[Monatsrückblick] September 2018

 

 

Diesen Monat wurden es zum Glück wieder mehr Blogposts, wenn auch etwas unregelmäßig. Aber es geht wieder aufwärts. Und es wird endlich kühler.

Bevor wir uns aber unter Kuscheldecken vergraben oder panisch die Halloween-Deko ausgraben, schaue zumindest ich erstmal auf den September zurück und nehme euch gern dabei mit.

Bücher und Zahlen: 

In diesem Monat habe ich 11 Bücher gelesen, darunter 3 Rereads – und natürlich einige Fanfictions.

Star Trek: The Book of Lists

Mein Top des Monats war dabei Chip Carters ‚Star Trek Book of Lists‘, indem zwar viele Infos drin stehen, die man als Trekkie schon kennt, und einiges auch redundant ist (wie gottgleiche Wesen und Kinder, die ihre Überschneidung in der Folge Charlie X haben, weshalb die hier nicht gleich zweimal zusammengefasst hätte werden müssen), aber es gibt auch einige Informationen, die zumindest der Durchschnittstrekkie vorher nicht kannte. Ein gutes Nachschlagewerk.

Tau doch!: 99 Wege, einen Schneemann kaltzumachen

Flop des Monats wiederum ist der Cartoonband ‚Tau doch‘ von Tony de Saulles. Trifft absolut nicht meinen Geschmack. Hier sollen 99 Wege gezeigt werden, einen Schneemann zu töten. Aber selbst die Spezifika der Spezies Schneemann sind hier nicht einheitlich. Mal ist er größer als hohe Berge in Skigebieten, mal ist ein Schneemann eben auf etwa menschlicher Größe, … Mal taut er schon durch Hundeurin, mal kann er bis in den Dschungel reisen, ohne zu schmelzen … Und dann sind die Todesarten auch noch oft redundant. Auf wie viele Arten kann man ihn köpfen, schmelzen, umkippen?
Nicht mein Humor.

In den Challenges ging es diesen Monat endlich voran. 7 von 12 Schullektüre-Büchern habe ich jetzt gelesen. Bei den 18für2018 ging es auch ein Buch weiter und nun fehlen nur noch 5. Das könnte beides also noch zu schaffen sein.

 

Links: 

Zunächst möchte ich euch unbedingt den zweiten Teil der Argumentationshilfe Flüchtlingskrise von Elena (Gedankenfunken) ans Herz legen. Einfach weil wichtig. Gerade jetzt, wo rechts immer mehr erstarkt, tut es Not, dass wir mit Fehlinformationen aufräumen und eben nicht nur still daneben stehen, wenn Idioten hetzen.

Dann etwas lockerer, leichter: Der Beitrag von Cait (Paperfury), die sich anschaut, was Bücher für Zeichen bieten, dass sie zumindest ihr nicht gefallen werden. Vieles trifft auf mich nicht zu – gebt mir einen verdammten Prolog. Ich brauch dieses Appetithäppchen, wenn ich danach erstmal 50 Seiten darauf warten soll, dass ich endlich mehr von der Welt erfahre, weil Infodump ja leider von Verlagen nicht gemocht wird! – und einiges mache ich selbst bei meiner Schriftstellerei komplett so, wie sie es nicht mag – Prolog, noch einmal. Prologe sind toll! -, aber der Beitrag ist lustig und ja. Nackte Männer (oder Frauen) auf Coverbildern gehören verboten. Gern auch angezogene Wesen jedweden Geschlechts.

Nun geht es mit Frau Schnute in die Science Fiction. Doch wo fängt man an, was sind die Subgenres? Diesem Thema hat sie sich in gleich zwei Beiträgen gewidmet.

Und normalerweise verlinke ich ja keine Rezensionen. Aber wer wissen will, was oben erwähnte Cait selbst so als Autorin macht, der findet die Rezi zu ihrem Erstling bei Jacquy. Ich glaub, ich sollte mir das Buch bald holen.

 

Aktionen: 

Leider habe ich keine gesehen.

 

Monatsplanung Oktober:

Im Oktober habe ich nicht wirklich etwas vor. Erst im November steht der NaNoWriMo an – also 50.000 Wörter in 30 Tagen schreiben.
Was ich aber gern machen würde, ist:

  • Beim Finanzamt und der Krankenkasse herausfinden, wie und ob ich mich als Autorin nebenher selbstständig machen kann.
    Denn aktuell finde ich eh keinen anderen Job. Ich bin mir nicht sicher, ob ich je in der Lage bin, körperlich und psychisch einen normalen Job zu überleben, so, wie das aktuelle Arbeitsrecht liegt. Denn viele Dinge, die mir die Arbeit erleichtern würden, sind schlicht nicht legal. Und ich würde gern endlich zumindest wissen, worauf ich mich einlassen würde, würde ich es als Autorin versuchen. Hauptberuflich wird das nicht reichen. Aber gerade lebe ich doch eh nur von meinem mageren Ersparten. Jeder Cent Einkommen, sei es durch Blogklicks oder durch Künstler-Unterstützungsseiten wie Patreon und Ko-Fi würden da helfen. Und solange ich nicht weiß, was ich dabei zu beachten habe, KANN ich sie halt nicht nutzen. Muss ich selbstständig sein? Wie berechnet sich der Krankenkassenbeitrag, wenn ich kein festes Einkommen habe, sondern immer mal wieder (hoffentlich zumindest) Kleckerbeiträge eintrudeln? Merkt man, dass mir das Panik macht?
  • Ich schätze, im Oktober werde ich so auch die Trennung zwischen mir als Privatperson und meiner Autorentätigkeit unter Pseudonym einreißen müssen. Denn … Ich brauche die Reichweite. Ich bin mit einem Roman aktuell in einem Wettbewerb, bei dem ich einen Verlagsvertrag gewinnen könnte. Und ein anderes Werk von mir ist längst draußen, aber völlig unbeachtet. Obwohl beides kostenlos ist.
  • Was mich zum letzten Punkt meiner Planung führt. Das andere Werk will ich als Ebook rausbringen. Auch da kostenlos. Aber aktuell ist es nur bei Wattpad und das ist …schlicht Mist. Also muss ich mich in Buchsatz einfuchsen und eine Plattform finden, die mir erlaubt, kostenlos zu veröffentlichen. Denn ich habe über das Leben mit Behinderung geschrieben. Um Menschen wie mir eine Stimme zu geben. Und ich möchte nicht, dass wir nur deshalb nicht gehört werden, weil man dafür Geld zahlen müsste.

3 Gedanken zu „[Monatsrückblick] September 2018“

  1. Ich sollte mich langsam auch mal gezielt an die Bücher machen, die ich dieses Jahr noch lesen wollte. Ich gehöre ja zu den Leuten, die immer überrascht sind, wenn ganz plötzlich das Jahr fast vorbei ist.
    Vielen Dank für die Verlinkung, vor allem da du das sonst nicht machst!
    Deine Sorgen und Gedanken wegen der Selbstständigkeit kann ich gut nachvollziehen. Für mich sind solche Vorgaben auch immer sehr undurchsichtig und wenn man sich da noch nicht konkret mit beschäftigt hat, hat man oft keine Ahnung, wie das überhaupt läuft. Ich wünsche dir, dass sich da eine gute Lösung für dich findet.
    Auf deine Bücher bin ich jetzt wirklich gespannt, würde mich freuen, wenn du die bald „outest“.

    Liebe Grüße!

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    • Sind das denn noch so viele, die du noch lesen wolltest?
      Ich merk grad, dass ich das wohl nicht mehr schaffe. Nur drei Tage am Kränkeln und schon hinke ich irgendwie hinterher. Aber da Lesen ja kein Wettbewerb ist, ist das notfalls ja auch kein Weltuntergang. 🙂

      LG

      Antworten
      • Joa, ich habe mir keine konkreten Bücher vorgenommen, sondern sowas wie x Reihen beenden, y Bücher rereaden etc und da kommen 8 Bücher und 5 Reihen bei raus. Ersteres sollte noch machbar sein, das mit den Reihen wird aber wohl nichts mehr, wenn kein Wunder mehr passiert 😀
        Das kommt mir bekannt vor. Ich bin aktuell erkältet und merke schon, dass ich gleich nur noch halb so motiviert bin, irgendwas zu machen. Aber stimmt, es ist völlig okay, das selbstgesetzte Ziel erst später zu erreichen.

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