Was für eine Woche #11
Challenges
- Goodreads-Challenge: 46 von 100 gelesenen Büchern
- Eigene Challenge: SUB von 258 bei 2 gerade gelesenen Büchern
- Take Control of your TBR-Challenge: 7 Book read.

Erneut starte ich mit einer Frage von FiktiveWelten ins Wochenende.
Worauf kommt es dir bei Romanfiguren hauptsächlich an?
Wie bei den meisten Dingen im Leben habe ich hier kein Geheimrezept. Es gibt eher eine Reihe von Dingen, die ein Protagonist bei mir nicht sein sollte:
Generell mag ich aber Charaktere, die nicht überpowert sind, aber auch nicht zu sehr graue Maus. Stärken und Schwächen haben, ersteres aber vielleicht noch herausfinden müssen. Und Charaktere, die schlagfertig sind, sind mir besonders sympathisch, aber kein Muss. Nur liebe ich ein paar kantige Sprüche.
Und was müssen Charaktere bei euch auf jeden Fall oder aber gar nicht mitbringen?
Diesen Beitrag habe ich im Januar für Wasliestdu.de geschrieben. Da ich die Seite aber schön lange nicht mehr besuche und obendrein seit dem weitere Apps dazugekommen sind, nun hier:
Darüber hinaus möchte ich auch eine Website vorstellen, die mir vor zwei Tagen untergekommen ist. Doch fangen wir an.
Was man auf WLD und Goodreads ebenso wie bei Lovelybooks bereits machen kann, gibt es natürlich auch in App-Form.
Hier kommen die Apps, die entweder nur zum Lesen sind, oder aber bei denen man kostenlos neues Lesematerial erhalten kann.
+ Gr0ße Auswahl | Alles kostenlos
– Außer wenigen Klassikern keine lektorierten oder redigierten Werke | Unübersichtlich | Bei der Einteilung der eingestellten Geschichten völlig ohne Moderation | nur die Bücher, die man auch über das Projekt Gutenberg beziehen könnte
Hier sind die Apps, die Leser weltweit mit einander verbinden, bei denen aber keine Sortierfunktion besteht oder aber diese im Hintergrund steht.
+ deutsche Website
– kompliziert und schwerfällig in der Handhabe | es fehlen Dinge, die z.B. Goodreads bietet, wie gemeinsame Bücher | keine vorgeschlagenen Nutzer, müssen per Hand über gemeinsame Bücher selbst gesucht werden
Hier findet ihr die Apps, die nicht so ganz in die anderen Kategorien fallen:
Hier kann man die Lesezeit aufzeichnen, die man für ein Buch braucht (gut für Lesemarathons).
+ Lesezeit tracken | Bücher per Strichcode einscannen | Zitate und Gedanken beim Lesen gleich festhalten, um sie nicht zu verlieren | Infografiken über das eigene Leseverhalten einsehen
– Auf Englisch | ich glaube, keine Communityfunktion, aber soweit habe ich mich noch nicht durchgeklickt
+ Für Amerikaurlaube viele interessante Stellen
– In Europa kaum etwas zu finden | Nutzer können nicht selbst Bücher und Orte hinzufügen | noch sehr unübersichtlich
Soweit meine Meinung über die wenigen Apps, die ich bisher ausprobiert habe. Einige mag ich schon wieder vergessen haben, weil ich sie aus Frust sofort gelöscht habe, und Apps wie WordPress und Bloglovin‘, die eher der Überblick über Blogs und damit nur indirekt dem Austausch über Bücher dienen, habe ich außen vorgelassen. Ich hoffe, wer auf der Suche nach etwas in dem Bereich war, wird hier fündig und freue mich, vielleicht durch eure Hilfe noch weitere interessante Apps kennen zu lernen.

Herzlich willkommen zu einem neuen TTT von Steffis Bücherbloggeria. Heute:
10 Bücher, deren Titel mit einem „F“ beginnen
Ich glaube, hier komme ich heute wieder nicht auf 10. Natürlich habe ich genügend Bücher mit dem Buchstaben in meinen Regalen, aber bei einer Top Ten sollte man die Bücher ja a) schon gelesen haben und b) sich auch noch dran erinnern und etwas dazu sagen können, warum sie auf der Liste stehen.
Jedenfalls hier meine F-Bücher, diesmal in keiner bewussten Reihenfolge, da ich mir mit mir selbst nicht einig bin, welches Buch ich nun am Besten fand.
JK Rowling – Fantastic Beasts and where to find them
Ich war vom Film eigentlich abgeschreckt. Also nicht vom Film selbst, sondern von der Aussage, wie viele Teile es sind, davon, dass er keine ‚Dokumentation‘ über das Leben Newt Scamanders werden sollte, sondern quasi eine Actionreihe (als ob es nicht schon genug Action gäbe), und anfangs auch von Eddie Redmayne. Der Kerl wird so dermaßen gehyped, dass er mir allein aufgrund seiner Fans schon zuwider war. Aber als Potterleser der ersten Stunde, wollte ich halt doch wissen, was da so passiert, also habe ich mir das Drehbuch geholt und damit, und durch die Trailer, die ich hinterher gesehen habe, meine Meinung zur Eddie und zum Film geändert. (Nicht zu seinen Fans, zumindest denen in der britisch-amerikanischen ‚Literaturszene‘, die Bücherblogs für unzählige Oden an ihn missbrauchen.) Das Screenplay ist lustig, auch auf Englisch leicht lesbar und wunderschön illustriert.

John Green – The Fault in our Stars
Krebskrankes Mädchen trifft Jungen und versucht, sich nicht in ihn zu verlieben, versagt dabei aber auf charmante Weise. Was mich viel mehr an dem Buch begeistert hat, als die Liebesgeschichte, war aber eher die Einstellung zu Leben und Tod, aber auch die Liebe zu einem Buch. Dass der letzte, größte Wunsch eines todkranken Mädchens ist, den Autor ihres Lieblingsbuches zu treffen, um ihm Fragen zu stellen. Wo andere nach Disney Land wollen, oder einmal einen Korb auf dem Platz ihrer Lieblingsmannschaft werfen, will sie eine quasi literarische Reise machen. Das Buch hat so viele leise Töne, so viele Kleinigkeiten, die das Leben ausmachen und die dennoch plötzlich magisch erscheinen, dass es mich einfach fasziniert hat.
Lemony Snicket – Der finstere Fels
Ich habe diesem Buch (Band 10 einer Reihe betrüblicher Ereignisse) zwar nur drei Sterne gegeben, dennoch ist es durchaus lesenswert. Nicht nur, weil die Reihe ohne es unvollständig wäre, sondern auch, weil hier plötzlich neue Hoffnung aufkommt, nachdem die vorigen Bände sehr düster waren. Hier können die Baudelaires auch endlich mal wirklich zeigen, was sie können, und nicht nur auf Begebenheiten reagieren. Endlich sind sie fort von all den Vormunden, und es wird fast eher zu einer Detektivgeschichte.
Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London
Peter ist ein ganz normaler Polizist. Zumindest solange, bis er bei einem Mordfall einem Geist begegnet und feststellt, dass die Londoner Polizei eine Magierstaffel hat – die bisher allerdings nur aus einer Person besteht. Und so wird er dort Lehrling und muss nicht nur Mordfälle aufklären, sondern sich nebenbei auch noch mit Flussgöttern anlegen, um deren Streit zu schlichten. Für jemanden wie mich, der Krimis eigentlich nicht mag, erstaunlich witzig, fantasievoll und packend-dynamisch geschrieben, ohne dass man zu sehr dieses Gefühl von düsterem Krimi, Mord und Gewalt bekommt. Wobei Peter seine Hormone in den Griff kriegen sollte, aber dafür hat er ja noch ein paar Bände vor sich.
Mary Shelley – Frankenstein
Ein Klassiker über einerseits die Grenzen der Wissenschaft und Moral, aber andererseits auch über menschliche Vorurteile. Hätte man das Monster nicht als solches betrachtet, hätte Viktor es als sein ‚Kind‘ angenommen und geschützt, hätte es letztlich vielleicht anders reagiert? Ein Buch, das zum Nachdenken über Sozialisation anregt, aber auch neugierig macht, was mit Hilfe der Wissenschaft wohl später noch alles möglich wird und ob man wirklich alles Denkbare auch denken sollte.
Und dann noch zwei Cartoonbände von Ralph Ruthe, zu denen ich keine Inhaltsangabe machen kann, die ich aber empfehlen kann, weil sie unglaublich witzig sind:



Einen wunderschönen Dienstag und willkommen zu den wöchentlichen Fragen der Schlunzenbücher-Mädels.
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade ‚Ein Buchladen zum Verlieben‘ von Katarina Bivald und bin auf Seite 404.

Auch heute starten wir mit der Frage vom Buchfresserchen in die neue Blogwoche, bevor nachher zwei Rezensionen kommen. Dabei wird das heute wieder etwas, bei dem ich erst etwas bei Goodreads in meinen Regalen wühlen und recherchieren muss.
Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?
Mein erster Gedanke ist dabei, dass ich zumindest ausschließen kann, was ich so gar nicht mag und worum ich auch einen breiten Bogen mache. Das sind Bücher mit irgendwelchen Liebespaaren drauf, die nicht einmal stilisiert oder gezeichnet sind, sondern von denen ein wirkliches Foto genommen wurde. Für mich ist das im Hinterkopf immer noch mit Groschenromanen verbunden. Es mag sein, dass es da auch gute Werke drunter gibt, ’never judge a book by it’s cover‘, zumal in letzter Zeit vermehrt ebensolche in Rezensionen anderer Blogs auftauchen, aber mir läuft es dann allein beim Anblick kalt den Rücken herunter und ich hab das Gefühl, mich desinfizieren zu müssen.
Was ich auch nicht mag, aber teilweise kaufe, sind andere erkennbare Personen auf dem Cover. Mädchenaugen, die daraus hervorschauen, der Autor selbst in der Badewanne (mit Kleidung), … Ich mag auch keine Autorenbilder im Umschlag. Das heißt gleich, dass man das Buch nicht auf dem Klo oder in der Wanne lesen kann, ohne sich beobachtet zu fühlen. Aber leider kommt man nicht immer drum rum, oder man schränkt sich doch etwas ZU sehr ein.
Nachdem jetzt aber endlich Goodreads geladen hat, und ich meine Büchersammlung vor Augen habe, fallen mir eher mehrere bestimmte Muster auf. Ich mag es vor allem, wenn Cover irgendwie … sorgfältig gearbeitet sind. Aufwändig. Nicht bloß Schrift, und vielleicht ein dahingeklatschtes Bild, sondern richtige Ornamente, wie bei diesen hier:




Oder aufwändige Zeichnungen, wie hier:




Oder aber, als Bücherjunkie, mit Büchern darauf, wie bei diesen Werken:


Was aber meine ganz große Liebe angeht, so sind das ‚Grabbelbücher‘. Das sind Bücher, deren Cover schon verschiedene, fühlbare Texturen haben. Ob die Schrift jetzt heraussteht oder ‚eingedrückt‘ wirkt, die Ornamente blind mit dem Finger nachgefahren werden können, oder man sogar mit Stoff an manchen Stellen gearbeitet hat, das beste Buch ist eines, das nicht nur mit der Nase (Buchgeruch!), den Augen und dem Hirn genossen werden kann, sondern auch mit den Fingerkuppen. Beispiele dafür sind diese hier:



Wobei natürlich viele von ihnen in gleich mehrere Kategorien fallen, wie man teilweise schon sieht. (PS: Mit Ausnahme des Tagebuchs des Teufels sind alle Bücher hier ohne Vorbehalte zu Empfehlen.)
Und welche Art Cover bevorzugt ihr beim Bücherkauf?

Zugegebenermaßen, dies hier ist eigentlich der Beitrag aus dem Februar. Da Annas Bücherstapel, die Ausrichterin der Aktion, nicht bei Bloglovin‘ ist, habe ich das doch glatt vergessen. Jetzt aber kommt mein SUB doch mal wieder zu Wort.
- Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)
- Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
- Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
- Liebe SuB, heute richtet sich die Frage an deine Eitelkeit: Besitzt du ganz besonders hübsche Bücher in deinen Weiten oder gar Raritäten mit Sammlerwert?






Frauchen fand es wohl sehr gut, zumindest wollte sie es nur zum Sport lesen, weil ihr Hauptbuch zu schwer ist, und hat es dann nicht mehr weggelegt, auch als sie mit den komischen Hampelübungen fertig war. Aber auf eine Rezension scheint sie heute Abend keine Lust mehr zu haben. Dabei muss sie eigentlich noch zwei schreiben. Aber sie meint, heute sei Sonntag und sie mache das morgen. Also ehrlich, und bis morgen sind es dann drei, oder wie? Menschen!

Es gibt ja so viele schöne Aktionen, dass man mit dem Beantworten kaum hinterher kommt. Diesmal eine Blogparade von Stefanie Leo von Lesenlebenlachen. Dabei geht es darum, ein bisschen Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung übers Netz zu verbreiten.
Die Aufgabe lautet:
#Bloggerliebe = Wie ich die Liebe zum Bloggen entdeckte? oder Mein schönstes Blog(ger)-Erlebnis oder Was du deinem liebsten Blogger schon immer mal sagen wolltest oder Kurz vorgestellt: Mein(e) Lieblingsblog(s) (max. 3)
Da ich lieber noch kein großes Erlebnis hatte, nicht weiß, wer mein liebster Blogger ist und meine Liebe zum Bloggen eigentlich mit einem Satz kurz erklärt werden kann (‚Ich lese, also schreib ich.‘), nehme ich die Lieblingsblogs und stelle euch jetzt vor, wen ich besonders gern lese.
Obwohl Linus von Buzzaldrins und ich so ziemlich keine Überschneidungen im Buchgeschmack haben (um die rezensierten Autoren, die ich kenne, zu zählen, würden meine Finger reichen, nur zwei habe ich selbst gelesen und dann jeweils nicht einmal das rezensierte Buch), lese ich doch gerade seine Artikel abseits der Rezensionen sehr gern. Ich kenne keinen sonst, der so unglaublich … professionell und beständig und trotzdem noch für mich als Normalverbraucher lesenswert bloggt. Und sein Instagram-Account ist wirklich zu empfehlen.
Zu Bröselchen bin ich, glaube ich, tatsächlich nur über Instagram gekommen. Glaube ich jedenfalls. Plötzlich war sie unter denen, denen ich bei Bloglovin‘ folge und ich mochte nicht nur das schöne Design des Blogs, sondern auch ihre Art zu schreiben. Und auch die Bücher fallen zumindest teilweise durchaus in mein Beuteschema. Und das Wichtigste: Sie will in ihrem Ort ein offenes Bücherregal aufstellen. Ich liebe offene Bücherregale. Ich hoffe, daraus macht sie auch eine Blogpost-Reihe oder einen eigenen Instagram-Account. Ich liebe es, die Veränderungen in offenen Bücherregalen zu beobachten.
Auch hier haben wir wenig, aber doch ein paar Übereinstimmungen im Buchgeschmack und ihre Beiträge wie Bilder sind einfach schön. Und schaut euch das Plüschtier an. Ja, ich bin ein Mädchen, mit sowas kann man mein Herz gewinnen. Und ihr Buchgeschmack scheint meinen durchaus ergänzen zu können, sobald mein SUB wieder die Grenzen öffnet.
Bei allen dreien stimmt einfach das Verhältnis von Optik und Inhalt und ich wünsche mir schon etwas, eines Tages wie die drei bloggen zu können.


Dank FiktiveWelten habe ich diese schöne Aktion hier entdeckt, die von der Lesefee ins Leben gerufen wurde.
Regeln:
1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite / Position 158, finde Satz 10 und teile uns mit, wie dein „saturday sentence“ lautet.
Meine aktuelle Lektüre – zumindest die Hauptlektüre – ist Katarina Bivalds Buchladen zum Verlieben. Ich bin zwar gerade erst auf 152, aber die sechs Seiten sind jetzt ja kein Weltuntergang.
Aber gerade an diesem Nachmittag saß sie in einem Sessel, und dass sie las, ließ zwei Jugendliche aus dem Ort vor dem Schaufenster stehen bleiben.
Ich kann das Buch bisher sehr empfehlen. Allerdings ist es dank seiner 400+ Seiten so schwer, dass man es nur im Sitzen lesen kann, weshalb ich, als alter ‚Geh- und Sportleser‘ nur langsam voran komme. So, und jetzt setze ich mich damit in die Sonne. Heute Abend gibt es noch eine Rezension, aber jetzt koste ich das schöne Wetter aus.