
Ein neuer Monat rum, ein neuer Monatsrückblick.
Bücher und Zahlen:
Schlafstörungen sind weiter hoch im Kurs und so wurden es 14 Bücher in diesem Monat (plus ein abgebrochenes). 10 Hörspiele, davon 7 Rereads (und diverse, die ich nur zum Teil gehört habe, und deshalb immer nicht zähle) und ein weiterer Reread bei den Büchern in schriftlicher Form.
Top des Monats war „Ausflug nach Sherwood„, das vierte Abenteuer der neuesten Ghostsitter-SpinOff-Reihe. (Etwas widerwillig, weil ich kein Fan des Konzepts bin, SpinOffs zu machen, bevor das Original abgeschlossen ist. Das macht nur noch mehr Kanon-Kuddelmuddel.) Aber ja, das Abenteuer war nicht schlecht. Und es hat ein bisschen mit dem Copyright eines Konzerns gespielt, den ich nicht mag – blieb aber vermutlich auf der völlig straflosen Seite, was ein Pluspunkt ist.
Flop des Monats ist Alice Hoffmanns „Magic Lessons„. Das Prequel von Practical Magic. Ich wollte die Reihe vor dem zweiten Film lesen und … ja, nee, ich glaube, das ist nicht zu Empfehlen. Bei den ganzen Vergleichen, inwiefern die Bücher und der bisherige Film sich unterscheiden, fehlt, dass Maria, die erste Owens-Hexe in Amerika, die den Fluch ausspricht, im Film wirklich hintergangen wurde und eher aus Verzweiflung den Fluch auslöst, im Buch aber einfach nur – verzeiht mein Klatschianisch – arschig ist und in dem Moment genau weiß, dass sie damit auch eine Person trifft, die sie sehr wohl mag und die ihr nichts getan hat.
Und als wäre das noch nicht genug, sehen wir auch, wie sie einen Mann (den sie mag und der sie mag, ja), der gerade wegen Dengue Fieber zusammengebrochen ist, ins Bett bringt, um ihn da eigentlich zu behandeln, und dann doch lieber erstmal Sex mit ihm hat. Das Buch hat noch viel mehr Punkte, die mich stören, aber es hätte perfekt sein können, diese eine Szene hätte alles zerstört. Das ist ein Verhalten, das ich einfach nicht ertragen kann.
Monatsplanung Mai:
Das nächste Pratchettbuch wurde beendet und wir sind im nächsten. Ansonsten steht im Mai nichts an.