Julia Ecklar – Kobayashi Maru (Star Trek TOS)

Star Trek: Kobayashi MaruBuchdetails

  • Erinnert an: Star Trek The Wrath of Khan, wegen der Fixierung auf Szenarios, die man nicht gewinnen kann
  • Genre: Science Fiction
  • Erscheinungsdatum: 1989
  • Verlag: Heyne
  • ISBN:  9783453072695
  • Taschenbuch 253 Seiten (bzw. in der Version mit dem Cover hier, 218, aber ich habe eine Edition, deren Cover schlicht nicht verfügbar war)
  • Sprache: Deutsch
  • Triggerwarnung: Blut, schwerwiegende Verletzung, Darstellung der psychologischen Probleme bei Enge und Hoffnungslosigkeit, in wenigen Zeilen auch Alltagsrassismus

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Kurzrezensionen Oktober/November 2020 (Jehanzeb, Ibbotson und Kingfisher)

In letzter Zeit weiß ich immer zu wenig über gelesene Bücher zu sagen, um eine ganze Rezension zu füllen. Also wird es mal wieder Zeit, mein Format der gesammelten Kurzrezensionen ein wenig wiederzubeleben. Denn einige meiner letzten Titel waren Selfpublisher*innen und … da fühlt man sich dann doch schlecht, wenn man das Buch mochte und dennoch nicht zu mehr Aufmerksamkeit verhilft.

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John Jackson Miller – Die Standing (Star Trek Discovery #7)

Die StandingBuchdetails

  • Erinnert an: //
  • Genre: SciFi
  • Erscheinungsdatum: 2020
  • Verlag: Simon & Schuster (die deutsche Version dürfte wieder bei CrossCult rauskommen)
  • ISBN: 9781797105130
  • Hörbuch 12 Stunden 15 Minuten
  • Sprache: Englisch
  • Triggerwarnungen: Exzessive Gewalt, Alkoholmissbrauch
  • Positiv: Offen bisexueller Charakter (allerdings, wie bisher bei Star Trek, immer nur die Mirrorverse-Charaktere)

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[Kurzrezension] Una McCormack – Die letzte und einzige Hoffnung (Picard #1)

Die letzte und einzige Hoffnung (Star Trek: Picard #1)Una McCormack | CrossCult Verlag | 2020 

 

!Spoiler für Star Trek (2009) und Star Trek Picard, sowie natürlich dieses Buch!

McCormack hat hier ihren Job so gut wie möglich erledigt – aber mit der Vorlage ging es eben nicht besser.

Der Roman führt eigentlich nur das aus, was zwischen Star Trek Nemesis und der ersten Folge von Picard passiert ist. Dabei wirkt er eher wie ein Geschichtsbuch als wie ein normaler Roman, denn Spannung steht nicht im Vordergrund. Wer die erste Folge der Serie geschaut hat, weiß auch schon genau, was passiert, es gibt keine Überraschungen. Das ist aber das, weshalb das Buch überhaupt Sterne von mir bekommen hat. Denn ich mag so etwas. Ich lese auch gerne Fanfictions, die einfach ein bekanntes Faktum noch mal näher betrachten und die emotionalen Auswirkungen genauer beleuchten, ohne zusätzlich Action hineinzudichten. Das ist hier sehr angenehm.

Inhaltlich aber … hat das Buch schon verloren, als J. J. Abrahms mal eben die romulanische Sonne vernichtete, nur, um Leonard Nimoys Spock in die andere Zeitlinie zu kriegen. Und als dann die Autoren der neuen Picard-Serie beschlossen, das nicht nur nicht zu ignorieren, sondern auch noch auszuweiten und zum Totalversagen der Föderation zu machen, gab es leider keine Möglichkeit mehr, diesen Inhalt auch nur in irgendeiner Form angenehm zu lesen zu machen.

Dieses Buch ist schlicht der Tod der Föderation als Utopie. Stattdessen wird die Föderation hier ein wenig wie Europa in der Zeit von gleichzeitig Flüchtlingskrise und drohendem Brexit gezeigt. Ohne jegliche gemeinsame Wertgrundlage und nur getrieben von egoistischen und letztlich kapitalistischen Interessen – was Roddenberrys Weltenbau diametral entgegen steht.

Hinzu kommt, dass auch die Romulaner noch ein wenig dekonstruiert werden. Wurden sie einst zu Verbündeten im Krieg gegen das Dominion, sind nun offenbar sämtliche diplomatischen Kanäle wieder geschlossen. Und schlimmer noch: Die Romulaner, die doch eigentlich von Vulkaniern abstammen, sind so unlogisch und denkunfähig, dass sie lieber Millionen ihrer eigenen Leute – also ihre Macht, auf die sie doch ach so stolz sind – sterben lassen, als von Anfang an ihre eigene Rettung vernünftig mit der Föderation zu organisieren. Anstatt von Anfang an einen Plan zu machen, welche Welten Hilfe brauchen, welche genau und wohin man umsiedeln kann – notfalls auch als Pioniere auf unbewohnte Welten -, torpediert man sogar die wenigen Hilfsaktionen, die man der Föderation ERLAUBT?

Und die? Statt zu schauen, welche habitablen, aber unbewohnten Welten es im Föderationsraum noch gibt und diese den Romulanern zu übergeben, ohne Ansprüche, gibt es sogar Ärger, wenn eine Mitgliedswelt freiwillig Flüchtlinge aufnehmen will? Und auf die Idee, zivile Schiffe aller Mitgliedswelten anzuheuern, und daraus eine gemeinsame Aktion, nicht nur der Flotte, zu machen, kommt auch keiner. Sie sind nur besorgt über Wählerzahlen, und, dass Außenwelten nicht schöne, neue Replikatoren bekommen.

Und dann überlegen sie noch, ob sie nicht eine neue Ära der Sklaverei einläuten wollen?

Nein, das hier ist eine völlige Abkehr von dem, was Star Trek einst sein sollte. Statt Roddenberrys erleuchtetem Menschen haben wir hier die Wiederholung der heutigen Zeit. Denn ja, dieses Szenario spielt sich ziemlich genau so heute ab.

Diesen Inhalt kann der schönste Schreibstil nicht mehr retten. Und es tut mir leid, dass McCormack, die SO tolle Romane geschrieben hat, ihren Namen hierfür hergeben musste.

 

Judy Klass – Der Boaco-Zwischenfall

Buchdetails

  • Erinnert an: // reale politische Situationen
  • Genre: SciFi
  • Erscheinungsdatum: 1994
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 3-453-07250-2
  • Taschenbuch 272 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Triggerwarnungen: psychologische Misshandlung von Kindern
  • Positiv anzumerken: Nichts Spezielles aber an sich ist das Buch politisch und humanistisch interessant und letztlich positiv

 

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John Jackson Miller – The Enterprise War [Star Trek Discovery #5]

The Enterprise WarBuchdetails

  • Erinnert an: //
  • Genre: Science Fiction
  • Erscheinungsdatum: 2019
  • Verlag: Gallery Books
  • ISBN: 9781982113315
  • Taschenbuch 432 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • Triggerwarnungen: Krieg, Sklaverei, Gewalt, Unterernährung, psychische Traumata
  • Positiv anzumerken: Zusammenarbeit verschiedener Ethnien und Spezies

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T. S. Orgel – Terra

TerraBuchdetails

  • Erinnert an: Etwas an den Marsianer von Andy Weir. Ähnlich viel Technik, ähnlich viel Hindernisse. Dazu ein Setting, dass an Becky Chambers erinnert: Sehr langer Raumflug.
  • Genre: Scifi, mit einem Hauch politischer Thriller
  • Erscheinungsdatum: 2018
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 9783453319677
  • Taschenbuch 550 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Triggerwarnungen: Ein recht rassistischer Charakter – der allerdings deshalb auch durchaus kritisiert wird – und nicht gerade ein Sympathieträger innerhalb der Geschichte ist.
  • Positiv anzumerken: Sehr ausgiebiges Worldbuilding, obwohl nicht einmal alles Recherchierte wirklich in das Buch floss (ja, ich hab meine Quellen 😀 ), viele verschiedene Ethnien, eine spannende Form der Prothese – und damit auch Einbeziehung von Behinderung

 

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Björn Sülter – Es lebe Star Trek

Es lebe Star Trek by Björn SülterBuchdetails

  • Erinnert an: TrekMinds und so ziemlich all die Star Trek-Sachbücher, die sich aus irgendeinem Grund immer mehr mit dem Äußeren und Produktionsbedingungen beschäftigen
  • Genre: Sachbuch
  • Erscheinungsdatum: 2018
  • Verlag: in Farbe und Bunt
  • ISBN: 978-3959361057
  • Taschenbuch 524 Seiten
  • Sprache: Deutsch

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Melissa Crandall – Die Geisterstation

Die Geisterstation (Star Trek Classic, #70)Buchdetails

  • Erinnert an: altmodischen Grusel, aber im Weltraum
  • Genre: SciFi, Horror
  • Erscheinungsdatum: 1997
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 9783453119079
  • Taschenbuch 281 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Trigger: Extreme Höhen mit eindrücklicher Beschreibung selbiger, gewaltsamer Tod
  • Positive Anmerkungen: Verschiedene Spezies. Also schlicht das, was Star Trek eigentlich immer gut macht

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