[Monatsrückblick] Oktober 2026

Zwischen zwei schwarzen Balken steht in rot "Monatsrückblick". Links davon ist ein rotes Ziffernblatt mit Zeigern.

Einen Tag zu früh, da ich morgen meinen Geburtstag nachfeiere und deshalb vermutlich kein Buch mehr beendet kriege – außer, ich kann heute Nacht nicht schlafen und höre ganze Hörspiele durch – ist diesen Monat schon passiert.

Bücher und Zahlen:     

Diesen Monat waren es 11 Bücher, davon 4 Rereads, drei davon Hörspiele. Hinzu kommen ganze SECHS abgebrochene Bücher – vier davon welche, die bei einem dieser Stuff Your Kindle-Tagen kostenlos waren. Da findet man zwar ab und an ein gutes Buch, aber die absolute Mehrheit sind zumindest nichts für mich.

 

A Rover's Story by Jasmine Warga

Mein Top des Monats war Jasmine Wargas „A Rover’s Story„. Für mich oft zu kurz gedacht – ein Marsrover hat menschliche Gefühle oder glaubt zumindest, welche zu haben, und kann nebenbei mit zum Beispiel den Handys seiner Forschenden reden, die wiederum die Textnachrichten der Menschen lesen und verstehen können, aber der Rover hat keinerlei Möglichkeit, mit seinen Menschen zu reden? Aber das ist ein Kinderbuch und die moralischen Fragen von künstlicher tatsächlicher Intelligenz und Empfindungsfähigkeit sind für Zehnjährige, die nicht mit Star Trek aufgewachsen sind, vielleicht ein bisschen viel. Daher versteh ich, dass vieles, das mich hier interessiert hätte, nicht so angeschnitten wurde, wie ich es gern gelesen hätte und das Buch ist an sich auch schon schön. Content Notes aber für schwere Krankheit und Verlust.

 

Mystic Pieces by Ada Bell

Mein Flop des Monats war Ada Bells „Mystic Pieces„, ein Cozy Fantasy Krimi, der einfach nur schlecht durchdacht war. Sorry, nein, ein Fall ist nicht abgeschlossen, wenn der Gegenstand, den man bei der Verdächtigen gefunden hat, nicht die Mordwaffe ist, sie keinerlei Motiv hatte und nicht etwa IHR Auto (Stunden vor dem Mord) beim Opfer stand, sondern das ihres Sohnes. Es gab nicht mal den geringsten begründeten VERDACHT, und trotzdem hat die Polizei schon aufgehört, in andere Richtungen zu ermitteln. Ich mag Krimis ja nicht mal wirklich, außer, sie sind lustig oder vor allem Fantasy. Aber wenn ich schon Krimi lese, dann hat der gefälligst auch halbwegs glaubwürdig zu sein.

Obendrein bietet das Buch noch Dinge wie einen Hund, der mitten auf der Seite das Geschlecht wechselt, und andere Stellen, wo entweder die Autorin oder das Lektorat einfach nicht aufgepasst haben.

(Die Lösung des Falls war dann übrigens auch eher schlecht als recht, aber falls das doch jemand lesen will, werd ich das mal nicht spoilern, da das bei Krimis ja der einzige Grund zu lesen ist.)

 

Monatsplanung November:

Gute Frage, nächste Frage. Aber der nächste Pratchett kommt auf jeden Fall dran, und die nächsten paar Geschichten der Pina Parasol-Leserunde. (Auf dem Discord-Server von ohneohren, falls ihr noch mit einsteigen wollt oder sonstig gern auf den Server kommen wollt.)

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