2019 in Büchern [1] – Challenges und letzte Links

 

Hallo und herzlich Willkommen zu meinem Jahresrückblick. Da die Aufteilung letztes Jahr so gut geklappt hat, werde ich auch in diesem Jahr wieder an drei Tagen hintereinander auf verschiedene Aspekte des Buchjahres 2019 zurückblicken.

Heute geht es erst einmal los mit den abgeschlossenen oder auch nicht beendeten Challenges. Dann schaue ich, welche Challenges es 2020 gibt und welche ich davon vielleicht gerne machen würde. Außerdem möchte ich natürlich noch die im Dezember veröffentlichten Blogbeiträge Anderer empfehlen, wie ich das jeden Monat mache.

Challenges 2020

Die Buchspringer-LesechallengeFast schon peinlich, hier bin ich in diesem Jahr nicht weiter gekommen. Immer noch nur 12 von 30 Büchern.

Die Rory Gilmore-ChallengeHier habe ich es dank Virginia Woolf und Ray Bradbury auf 25 von 330 geschafft. Aber vielleicht sollte ich da doch mal etwas mehr drauf achten. Mit nur zwei Büchern pro Jahr wird es nichts damit, die bis zum Lebensende zu beenden.

SUBdasJahr2019: An der letzten Aufgabe gescheitert. Vor der hatte ich generell am meisten Respekt. Während man viele Sachen vorher recherchieren kann, um genau das passende Buch zu einem geforderten Inhalt zu lesen, ist es so gut wie unmöglich, vorher zu wissen, welches Buch einem unglaublich gut gefallen wird.

Das Buchbingo etwas weiter unten auf der selben Seite wiederum hab ich schon vor ein paar Monaten abgeschlossen. Das lief also recht gut.


Sichere Challenges 2020

WirLesenFrauen geht noch bis März und so lange mache ich natürlich auch weiter mit, auch wenn ich alle Aufgaben schon abgeschlossen habe und nur noch Bonuspunkte sammele.

Bookopoly ist wohl gar nicht sooo neu, aber bisher scheint es in Deutschland noch nicht groß angekommen zu sein. (Sonst hätte ich das sicher schon mal gemacht.) Entsprechend froh bin ich, dass ein paar liebe Bloggerkolleginnen es entdeckt haben und nicht nur mich anfixten. Die Challengeseite selbst kommt dazu noch, unter dem Link findet ihr aber schon einmal meine Vorbereitungen dazu.

 


Mögliche Challenges 2020

Bei der Themenchallenge von Wörterkatze werde ich wohl eher nicht mitlesen. Gleich mit mehreren der Themen kann man mich jagen, besonders mit dem zweiten Weltkrieg. (Ich weiß, Aufklärung ist wichtig. Aber ich hatte von der 6. bis zur 13. Klasse jedes Jahr die Nazizeit in der Schule, wirklich jedes Jahr, teilweise in mehr als nur einem Fach gleichzeitig. Und seit damals kann ich mich nicht dazu bringen, mich weitergehend damit zu beschäftigen, als, zu wissen, dass die Nazis mich gleich bei der Geburt getötet hätten, weil ich behindert bin. Das reicht zumindest, um NIEMALS AfD oder auch nur CDU zu wählen. Konservativismus ist einfach etwas, was mindestens meinen Platz in der Gesellschaft, aber im schlimmsten Fall auch mein Leben bedroht.) Daher mach ich hier lieber nicht mit, auch wenn ich ja weiß, dass auch diese Themen wichtig sind.

Bei Booksandfamily findet die Knaur Challenge statt. Wie der Name schon sagt, geht es darum, Bücher aus dem Knaurverlag zu lesen und zu rezensieren. Hier denke ich auch nicht, dass ich mitmachen werde, weil ich gar nicht so viele Knaur-Bücher habe (zumindest wenige, die ich noch nicht rezensiert habe) und ich eigentlich in diesem Jahr weniger kaufen will. Aber ganz sicher bin ich mir noch nicht. Ich muss mal schauen, ob mein SUB das hergeben würde.

Ebenfalls bei Booksandfamily läuft die ABC Challenge. Hier geht es darum, zu jedem Buchstaben im Alphabet einen Titel zu lesen. Da bin ich selbst noch am Überlegen. Meine Mutter hat das letztes Jahr (mit etwas sanfteren Regeln, weil Titel ODER Autor zählten) mit einer Freundin gemacht, und sie hat die Bibliothek ziemlich durchkämmen müssen, um ein Buch für X zu finden. Aber vielleicht stelle ich mich der Herausforderung ja. Jetzt weiß ich ja immerhin, dass es ein solches Buch für X gibt.

Bei Amalia wiederum gibt es die Diversity-Challenge. Auch hier bin ich am Überlegen. Aber auf der Liste der diversen Phantastikbücher sprang mich jetzt auf den ersten Blick nichts an, obwohl Phantastik doch mein Bereich ist. Nur … irgendwie bin ich frustriert, dass sich die Autoren das schon wieder leicht zu machen scheinen. Behinderung kommt scheinbar nur in Form von ‚Charakter hat eine Prothese‘ vor. Ich weiß, besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, und auch Prothesen können ja echte Probleme machen. Ich weiß, wovon ich rede. Meine Augenprothese tut in jeder einzelnen Sekunde weh. Aber … ich wünsche mir halt mehr … Tiefergehendes. Charaktere, die auch Probleme haben, aus dem Haus zu gehen, die rund um die Uhr Schmerzen haben, die möglichst jede Sekunde durchplanen müssen, damit sie auch bloß nicht bevor sie rausgehen, etwas essen, was die Beschwerden verstärkt. Nur … das würde vermutlich wieder als Misery Porn von anderen Behinderten verteufelt und beschimpft werden. Dumm nur, dass mein Leben eben so aussieht und ich gern mal ein Buch hätte, das mir sagt, dass ich nicht alleine bin. Und, dass man seine Behinderungen auch hassen und sein Leben deswegen scheiße finden DARF.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich weiß es noch nicht. Aber bisher ist auf der Liste zumindest nicht das, was ich explizit suche.

Bei Lieblingsbücher lesen von I am bookish werde ich vielleicht mitmachen. Ich gebe zu, mich begeistert mehr der Aspekt, andere Leute mit meinen Lieblingen anzufixen, als Lieblingsbücher anderer Leute zu lesen. Aber vielleicht entdeckt man dabei ja auch Schätze? Nur ist zum Zeitpunkt, an dem ich diese Links zusammen trage, noch nicht sicher, ob sie überhaupt stattfinden wird.


Vorsätze 2019: Erfüllt?

  • Den Stapel gelesener Bücher meiner Mutter, die ICH noch lesen möchte, abbauen.
    Ha! Ha! Im Gegenteil, der ist sogar gewachsen.
  • Ein Regalbrett freilesen, damit ich Platz für meine Tassen habe.
    Schon Ende 2018 erfüllt.
  • SUB etwa auf dem Niveau halten oder leicht senken.
    Letztes Jahr waren es etwa 200 physische Bücher, dazu die Ausleihen meiner Mutter und Ebooks. Jetzt bin ich mit physischen und Ebooks zusammen unter 200, das ist völlig in Ordnung.
  • Harry Potter erneut lesen.
    Ich wollte eigentlich generell mehr Rereads machen. Voll versagt.
  • Meine Angst vor Selfpublishern besiegen
    Über 20 SPler sind es geworden. Aber ich muss sagen, meine Skepsis bleibt. SP-Bücher haben halt einfach keine Instanz vorgeschaltet, die die wirklich schlechten Sachen aussortiert. (Gut, ob bei Verlagen der größte Mist aussortiert wird, ist ja auch fraglich. Man denke nur an Sarazzin.) So bin ich auch an ein paar geraten, deren Werke schlicht dem schnellen Geldverdienen dienten. Gerade bei englischsprachigen und Sachbüchern scheint das offenbar zu gehen, anders kann ich mir manche Bücher nicht erklären.
    Andere wiederum waren wirklich klasse. Also … Ich schätze, ich bleibe weiter skeptisch, meide sie aber nicht mehr wie der Teufel das Weihwasser.

 

Vorsätze für 2020

  • Mehr Rereads
    Ich will schon seit Langem ein paar meiner Lieblinge rereaden. Ich muss mir auch endlich mal die Zeit dafür nehmen.
  • SUB auf dem Niveau halten 
    Ich bin mit etwa 200 Büchern, die mir jederzeit zur Verfügung stehen, ganz glücklich. Manchmal ist sogar nichts da, worauf ich gerade Lust habe. Mit viel weniger Büchern hätte ich also ein echtes Problem
  • 52 Bücher lesen
    Das ist Minimalziel und seit ich zähle, lag ich nie drunter. Also ist das jetzt schon so gut wie erfüllt.

Links aus dem Dezember:

Abseits der Challenges und der nun abgelaufenen Adventskalender gab es in diesem Monat recht wenig zu verzeichnen.

 

Und damit bis morgen, und bis zu den Tops und Flops des Jahres.

1 Gedanke zu „2019 in Büchern [1] – Challenges und letzte Links“

  1. Hey, schön dass du die Challenges zusammengetragen hast, ich verliere da immer schnell den Überblick. Ich werde mich da aber außer bei „Wir lesen Frauen“ und dem ReadMo20 zurückhalten, weil ich die meisten sowieso schnell wieder aus den Augen verliere.
    Den Reread Vorsatz habe ich auch immer und es klappt eigentlich nie, weil mich die neuen Bücher dann doch mehr locken. Harry Potter steht bei mir auch unbedingt noch mal auf dem Plan, zumal das letzte Mal Band 5-7 bestimmt 10 Jahre oder länger her ist.
    Die SP Skepsis verstehe ich auch, ich lese sehr wenig selbst veröffentlichtes und wenn, dann verlasse ich mich dabei auf Empfehlungen und gehe so wenig Risiko wie möglich ein.
    Dein SuB Ziel und das Regalbrett waren aber ein super Erfolg, das freut mich.

    Ich finde cool, dass du die nicht erfüllten Vorsätze nicht einfach ins neue Jahr überträgst, sondern daraus lernst, dass sie gescheitert sind 😀

    Ich wünsch dir einen guten Start ins Jahr!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu