Mack Reynolds – Notruf aus dem All

Bildergebnis für notruf aus dem allDies ist die komplett überarbeitete Neuauflage des allerersten Star Trek-Romans.

Buchdetails

  • Genre: SciFi, Jugendroman
  • Erscheinungsdatum: 2000
  • Verlag: Heel
  • ISBN: 3-89365-855-6
  • Hardcover 208 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Klappentext: 

Die USS Enterprise folgt unter dem Kommando von Captain Kirk einem Notruf aus einem noch unerforschten Teil der Galaxis – dem Sonnensystem Horatius. Dort angekommen, beginnt die Suche nach der Quelle des Notrufs – und eine Odyssee, die die Crew der Enterprise von Planet zu Planet führt, und von einer gefährlichen Situation zur nächsten. Denn das Sternensystem Horatius steckt voller Überraschungen…

Inhalt: 

Obwohl die Crew schon längst überfällig für einen Landurlaub ist, wird der Enterprise ein Geheimauftrag erteilt, der sie weiter aus dem Föderationsraum bringt, als je ein Schiff der Sternenflotte war. Ein Notruf in irdischer Sprache war von dort empfangen worden und nun ist es die Aufgabe der Enterprise, herauszufinden welcher der drei eher primitiv entwickelten Planeten diesen ausgesandt hat. Dabei müssen sie sich auch mit der Weltraumphobie, einer ansteckenden und potenziell tödlichen Krankheit herumplagen, die durch zu langen Dienst ohne Abwechslung hervorgerufen wird. So ist bald gar nicht mehr sicher, ob die Crew ihrem Auftrag noch nachkommen kann, und vor allem, ob sie überleben.

 

 

Meinung:

Hier ist tatsächlich der Geist der alten Star Trek-Folgen eingefangen wurden. Die Geschichte wird leicht erzählt – war sie doch vor allem für 10-12 Jahre alte Leser konzipiert, greift dazu aber auch noch den Humor und die Chemie zwischen den Charakteren besser auf als die meisten anderen Romane. Selbst Kirk ist – obwohl hier ziemlich reizbar – immer noch in character, da auch er hier als langsam überarbeitet beschrieben wird und man aus der Serie schon kennt, dass er dann nicht mehr ganz so umgänglich ist.

Was ein wenig schade ist, dass Teile des Romans eigentlich von Episoden kopiert und nur minimal umgestaltet wirken. Auch, dass man wieder Deutsche als das große Übel gelten, ist ein wenig schade, wenn auch von amerikanischen Produktionen der frühen 70er schon bekannt.

Auch etwas zu viel des Guten ist die lange Einführung in Schiff und Besatzung, die aber wohl dem geschuldet ist, dass die Erstauflage des Romans noch vor der Erstausstrahlung der Serie in Deutschland auf den Markt kam. Womöglich hat man zumindest Teile des berühmt-berüchtigten Romans beibehalten wollen.

 

Fazit: 

Eine leichte, angenehme und humorvolle Lektüre mit nur wenigen, nicht allzu sehr störenden Schwächen.

 

Sagt mir etwas Nettes