: Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war
    • William Shatner: Spock und ich
    • Marie Meimberg: Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken
    • Christian Humberg, Bernd Perplies: Lucius Adler 2 – Jagd auf den Unsichtbaren
    • Lars Simon – Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen
    • Aude Le Corff – Das zweite Leben des Monsieur Moustier

 

Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das nach Weihnachten ja auch schon wieder. Wann immer ich etwas Geld habe, schau ich auch bei Rebuy rein, ob ich meine Wunschliste da billig abarbeiten kann.

Also ja, Wunschlisten werden bei mir von Büchern dominiert, ganz klar. Viel Anderes brauche ich im Leben nicht. Außer warmen Socken.