[Monatsrückblick] März 2026

Zwischen zwei schwarzen Balken steht in rot "Monatsrückblick". Links davon ist ein rotes Ziffernblatt mit Zeigern.

Bitte stellt euch hier eine wirklich clevere, lustige oder interessante Einleitung vor. Ich bin einfach zu müde.

 

Bücher und Zahlen:     

Aber die aktuellen Schlafstörungen, die ich gerade habe, helfen zumindest meiner Lesestatistik. Denn zum Schlafen höre ich Hörbücher und Hörspiele und aktuell schaffe ich es immer wieder, ganze Geschichten durchzuhören. 13 Bücher waren es diesmal. Davon 6 Hörbücher/Hörspiele, von denen 5 Rereads waren. Hinzu kommen zwei Terry Pratchett-Rereads.

Und ein Buch habe ich in diesem Monat abgebrochen. (Wenn ein Buch einem Lust macht, lieber die Steuer zu erledigen, weiß man, es ist nichts für einen.)

Ein pinkes Känguru mit hochgerecktem Arm mit Boxhandschuh prangt als Graffiti an einer Wand Dazu sieht man den Titel "Die Känguru-Rebellion", den Autorennamen "Marc-Uwe Kling", das Logo von Hörbuch Hamburg, sowie die Worte "live und ungekürzt".

 

Top des Monats war „Die Känguru-Rebellion“ von Marc-Uwe Kling. Politisch, lustig – und tröstlich, wenn man nicht die einzige Person ist, die die aktuellen politischen Zustände unerträglich findet.

Meine Rezension findet ihr hier.

Neil Patrick Harris: Choose Your Own Autobiography, wobei das Cover auf blauem Untergrund nur Bilder von NPH zeigt, die mit Pfeilen verbunden sind.

 

Flop des Monats geht an Neil Patrick Harris mit seiner „Choose your own Autobiography„. Ich liebe Spielbücher ja. Und ich hätte erwartet, dass Neil Patrick Harris sich selbst spannende Leben andichtet. Immerhin sieht man ihn auf dem Cover in Indiana Jones-Montur. Tempel finden? Gut, die Artefakte in Museen bringen, ist aus heutiger Sicht auch problematisch. Aber vielleicht kann man ja mit der Regierung des tatsächlichen Landes, zu dem der Tempel gehört, zusammenarbeiten?

Aber nein, außer Namedropping von Promis, die man oft auch nur kennt, wenn man ein Theatre Kid aus den USA ist, und sexuellen Eskapaden mit zu vielen Details und einer erstaunlichen Menge Frauenfeindlichkeit – einige der Szenen finden statt, bevor er sich eingesteht, schwul zu sein -, konnte ich nur ein paar relativ schnelle Tode bei Dreharbeiten finden, sowie das Leben als „Versager“. Es freut mich ja, dass NPH offenbar glaubt, dass er sein bestmögliches Leben lebt und alles andere dagegen nur langweilig und trostlos ist. Aber da hatte ich mir deutlich mehr erwartet. Auch, dass er nicht so unglaublich monothematisch ist. Seine Kindheit? Eine Aufzählung von Theaterstücken, die er sah und an denen er mitgewirkt hat. Seine Jugend? TV-Serien und Filme. Sowas wie ein Leben und eine Persönlichkeit scheint er abseits des Showbusiness gar nicht zu haben. Zumindest nicht der Neil Patrick Harris, den die Lesenden in diesem Buch spielen sollen. (Und solltet ihr NPH auch nur im Geringsten mögen, wird das nach diesem Buch nicht mehr der Fall sein. Uff.)

 

Monatsplanung April:

Bei der Pratchett-Leserunde hab ich das Buch ein bisschen zu schnell beendet, ups. Schauen wir mal, wann es mit dem nächsten weitergeht. Ansonsten steht im April nichts an. Ich überlege fast, mal wieder Skoobe zu gönnen, weil ich kaum noch ungelesene E-Books habe, aber meine Schulter immer noch keine Prints zulässt, außer im Sitzen – und ich lese eben vor allem im Gehen. Aber Skoobe macht mir immer so einen psychologischen Druck, das Meiste aus meinem Geld zu machen. Ich weiß es nicht …

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