Fachliteratur: Meine Hass-Liebe

Spätestens, wenn man studiert, aber auch an manchen allgemeinbildenden Schulen kommt man an einem einfach nicht vorbei: An Fachliteratur. Monografien, Sammelbände, Fachzeitschriften oder einzelne Aufsätze, die nicht dafür geschrieben sind, wirklich gelesen zu werden, die aber dennoch von uns (un)willigen Opfern gelesen werden müssen. Literarische Ergüsse, die SO viel Wissen beinhalten, teils so viel Großes bewirken könnten, aber schon am Kleinen scheitern. Heute mein Hasslieben-Rant über das Übel namens Fachliteratur.

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Warum ich den Blog erst einmal mit einem Passwort versehen werde

ZUNÄCHST EINMAL HIER EINE EXPLIZITE TRIGGERWARNUNG: DEPRESSION – NAJA, UND EINIGE SCHIMPFWORTE

 

Der Mai ist da. Und damit rückt die Deadline für die Umwandlung zur DSGVO-konformen Website immer näher.

Und meine Stimmung sinkt. Ich habe bemerkt, wie ich aktuell nur noch an dieses verdammte Gesetz denken kann. Morgens bis abends. Ich schlage ein Buch auf und eine Stimme warnt ‚aber du weißt doch noch gar nicht, ob die Zeit reicht‘. Ich gehe immer und immer wieder die Checkliste in meinem Kopf durch. Und weiß, dass ich vermutlich nicht einmal alle Punkte kenne. Denn jeden Tag kommen neue hinzu, die bisher noch nicht in den Artikeln dazu standen.

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Die Unlogik der Bücherwürmer

Für diesen Beitrag muss ich das Heft an Mr. Spock weitergeben. Er mag nur eine Actionfigur sein, weder Seele, noch Bewusstsein haben, nicht selbst sprechen oder sich alleine bewegen können. Aber er erinnert mich immer wieder daran, wie unlogisch ich mich verhalte. Er ist wohl am besten geeignet, mir meine Fehler vor Augen zu halten. Also, Mr. Spock, übernehmen Sie.

 

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Lesen und Sport

Dies ist ein alter Post aus dem Jahr 2016, aber weil das Thema häufiger in den sozialen Medien vorkam, habe ich ihn noch einmal hervorgekramt. Ein wenig habe ich die Übungsbeschreibungen aufpoliert, ansonsten ist es eins zu eins der alte Beitrag.

 

Heute schreibe ich mal nicht über Bücher, sondern über das Lesen selbst und was mir dabei hilft. Ich bin ein unruhiger Geist, kann mich nicht allzu lange konzentrieren und wenn ich in der Nähe meines Computers bin, lande ich am Ende immer bei Netflix, Youtube oder schaue zum tausendsten Mal Star Trek bei Amazon Prime. Nichts gegen Star Trek, ich LIEBE Star Trek, aber Bücher liebe ich eben auch und ich schenke ihnen längst nicht so viel Zeit, wie ich es gern tun würde.

 

Aber ich habe meine kleine Oase des Lesens gefunden, die Zeit, in der es immer geht: Den Sport. Immerhin hilft er angeblich dabei, das Hirn mehr mit Sauerstoff zu versorgen, aber gleichzeitig unterstützt er die, die nicht stillsitzen können, dabei, ihrem Bewegungsdrang nachzugeben, ohne aufs Lesen zu verzichten.

Natürlich im Fitnessstudio auf dem Fahrrad macht es fast jeder und auch auf dem Laufband geht es, wenn da eine entsprechend flache Ablage ist. Aber ich bin nicht so der Studio-Typ. Ich arbeite mit Eigengewichtsübungen, neben dem uralten Aldi-Trainingsrad, das wir hier haben.
Ich weiß nicht, ob es auch anderen hilft, aber hier sind die Übungen, die ich ganz gerne mit Lesen kombiniere, dafür habe ich bei meiner Fitness-App (ich mache keine Werbung) einen eigenen Trainingsplan.

Bitte bedenkt: Ich bin kein Sportmediziner. Ich kann nichts darüber sagen, wie gesund das Lesen dabei ist. Ich schreibe nur aus eigener Erfahrung und mache die Übungen mittlerweile seit etwa 3 Jahren mit Buch.

 

Stehend:

  • Kniebeugen: Klassisch, simpel, kennt jeder
  • Wandsitzen: Dann vergisst man nicht, die Arme auch zu nutzen, statt sie schlaff an der Seite hängen zu lassen
  • Kniebeuge mit einem Bein: Genau das, wonach es klingt, braucht Gleichgewichtsgefühl, sonst besser das Buch weglegen
  • Ausfallschritte nach vorne und/oder hinten: Auch hier muss etwas Balance sein
  • Tritte nach vorne
  • Knieheben zur Seite
  • Schulterheben: Eigentlich eher eine Entspannungsübung, aber brauchen wir nicht alle man eine Erholung?
  • Seitschritt mit Tap
  • Wadenheben: Auf die Zehenspitzen stellen, halten, wieder absetzen, wiederholen
  • Aufsteigen: Hier braucht es auch etwas Balance, aber wer lesend Treppen steigen kann, schafft auch das
  • Rumpfbeugen nach vorne: Einfach vorbeugen, so weit es geht

Liegend:

  • Beckenheben/Brückenpose: Hinlegen, dann Beine aufstellen und den Hintern in die Höhe heben
  • Flaschengeistpose: Eigentlich weder stehend noch liegend. Man kniet und lehnt dann den Körper nach hinten. Geht aber ziemlich auf die Knie
  • Beinheben und halten: Flach am Boden liegen und die Beine leicht anheben. Tut nach einer Minute HÖLLISCH weh, trainiert aber den Bauch – geht auch in der Variante, nur ein Bein anzuheben und nach vorn und hinten zu bewegen
  • Sit-Ups, sowie halbe zu vollen Sit-Ups
  • Schulterbrücke: Brückenpose und dabei jeweils ein Bein nach vorn strecken
  • Seitliche Brücke: Geht nur deshalb, weil meine App mir eh nur 30 Sekunden pro Seite antut, denn Umblättern wäre hier schwer. Auf die Seite legen und dann auf einem Unterarm so aufstützen, dass nur Füße und der Unterarm am Boden sind. Auf den richtigen Winkel zwischen Arm und Oberkörper achten, sonst gibt es Muskelschmerzen!

 

Wenn man mit einem E-Reader liest, und bereit ist, mit der Nase weiter zu blättern, gibt es zusätzlich auch noch Übungen in Bauchlage, die möglich sind:

  • Trizeps-Heben im Liegen: Auf den Bauch legen und die Arme nach hinten heben
  • Armheben in T-Form: Bauchlage, Arme (wie der Name sagt) in T-Form ausstrecken und anheben
  • Supermann-Übung/Schwimmer: Auch den Bauch legen und entweder beide Arme und Beine gleichzeitig hochheben, oder je diagonal ein Arm und ein Bein.

(Auf diese Weise habe ich gelernt, wie gut der Kindle gereinigt werden kann. *hust*)

 

Ich hoffe, dem einen oder anderen konnte ich damit helfen, wenn er/sie ähnliche Probleme hat und die Konzentration zum Lesen manchmal fehlt.

Weltfrauentag – Lieblingsprotagonistinnen

Es ist wieder Weltfrauentag, und nachdem ich im letzten Jahr meinen damaligen SUB danach sortiert habe, welches Geschlecht die Autoren haben (ja, ich seh auch, dass ich ein paar Bücher falsch einsortiert habe, manchmal wird man betriebsblind) und nebenbei meine Lieblingsautorinnen vorgestellt habe, möchte ich mich in diesem Jahr den Protagonistinnen widmen, die mich besonders begeistert haben.

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Follow Friday – Wie nutze ich Rezensionen?

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Ich habe jetzt ein paar Stunden überlegt, ob ich beim dieswöchigen Follow Friday von FiktiveWelten mitmachen soll. Ob es meinen Lesern etwas bringt, wenn ich darüber rede, ob und wie ich persönlich Rezensionen lese.  Aber in den letzten Wochen war es so oft Thema in der Bloggerwelt, in der einen oder anderen Form, dass ich mich auch an der Diskussion beteiligen möchte – und das nicht nur auf 280 Zeichen beschränkt.

Rezensionen als Wegweiser deines Buchkaufs oder zur Nachlese deiner Lektüre?

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Was macht (für mich) ein gutes Buch aus?

Immer mal wieder gibt es im Feuilleton kleine Anmerkungen, was denn ein gutes Buch ausmacht, oder Spitzen gegen Leser bestimmter Bücher, weil diese aufgrund von bestimmten Merkmalen als unwürdig und niveaulos angesehen werden. Oft wird kritisiert, dass man zu viel Wohlfühl-Lesen betreibt, also nur Bücher liest, die einem Spaß bereiten. Eine ähnliche Richtung sieht man auch beim Klassikercanon des deutschen Sprachraums, sowie bei bei Preisverleihungen. Literaten scheinen Bücher wie Medizin zu sehen: Sie müssen bitter schmecken, sonst wirken sie nicht. Dass es auch in der Buchwelt das Äquivalent des pinken, leckeren Antibiotikumsaftes geben könnte, kommt ihnen dabei nicht einmal in den Sinn.

Das hat mich zum Nachdenken angeregt. Denn einerseits möchte ich ja auch, dass Bücher nicht nur amüsieren, nicht nur den Sprachgebrauch trainieren, sondern auch weiterbilden. Gleichzeitig aber liegen mir diese typischen hochgelobten Belletristikwerke, die vom literarischen Quartett und Co. empfohlen werden, überhaupt nicht. Im Gegenteil, schon bei dem Gedanken, so etwas lesen zu müssen, kriege ich panische Schweißausbrüche und fühle mich in die Schulzeit zurückversetzt, wo ich furchtbare und für mein Empfinden regelrecht dumme Werke (Werther!) lesen musste und mich nicht dagegen wehren konnte.

Also versuche ich nun einmal, in Worte zu fassen, was für mich ein gutes Buch ausmacht.

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Warum ich lieber ältere Bücher lese

Gerade las ich bei Ella Woodwater in einem Beitrag zu Rezensionsexemplaren diese Sätze hier:

Jeder Buch-Blogger will up to date sein. Die neuesten Bücher lesen und mitreden können.

Sie waren für den Beitrag selbst nicht unbedingt ein Kernthema, brachten mich aber zum Nachdenken. Denn nein, ich bin Buchblogger und ich will nicht unbedingt up to date sein. Und ich finde es auch schade, dass das so von Bloggern erwartet zu werden scheint und manche sich sogar so da hineinsteigern, dass sie sich unter Zwang setzen, um bloß keine große Neuerscheinung zu verpassen.

Ich weiß, dass ich nicht ändern kann, welche Bücher die Menschen gern lesen. Und auch in der Bloggerszene wird mein Beitrag keinerlei Änderung bringen. Aber ich möchte gern einmal darlegen, welche Gründe ich für das Lesen älterer Bücher sehe und warum ich mir wünschen würde, dass mehr Leute mitmachen.

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Ich kaufe unabhängig… – zur Woche unabhängiger Buchhandlungen #wub17

[In diesem Artikel kommen Links zu Zeitungsartikeln vor, es könnte sich also um Werbung handeln.]

Ich kaufe meine Bücher unabhängig.

Würde ich gerne sagen, aber so ganz stimmt das nicht immer.

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