Top Ten Thursday – Positive Überraschungen

Ich habe schon längere Zeit nicht mehr an Aktionen – mit Ausnahme von Tags – teilgenommen. Denn heute hoffe ich, mit diesem Beitrag wirklich ein wenig Mehrwert für euch Leser generieren zu können.

Dabei kommt die heutige, von Steffi gestellte Aufgabe, 10 Bücher vorzustellen, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie mir gefallen fast ein bisschen zu früh. Gerade habe ich etwa 40 Bücher aus meinen Regalen aussortiert, weil ich sie anlesen möchte, um ihnen noch eine Chance zu geben, aber nicht wirklich daran glaube, dass sie mich noch interessieren werden. Bisher habe ich aber erst eines davon auch nur angeblättert.

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Top Ten Thursday – Bücher für den Sommer

 

Obwohl ich mich in letzter Zeit von Aktionen fern halte, weil sie selten wirklich einen Mehrwert für den normalen Blogleser bieten, möchte ich doch diese Woche wieder am Top Ten Thursday von Steffi teilnehmen. Denn diese Woche geht es um die „10 Bücher, die du gerne im Sommer lesen möchtest“. Ich beziehe das einfach mal auf den aktuellen Sommer. Und dann brauche ich tatsächlich diese Liste. Denn ich habe hier noch das eine oder andere geliehene Buch, das eigentlich mit Bookcrossing weiterreisen soll und das doch seit Monaten bei mir liegt.

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Top Ten Thursday 27. April 2017

 

Guten Morgen,

erneut starte ich mit dem Top Ten Thursday von Steffi in den Donnerstag. Heute gibt es:

 

10 Bücher, deren Titel mit einem „I“ beginnen

Oder in meinem Fall eher sieben, weil I nicht gerade ein häufiger Buchstabe in meiner Sammlung ist und gute, empfehlenswerte Bücher noch schwerer zu finden sind.

 

Ich bin da, aber die Haustür nicht (SMS von gestern Nacht #4)Ich guck mal, ob du in der Küche liegst (SMS von gestern Nacht #3)SMS von Gestern Nacht- Bücher von Anna Koch und Axel Lilienblum (Ich guck mal, ob du in der Küche liegst und Ich bin da, aber die Haustür nicht)

Beides sind nur Sammlungen der SMS und anderen Nachrichten, die Leute entweder in geistiger Umnachtung durch Alkohol geschickt haben, oder aber, die ganz ohne Einfluss bewusstseinsverändernder Mittel lustig, seltsam oder einfach nur bizarr wurden. Wer leichte Unterhaltung mag, sollte mal in die Reihe hineinblättern. Nicht immer waren wirklich alle Konversationen gut, aber  der Großteil ist doch lesenswert.

 

Ich dachte, ich wär ein Panther: Die Geschichte einer Ente auf der Suche nach sich selbstIch dachte, ich wär ein Panther von Paola Mastrocola

Ein kleines Entchen schlüpft in einem Pantoffel. Ohne Kontakt zu anderen glaubt es, der Pantoffel wär seine Mutter. Erst nach und nach merkt es, dass es da noch mehr in der Welt gibt und macht sich auf, zu erfahren, wer oder was es ist.

Philosophisch durchaus tiefgreifend ist das hier eher eine Fabel für Erwachsene und nicht für Kinder. Gleichzeitig wird einem hier aber auch eine sehr niedliche Geschichte geboten, die auch die eine oder andere Lehre für einen Menschen bereithält.

 

Ich mach dich gesund, sagte der Bär von Janosch

Der kleine Tiger ist krank und der kleine Bär setzt alles daran, seinen Freund wieder aufzupäppeln.

Ein wunderbares Werk von einem wunderbaren Autor und Künstler. Wer nicht als Kind mit Janosch aufgewachsen ist, sollte das dringend nachholen.

 

 

 

Ich habe den Führer rasiert: Skurriles aus dem AltenheimIch habe den Führer rasiert von Sven Bramert

Sven Bramert ist Pfleger in einem Altersheim und erlebt dort die skurrilsten, aber manchmal auch eher tragikomischsten Dinge.

Eine unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Nonfiction-Sammlung von Anekdoten. Gut für zwischendurch und niemals respektlos gegenüber den alten Leuten.

 

 

 

In Gottes Namen. Amen!In Gottes Namen. Amen! von Simon Rich

Gott hat keine Lust mehr und möchte in den Ruhestand gehen. Um das zu ermöglichen, muss aber der Weltuntergang her, die Erde macht zu viel Arbeit. Ein paar Engel bangen allerdings um ihren Arbeitsplatz und überreden den Herrn daher, der Menschheit eine letzte Chance zu geben. Zwei einsame Couch-Potatoes sollen die große Liebe finden und so beweisen, dass es noch so etwas wie Hoffnung gibt. Und so setzen zwei Engels-Beamte alles in Bewegung, um die beiden Loser zu einander zu führen.

Unglaublich unterhaltsam und erfrischend blasphemisch.

 

Die Insel der besonderen KinderDie Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Als Kind liebte Jacob die Geschichten seines Großvaters, in denen er von fliegenden Mädchen, übermenschlich starken Jungen und anderen Kuriositäten berichtet. Doch dann wird er sauer. Warum lügt sein Opa ihn an? So wird das Verhältnis der beiden schlechter, bis der Opa stirbt und Jacob sich auf Spurensuche nach dem Leben seines Opas während des Weltkriegs macht, um zu erfahren, warum er log und lieber diese Geschichten erfand. Doch plötzlich findet sich Jacob mitten unter genau diesen Kindern wieder und ihr Zufluchtsort ist in Gefahr.

Fantasy und Horror, mit einem Hauch des Mystischen mischen sich hier zum spannenden ersten Teil einer Trilogie zusammen, die einen packt – und besser als der Film ist, versteht sich. (Wobei ich auch den empfehlen kann.)

 

Und was sind eure Lieblingsbücher mit I?

Top Ten Thursday 13. April 2017

 

Guten Morgen, heute fragt Steffi in ihrer Aktion nach

10 Bücher, deren Titel mit einem „H“ beginnen.

Zehn kriege ich zwar nicht zusammen, aber ein paar Bücher habe ich da doch, die ich für empfehlenswert halte.

 

HamletWilliam Shakespeare – Hamlet 

Beginnen wir mit dem Barden höchstselbst. Und da muss ich sagen, dass Hamlet für mich sein bestes Stück ist. Der Prinz von Dänemark kommt vom Studium nach hause und nicht nur ist sein Vater tot, sondern seine Mutter hat auch noch dessen Bruder geheiratet. Schließlich erscheint Hamlet der Geist seines Vaters, der seinen Sohn darum bittet, ihn zu rächen.

Darin enthalten auch einer der schönsten (und ekligsten) Sätze der Menschheitsgeschichte:

„Wenn die Sonne Maden in einem toten Hund ausbrütet: Eine Gottheit, die Aas küsst.“

BaHappy Aua (Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache, #1)stian Sick – Happy Aua 

Kein Textbuch, sondern eine Sammlung von Fotos, die zeigen, dass es mit dem Sprachgefühl der Deutschen nicht weit her ist. Aber hier sind natürlich nur die herausgesucht, die auch witzig sind und nicht nur die, deren Verursacher man bloßstellen wollen würde.

Dennoch bleibt es eher tragikomisch, ist aber ein gutes Training für das eigene Sprachgefühl.

 

 

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter, #1)J. K. Rowling – Harry Potter-Reihe

Natürlich darf auch Harry Potter hier nicht fehlen und wem ich dazu noch was sagen muss, der lebt vermutlich hinter dem Mond. Aber hier möchte ich gerade die ersten zwei Bände empfehlen, weil sie in meinen Augen besser sind als der Rest. Gerade in Band 1, Der Stein der Weisen, ist es noch die Entdeckung einer fantastischen neuen Welt voller Wunder. Bunt und voller Erstaunen. Hier merkt man erst gegen Ende, dass diese Welt vermutlich irgendwann ziemlich düster werden wird, aber das wird noch nicht so sehr an den Leser herangelassen. Statt dessen darf er nun in einer Art Wunderland wandeln. Auch ist hier noch mehr Liebe zum Detail eingeflossen, als in den späteren Bänden. Allein die Aufgaben, die den Stein der Weisen schützen, sind so unglaublich genial und vielseitig ausgearbeitet. Und wenn ihr endlich alle sieben Bände durch habt, geht noch einmal zur ersten Zaubertrankstunde zurück und googelt die Blumensprache des viktorianischen Zeitalters. 😉

 

Harry Potter and the Cursed Child - Parts One and Two (Harry Potter, #8)John Tiffany & Jack Thorne – Harry Potter and the Cursed Child

Andere Autoren, selbes Universum. Cursed Child ist in der Fangemeinde umstritten, ich persönlich würde es aber empfehlen. Es ist leichter geschrieben als die Romane, irgendwie … luftiger. Man dringt nicht so tief in die Geschichte ein, was es aber leichter macht, nicht in ihr unterzugehen und zu sehr mitzuleiden.

Harry Potters Sohn Albus Severus freundet sich mit Malfoys Sohn Scorpius an. Gemeinsam beschließen sie, gut zu machen, was Harry verweigert. So viele Menschen sind für ihn gestorben, nur damit er selbst noch leben und eine Legende sein kann. Aber sie werden wenigstens einen Toten zurückholen. Und so beginnt eine abstruse Zeitreise. Viel interessanter allerdings sind die Dynamiken zwischen den Charakteren. Die Jungenfreundschaft, die fast schon an der Grenze einer Romanze ist (diese Grenze aber nicht innerhalb des Stücks überschreitet), und die unglaubliche Unfähigkeit des großen Harry Potter im Umgang mit seinem Kind. Spannend, wenn auch nicht perfekt gemacht.

 

Bildergebnis für heiraten ist gut gegen DepressionenAndreas Lehmann – Heiraten ist gut gegen Depressionen 

Eine Sammlung von Studien, die zwar vielleicht gerade aufgrund der möglichen Unterhaltsamkeit ihrer Ergebnisse ausgewählt wurden, die aber dennoch auch für wissenschaftlich interessierte Leser spannend sein kann. Großer Mangel sind hierbei die fehlenden Quellenangaben.

Dabei täuscht der Untertitel. Die meisten aufgegriffenen Studien sind nicht von amerikanischen Wissenschaftlern verfasst und das Buch dient auch nicht dazu, unwissenschaftliches Arbeiten in Amerika aufzudecken. Im Gegenteil, auf die Gütekriterien der Studien wird nicht eingegangen und so ist es dem Leser selbst überlassen, zu überlegen, ob sich eine Reproduktion der Studie lohnt und ob er interessiert daran wäre, sie durchzuführen, oder ob er sich nur von den Ergebnissen im Buch unterhalten lässt.

 

Lars Ruppel – Holger, die Waldfee

Lars Ruppel geht in Form von Gedichten Sprichworten auf die Spur und kreiert um sie herum teils tragische, teils unglaublich komische Geschichten, die den Leser amüsieren und faszinieren. Und vor allem, ihn dazu bringen, all die Sprichworte genauer zu betrachten, die wir in unserem Alltagsgebrauch haben. Woher kommen sie? Und steckt dahinter vielleicht sogar wirklich solch eine abenteuerliche Geschichte?

 

 

 

Helga, oder mit der al Qaida nach SibirienRebecca Hohlbein – Helga, oder: Mit der Al Qaida nach Sibirien

Rebecca Hohlbein schreibt ihre Biografie. Nein, nicht so ganz, aber es liest sich doch recht glaubhaft, was ihr in ihrer Nachbarschaft, gerade mit der resoluten Gottkönigin der Reihenhaussiedlung, alles wiederfährt. Was genau da die Wahrheit ist und wie viel Fantasie (neben der Kreation von Helga) in das Buch geflossen ist, lässt sich gar nicht genau enttüddern, was das Buch aber umso interessanter macht, weil jede kleine Peinlichkeit, jedes Fettnäpfchen, aber auch jede merkwürdige Situation so glaubhaft wirkt, dass man sich schnell selbst in der Geschichte findet. In dieser chaotischen Welt, die aber dadurch umso liebenswürdiger wirkt.

 

 

Hilfe, Zombie-Party! (Ghostsitter, #3)Tommy Krappweis – Hilfe, Zombie-Party (Ghostsitter #3)

Kaum eine Aktion, ohne dass ich nicht einmal Tommy Krappweis erwähne. Ich muss mich dafür langsam wirklich entschuldigen. Dennoch können seine Bücher ja nichts dafür, wie sehr ich sie mag.

Im dritten Band der Ghostsitter-Reihe muss für Zombie Wombie eine Geburtstagsparty geschmissen werden, weil er sonst wieder zu einer normalen Leiche wird. Und so beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um alle Zutaten für den Voodoo-Zauber zu besorgen – und den Zauberkundigsten unter ihnen wieder zu erhalten, der sich leider aufgrund eines Missgeschicks (zu viel Durst auf Hamsterblut) in ein Nagetier verwandelt hat und einige Tage braucht, bis er wieder er selbst wird.

Alleine schon für den Hamstervampir und den durch ihn entstandenen Vampirhamster ist das Buch schon unglaublich lustig, niedlich und durch und durch empfehlenswert.

 

Damit bin ich zumindest auf acht Bücher gekommen und hoffe, dass auch für euch etwas dabei war.

Haben wir Gemeinsamkeiten? Welche H-Bücher liebt ihr so sehr, dass sie euch einen Platz in einer Topliste wert sind?

Top Ten Thursday 30. März 2017

 

Einen wunderschönen guten Morgen und los geht es mit einer neuen Top Ten von Steffis Bücherbloggeria. Heute:

10 Bücher, deren Titel mit einem „G“ beginnen

Auch hier werden es wohl wieder etwas weniger Bücher werden. Wer mich schon gelesen hat, weiß, dass ich dazu übergegangen bin, nur zu berücksichtigen, was ich auch vorstellen kann, da meine Leser möglichst viel Mehrwert pro Artikel haben sollen. Die Reihenfolge ist hier heute aber frei und kein Ranking.

 

Geister geerbt (Ghostsitter, #1)

Tommy Krappweis – Geister geerbt (Ghostsitter Band 1)

Tom ist ein kleiner Computerspiel-Nerd, sonst aber ein ganz normaler Junge, wenn man von seiner Familie absieht. Seine Oma ist nicht seine Oma und plötzlich steht sein ‚Onkel‘ vor der Tür, der in Wirklichkeit ein Werwolf ist. Und der sagt ihm auch noch, Tom habe eine Geisterbahn geerbt. Schnell stellt sich heraus, dass da noch viel mehr dran hängt, denn die Geisterbahn wird von Werwolf, Zombie, Geist und Co. betrieben und nun ist es Toms Aufgabe, nicht nur das marode Fahrgeschäft wieder aufzupäppeln, sondern auch, sein Team freundlicher Untoter zu schützen – und manchmal auch von ihnen beschützt zu werden.

Ein herrlich amüsanter Start in eine Kinderbuchreihe, deren bisherige drei Bände aber auch für Erwachsene Unterhaltung bieten. Teils etwas albern, aber gleichzeitig unglaublich gut.

 

Der Genitiv Ist Dem Streber Sein Sex Und Andere Erkenntnisse Aus Meinem Leben 2.0Markus Barth – Der Genitiv ist dem Streber sein Sex

Kabaretttexte in Buchform können eben doch funktionieren. Markus Barth geht hier nicht nur schonungslos mit den gesellschaftlichen Veränderungen im Leben anderer Leute um, sondern behandelt auch seine eigenen Macken selbstironisch und betrachtet, was das Leben 2.0 aus ihm und uns gemacht hat.

 

 

 

Gestatten, Bestatter!: Bei uns liegen Sie richtigPeter Wilhelm – Gestatten, Bestatter! 

Für jeden, der sehr auf Pietät achtet, ist dieses Buch keine Empfehlung. Wer aber auch einen Hauch makabren oder schwarzen Humor mit sich bringt, den könnten diese teils amüsanten, teils aber auch mitfühlenden Geschichten aus dem Beruf eines Bestatters begeistern. Peter Wilhelm ist dabei keineswegs respektlos, sondern sieht nur auch die Dinge, die einem sonst verborgen bleiben, die Ironie in manchen Toden und, dass das Leben eben auch im Trauerfall noch lustig weitergehen kann.

 

 

 

Gevatter Tod: Ein Roman von der bizarren ScheibenweltTerry Pratchett – Gevatter Tod

Tod überlegt, in den Ruhestand zu gehen, weshalb er einen Lehrling einstellt. Das läuft auch ganz gut, bis Mort sich in eine Prinzessin verliebt und sie vor einem Attentat beschützt. Dadurch gerät das Gefüge der Scheibenwelt durcheinander.

Generell sind die Tod-Bände die besten, die Pratchett je geschrieben hat. Hier geht seine Geschichte gerade erst los und man erfährt, dass der Tod der Scheibenwelt eine ganz besondere anthropomorphe Personifizierung (seine Worte) ist. So hat er einen menschlichen Butler, eine Adoptivtochter und ist so gar nicht der grimmige, mordlustige Sensenschwinger, den alle in ihm erwarten. Pratchetts Tod ist eine so unglaublich sympathische Figur, dass man sich einfach in ihn verlieben muss.

 

The Glass Magician (The Paper Magician Trilogy, #2)Charlie Holmberg – The Glass Magician (Paper Magician Band 2)

Drei Monate nachdem ihr Lehrer beinahe gestorben wäre, wird Ceony selbst zum Fokus der Attacken eines bösen Magiers. Dieser glaubt, sie hätte ein Geheimnis entdeckt, das er zu erfahren sucht. Als ihr Umfeld durch die Angriffe in Gefahr gerät, muss Ceony ihre eigenen Kräfte erforschen und ihre Liebsten beschützen.

Die Paper Magician-Reihe ist leider noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt, Band 3 fehlt noch. Doch wer des Englischen mächtig ist, dem sei diese Trilogie (bald folgt allerdings ein vierter Band, die Trilogie ist aber in sich geschlossen) ans Herz gelegt. Wieder ein Zauberlehrling-Szenario, mit einer Romanze als Nebenplot, aber sehr spannend und etwas reifer dargestellt, auch wenn es als Jugendbuchreihe definiert wurde. Nebenbei hat Disney sich die Filmrechte gesichert, also lest es schnell, bevor es ins Kino kommt.

 

Götterdämmerung (Mara und der Feuerbringer, #3)Tommy Krappweis – Götterdämmerung (Mara und der Feuerbringer Band 3)

Keine Möglichkeit, Mara zu erwähnen, lasse ich aus. Tut mir leid. Aber der dritte Band ist wirklich ein gekonnter Abschluss der Trilogie. (Eine zweite Trilogie ist in Planung!)

Nachdem Mara sich davor gerettet hat, auf ewig bei Hel in der Unterwelt bleiben zu müssen, steht nun die letzte Konfrontation mit Feuerwesen Loge und dessen Herrn an. Und wer genau hat sie eigentlich auf ihre Reise geschickt, die Welt zu retten? Plötzlich beginnt eine Reise in die Götterwelt und nicht nur sie muss alles geben, um die Erde zu retten.

 

 

Damit sind es nur sechs geworden. Aber vielleicht könnt ihr ja noch etwas empfehlen?

 

Top Ten Thursday 23. März 2017

 

Heute geht es bei Steffis TTT darum, welche 10 Bücher am längsten auf dem SUB liegen. Da muss dann schon sehr viel Hirnschmalz angewandt werden, denn vor April 2015, als ich bei Goodreads angefangen habe, hatte ich keinerlei Lesestatistik oder Übersicht, welches Buch wann, wo, wie den Weg zu mir gefunden hatte. Aber einige kriege ich vielleicht dennoch zusammen, ohne zu sehr raten zu müssen.

 

The Catcher in the Rye

Am Ältesten ist mit Sicherheit J. D. Salingers ‚The Catcher in the Rye‘. Ich weiß nur noch, dass es meiner Schwester gehört (ups) und ich würde annehmen, dass sie das als Schullektüre lesen musste und ich mir damals dachte ‚Das ist ein Klassiker, den sollte ich auch lesen‘. Da aber ICH schon 7 Jahre mein Abi habe und meine Schwester bedeutend älter ist als ich, liegt das Buch hier wohl schon sehr lange. Mea Culpa, Schwesterherz. Ich versuche, das Buch noch in diesem Jahr zu schaffen.

 

Dann kommen wir zu Doctor Who. Da habe ich bei meinem London-Urlaub 2010 bzw. ein Jahr vorher schon bei meiner Kursfahrt nach London ziemlich zugeschlagen. Ihr Nerds da draußen: Geht zu Forbidden Planet, wenn ihr in London seid. Viele gute Bücher und viel Merch für recht wenig Geld. Aber nehmt immer einen Nicht-Nerd mit, bei dem ihr notfalls Übergewicht an Fluggepäck unterbringen könnt, so musste ich es machen.

Hier also die Doctor Who-Bücher, die ich noch immer nicht geschafft habe, obwohl sie seit 7 bzw. 8 Jahren hier sind:

The Doctor Who Storybook 2008Doctor Who: The Slitheen Excursion

Doctor Who: The Art of DestructionBildergebnis für doctor who wishing wellDoctor Who The Last Dodo

 

Bildergebnis für star wars krieg der Sterne RomanDann folgt noch ein SciFi, und zwar das gute alte Star Wars. Ich habe keine Ahnung, wie lange dieses Buch schon unter uns weilt. Es ist da, solange ich denken kann und ich weiß nicht mal, ob es meines ist, oder meinem Vater gehört. Aber irgendwann möchte ich es noch lesen. Dumm nur: Wenn man den Film schon kennt (und dutzende Male gesehen hat), hat man es mit dem Buch nicht so eilig.

 

Bildergebnis für Kneifel die tödliche Ebene

Auch etwa 2009/2010 zu mir gekommen, ist dieses Buch hier, was eigentlich wohl mal meinem Onkel gehört hat. Da er aber vor uns im Haus meiner Oma war, um nach deren Tod zu schauen, was er gerne haben würde, hat er den Besitz an seinen alten Jugendbüchern wohl abgetreten. Und da ich großer Raumpatrouille-Fan bin, war ich natürlich überglücklich sie mitzunehmen. Bis ich festgestellt habe, dass Hans Kneifel das Gefühl der Serie einfach nicht in seine Fortführung übernommen hat. (Eine längere Kritik dazu seht ihr im dieswöchigen Gemeinsam Lesen von Dienstag.) Dennoch will ich es noch lesen, nur jetzt kenn ich die Vorbände und jetzt gerade dümpelt es bei meinem Vater herum, so dass ich nicht dran komme.

 

Zum Schluss – und ich glaube, damit habe ich jetzt auch wirklich meine Top Ten voll – wären da noch sämtliche Erzählungen von Kafka, die ich in einem Gesamtband aus den 1960ern habe. Dazu leider kein Coverbild, weil meines schon so zerfleddert ist, und ich nicht die gleiche Ausgabe im Internet finden konnte. Auch das müsste schon so an die 10 Jahre bei mir sein, wobei ich da einzelne Erzählungen, wie die Verwandlung, schon gelesen habe. Ich hab es nur noch nicht durch, denn so gut Kafka auch schreibt, ihn an einem Stück weg zu lesen, ist doch eher anstrengend.

 

So sind die ältesten Bücher auf meinem SUB alle mindestens an die sieben Jahre. Wie sieht es bei euch aus? Welches Buch steht da am Längsten und wie lange schon?

Top Ten Thursday 16. März 2017

 

Herzlich willkommen zu einem neuen TTT von Steffis Bücherbloggeria. Heute:

10 Bücher, deren Titel mit einem „F“ beginnen

Ich glaube, hier komme ich heute wieder nicht auf 10. Natürlich habe ich genügend Bücher mit dem Buchstaben in meinen Regalen, aber bei einer Top Ten sollte man die Bücher ja a) schon gelesen haben und b) sich auch noch dran erinnern und etwas dazu sagen können, warum sie auf der Liste stehen.

(Wobei ich das Gefühl habe, dass so mancher das anders sieht und nur mitmacht, um Klicks zu bekommen, was ich schade finde und was der Aktion und allen, die mitmachen, in meinen Augen schadet, weil sie so an Ernsthaftigkeit, Relevanz und Nachvollziehbarkeit verliert und in meinem Verständnis der Grund ist, warum wir kleinen Blogs nie von den Lesern der großen Blogs beachtet werden.)

Jedenfalls hier meine F-Bücher, diesmal in keiner bewussten Reihenfolge, da ich mir mit mir selbst nicht einig bin, welches Buch ich nun am Besten fand.

Fantastic Beasts and Where to Find Them: The Original ScreenplayJK Rowling – Fantastic Beasts and where to find them

Ich war vom Film eigentlich abgeschreckt. Also nicht vom Film selbst, sondern von der Aussage, wie viele Teile es sind, davon, dass er keine ‚Dokumentation‘ über das Leben Newt Scamanders werden sollte, sondern quasi eine Actionreihe (als ob es nicht schon genug Action gäbe), und anfangs auch von Eddie Redmayne. Der Kerl wird so dermaßen gehyped, dass er mir allein aufgrund seiner Fans schon zuwider war. Aber als Potterleser der ersten Stunde, wollte ich halt doch wissen, was da so passiert, also habe ich mir das Drehbuch geholt und damit, und durch die Trailer, die ich hinterher gesehen habe, meine Meinung zur Eddie und zum Film geändert. (Nicht zu seinen Fans, zumindest denen in der britisch-amerikanischen ‚Literaturszene‘, die Bücherblogs für unzählige Oden an ihn missbrauchen.) Das Screenplay ist lustig, auch auf Englisch leicht lesbar und wunderschön illustriert.

 

The Fault in Our Stars

John Green – The Fault in our Stars

Krebskrankes Mädchen trifft Jungen und versucht, sich nicht in ihn zu verlieben, versagt dabei aber auf charmante Weise. Was mich viel mehr an dem Buch begeistert hat, als die Liebesgeschichte, war aber eher die Einstellung zu Leben und Tod, aber auch die Liebe zu einem Buch. Dass der letzte, größte Wunsch eines todkranken Mädchens ist, den Autor ihres Lieblingsbuches zu treffen, um ihm Fragen zu stellen. Wo andere nach Disney Land wollen, oder einmal einen Korb auf dem Platz ihrer Lieblingsmannschaft werfen, will sie eine quasi literarische Reise machen. Das Buch hat so viele leise Töne, so viele Kleinigkeiten, die das Leben ausmachen und die dennoch plötzlich magisch erscheinen, dass es mich einfach fasziniert hat.

 

Der finstere Fels (Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, #10)Lemony Snicket – Der finstere Fels

Ich habe diesem Buch (Band 10 einer Reihe betrüblicher Ereignisse) zwar nur drei Sterne gegeben, dennoch ist es durchaus lesenswert. Nicht nur, weil die Reihe ohne es unvollständig wäre, sondern auch, weil hier plötzlich neue Hoffnung aufkommt, nachdem die vorigen Bände sehr düster waren. Hier können die Baudelaires auch endlich mal wirklich zeigen, was sie können, und nicht nur auf Begebenheiten reagieren. Endlich sind sie fort von all den Vormunden, und es wird fast eher zu einer Detektivgeschichte.

 

 

Die Flüsse von London (Peter Grant, #1)Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

Peter ist ein ganz normaler Polizist. Zumindest solange, bis er bei einem Mordfall einem Geist begegnet und feststellt, dass die Londoner Polizei eine Magierstaffel hat – die bisher allerdings nur aus einer Person besteht. Und so wird er dort Lehrling und muss nicht nur Mordfälle aufklären, sondern sich nebenbei auch noch mit Flussgöttern anlegen, um deren Streit zu schlichten. Für jemanden wie mich, der Krimis eigentlich nicht mag, erstaunlich witzig, fantasievoll und packend-dynamisch geschrieben, ohne dass man zu sehr dieses Gefühl von düsterem Krimi, Mord und Gewalt bekommt. Wobei Peter seine Hormone in den Griff kriegen sollte, aber dafür hat er ja noch ein paar Bände vor sich.

 

Frankenstein; Or, the Modern PrometheusMary Shelley – Frankenstein 

Ein Klassiker über einerseits die Grenzen der Wissenschaft und Moral, aber andererseits auch über menschliche Vorurteile. Hätte man das Monster nicht als solches betrachtet, hätte Viktor es als sein ‚Kind‘ angenommen und geschützt, hätte es letztlich vielleicht anders reagiert? Ein Buch, das zum Nachdenken über Sozialisation anregt, aber auch neugierig macht, was mit Hilfe der Wissenschaft wohl später noch alles möglich wird und ob man wirklich alles Denkbare auch denken sollte.

 

 

Und dann noch zwei Cartoonbände von Ralph Ruthe, zu denen ich keine Inhaltsangabe machen kann, die ich aber empfehlen kann, weil sie unglaublich witzig sind:

Bildergebnis für ralph ruthe flossen praktisch grätenfreiBildergebnis für ralph ruthe frühreif

 

Top Ten Thursday 9. März 2017

Nachdem letzte Woche Bücher mit E dran waren, bei denen ich nur zwei gute habe (und dafür lohnt sich eine Top Ten nicht) und ich keine Bücher reinschreiben will, die ich nicht kenne oder nicht mochte, nur um einen Post setzen zu können, kann ich diese Woche wieder die Aufgabe bearbeiten, die Steffi stellt.
Und ich LIEBE es. Warum? Weil ich so endlich mal wieder Stata hervorkramen kann, das Statistikprogramm, das in unserer Uni zur Auswertung wissenschaftlicher Daten genutzt wird. Schnell Goodreads-Bücher exportieren, das Einspeisen geht ohne weiteres Konvertieren und schon reicht ein simples ‚Tab Author‘ um eine riesige Tabelle zu kriegen. Also hier nun die…

 

10 Autoren, von denen man am meisten Bücher im Regal stehen hat

(Wobei ich etwas mogeln muss. Ich kann nur die nennen, die ich am meisten jemals besessen habe, weil ich leider keine Liste habe, wie viele und welche meiner Bücher ich schon ausgesetzt, verkauft oder verschenkt habe.)

  • Platz 1 mit 36 Büchern geht an Sir Terry Pratchett mit seiner Scheibenwelt, seinen Katzen und den Nomen. (Ja, mir fehlen noch ein paar Bände.)
  • Platz 2 mit 13 Bänden geht an Hans Kneifel (Raumpatrouille)
  • Platz 3 mit 11 Bänden geht an Cornelia Funke mit Tintenwelt, Reckless, wilden Hühnern, … und gleichzeitig auch an Eine Reihe betrüblicher Ereignisse von Lemony Snicket.
  • Platz 5 mit je 10 Büchern teilen sich J. K. Rowling (Harry Potter, Beedle, … ), Tommy Krappweis (Mara, Ghostsitter, … ) und Trudi Canavan (Sonea, Gilde schwarzer Magier, … ).
  • Platz 8 mit  8 Bänden gehen an Cecelia Ahern.
  • Platz 9 geht an William Shakespeare, der es bei mir auf 6 Bücher bringt.
  • Und auf Platz 10 sind bei mir mit 5 Büchern gleich eine ganze Masse Autoren, unter anderem Dora Heldt und Ursula Isbel.

 

Ist ja ein ganz schönes Gefälle von Platz 1 auf 2. Und wie sieht es bei euch aus?

 

Top Ten Thursday 16. Februar 2017

 

Es ist wieder Donnerstag und so gibt es heute eine neue Aufgabe von Steffi aus der Buecherbloggeria. Heute geht es darum, die Top 10 der Bücher mit D zu präsentieren. Dabei zähle ich nur die dazu, deren erstes Wort NACH dem Artikel mit einem D beginnt.

Nonfiction

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  • Andrea Jolander | Da gehen doch nur Bekloppte hin | Sachbuch, nicht humoristisch. Eine Psychotherapeutin schreibt hier nicht etwa die skurrilsten Fälle auf, sondern hilft dem Leser, selbst ein wenig Seelenhygiene zu betreiben und besser abschätzen zu können: Bin ich normal? Wenn nein, habe ich einen ausreichenden Leidensdruck, damit eine Therapie auch sinnvoll wäre?
  • Dr. Josephine Chaos | Dann press doch selber, Frau Dokta | Humor, Sachbuch. Hier geht es tatsächlich um die lustigsten und emotionalsten Erlebnisse einer Gynäkologin im Krankenhaus. Genau wie die Fortsetzung unglaublich lustig und interessant erzählt.
  • Peter Wilhelm | Darf ich meine Oma selbst verbrennen? | Humor, Sachbuch. Peter Wilhelm ist Bestatter und nachdem er in zwei Bänden selbst aus den Erlebnissen seines Alltags berichtet hat, beantwortet er hier die Fragen, die ihm gestellt werden. Herrlich witzig, trotz des Themas.
  • Torsten Sträter | Der David ist dem Goliath sein Tod | Humor, Kabarett, Sachbuch. Torsten Sträter schreibt einfach wundervoll bizarre Texte, die sehr lesenswert sind. Manchmal etwas vulgär, aber doch immer lustig.
  • Dan Ariely | Denken hilft zwar, nützt aber nichts | Humor, Sachbuch. Dan Ariely ist Professor für Behavioral Economics erst am MIT in Boston und heute an der Duke University. In seinen Bestsellern schafft er es, die Ergebnisse seiner Studien auf humorvolle Weise einem breiten Publikum zu präsentieren. So sollten deutsche Wissenschaftler auch schreiben, aber leider gilt es in Deutschland noch als verpönt, Wissenschaft humorvoll darzustellen.

 

Fiction

 

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  • Monika Peetz | Die Dienstagsfrauen | humorvoller Frauenroman. Fünf Frauen, die sich seit Jahren kennen, gehen zusammen den Jakobsweg, weil der verstorbene Mann einer von ihnen davon geschwärmt hat. Dabei kommen einige Geheimnisse ans Tageslicht.
  • Lemony Snicket | Die dunkle Allee | düsteres Kinderbuch. Im sechsten Band der Reihe betrüblicher Ereignisse kommen die Baudelaire-Waisen in eine Allee, in der alles dunkel ist. Hier achten Erwachsene nur darauf, was gerade in ist und nicht auf ihre eigenen Wünsche und Vorlieben. Und natürlich sind sie auch vor Graf Olaf nicht sicher.
  • Lemony Snicket | Das düstere Dorf | düsteres Kinderbuch. Kaum der dunklen Allee entkommen, übernimmt ein ganzes Dorf die Vormundschaft über die Waisen. Doch hier herrschen strenge, sich oft widersprechende Regeln und es gibt nur eine Strafe: Den Tod. Und bald geschieht auch noch ein Mord und die Waisen sind verdächtig.
  • Tony Daniel | Devil’s Bargain | Star Trek, Sci-Fi. Ein Planet droht, von einem Asteroiden zerstört zu werden, doch die Bewohner sind genetisch an ihre Umwelt angepasst und würden sterben, würden sie ihre Heimat verlassen. Also schlägt Spock vor, die Horta zu bitten, den Asteroiden in kleine Teile zu ‚fressen‘. Der Preis: Er soll die Mutter Horta ersetzen und ihren Kindern ein Lehrer werden.

 

Und leider war es das schon. Ich habe nur 9 zusammenbekommen. Natürlich habe ich mehr Bücher mit D, aber teilweise einfach zu schlecht von mir bewertet, so dass ich sie nicht als Top 10 empfehlen wollen würde, und teilweise einfach noch nicht gelesen.

 

Und was sind eure liebsten Bücher mit D?