[Monatsrückblick] Juni 2026

Zwischen zwei schwarzen Balken steht in rot "Monatsrückblick". Links davon ist ein rotes Ziffernblatt mit Zeigern.

Der Monat ist jetzt schon ein paar Tage um, aber endlich ist es kühl genug, um den Computer zu nutzen. Also schauen wir mal auf den Juni zurück.

Bücher und Zahlen:     

Was Zahlen angeht, war der Monat richtig mies. (Also für meine Verhältnisse, bitte nicht auf euch beziehen. Ich habe behinderungsbedingt eigentlich deutlich mehr Lesezeit als die meisten anderen Menschen. Aber halt leider auch ein Hirn, das Hitze nicht mag.)

Gerade mal sieben Bücher, davon drei Hörbücher/Hörspiele. Je ein Hörbuch und ein textbasiertes Buch waren ein Reread.

Dafür habe ich gleich vier Bücher abgebrochen. Nicht mein mäkeligster Monat, nicht mal in diesem Jahr, aber trotzdem hatte ich ein überdurchschnittlich schlechtes Händchen bei der Auswahl.

Und selbst die, die ich gelesen habe, waren eher in der „Meeh“-Kategorie. Kein wirklicher Ausreißer nach oben oder unten, sondern eigentlich nur Berieselung oder Fastfood. Was ganz nett sein kann, aber nicht, wenn der ganze Monat einfach nur dahinplätschert.

Make Democracy Great Again von Sarah Bosetti. Auf dem Cover des Hörbuchs sitzt Bosetti auf einem braunen Ledersofa und hält ein Demo-Schild mit dem Titel in die Höhe.

Nur ein Top des Monats gibt es für mich, und auch das nur mit 4 Sternen und Einschränkungen: „Make Democracy great again“ von Sarah Bosetti, aber ganz explizit nur als Hörbuch, weil jetzt leider der „Fluch“, den die meisten Kabarettist*innen mit sich herum schleppen, auch sie getroffen hat: Die Texte wirken nur mit der richtigen Intonation und sind als reiner Fließtext eher trocken und langweilig.

Von Bosetti vorgelesen aber machen sie Spaß. Leider bleibt am Ende aber auch davon nicht viel hängen, nur das kurze Gefühl, nicht allein zu sein.

 

Monatsplanung Juli:

„MacBest“ ist vorbei – und ich habe meine Bewertung von früher um einen Stern angehoben. Ich weiß, warum mein Teen-Ich es so schlecht fand, und ich mag es immer noch nicht so wirklich, aber stellenweise lag mein Teen-Ich falsch.

Damit geht es jetzt über zu „Pyramiden“ und … ich sehe wieder, warum mein Teen-Ich es nicht mochte. Schauen wir mal, ob mein Erwachsenen-Ich am Ende wieder findet, dass ich falsch lag. Aber bisher sieht es nicht danach aus. Ich sehne mich langsam nach der Nachtwache, Susan und den anderen Charakteren der Bände, die ich am liebsten mag. Aber zwei Wochen lesen wir noch an „Pyramiden“.

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