#Montagsfrage – Hörbücher

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Seit ich das letzte Mal teilgenommen habe, ist die Montagsfrage zu Antonia von Lauter&Leise umgezogen. (Ihr erinnert euch? Das Mastermind hinter den Classic Confessions. Hach, die vermisse ich ja etwas.) Heute ist es mal wieder so weit und es gibt eine Frage, bei der ich gern mitmachen möchte.

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Wie umgehen mit kontroversen Autoren?

Heute möchte ich mich einem Thema widmen, dass bei mir durch einen Beitrag von Bookriot aufgerüttelt wurde: Wie geht man mit Autoren um, die entweder Schattenseiten haben, oder aber schlicht schlechte Menschen sind oder waren?

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Die Unlogik der Bücherwürmer

Für diesen Beitrag muss ich das Heft an Mr. Spock weitergeben. Er mag nur eine Actionfigur sein, weder Seele, noch Bewusstsein haben, nicht selbst sprechen oder sich alleine bewegen können. Aber er erinnert mich immer wieder daran, wie unlogisch ich mich verhalte. Er ist wohl am besten geeignet, mir meine Fehler vor Augen zu halten. Also, Mr. Spock, übernehmen Sie.

 

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Lesen und Sport

Dies ist ein alter Post aus dem Jahr 2016, aber weil das Thema häufiger in den sozialen Medien vorkam, habe ich ihn noch einmal hervorgekramt. Ein wenig habe ich die Übungsbeschreibungen aufpoliert, ansonsten ist es eins zu eins der alte Beitrag.

 

Heute schreibe ich mal nicht über Bücher, sondern über das Lesen selbst und was mir dabei hilft. Ich bin ein unruhiger Geist, kann mich nicht allzu lange konzentrieren und wenn ich in der Nähe meines Computers bin, lande ich am Ende immer bei Netflix, Youtube oder schaue zum tausendsten Mal Star Trek bei Amazon Prime. Nichts gegen Star Trek, ich LIEBE Star Trek, aber Bücher liebe ich eben auch und ich schenke ihnen längst nicht so viel Zeit, wie ich es gern tun würde.

 

Aber ich habe meine kleine Oase des Lesens gefunden, die Zeit, in der es immer geht: Den Sport. Immerhin hilft er angeblich dabei, das Hirn mehr mit Sauerstoff zu versorgen, aber gleichzeitig unterstützt er die, die nicht stillsitzen können, dabei, ihrem Bewegungsdrang nachzugeben, ohne aufs Lesen zu verzichten.

Natürlich im Fitnessstudio auf dem Fahrrad macht es fast jeder und auch auf dem Laufband geht es, wenn da eine entsprechend flache Ablage ist. Aber ich bin nicht so der Studio-Typ. Ich arbeite mit Eigengewichtsübungen, neben dem uralten Aldi-Trainingsrad, das wir hier haben.
Ich weiß nicht, ob es auch anderen hilft, aber hier sind die Übungen, die ich ganz gerne mit Lesen kombiniere, dafür habe ich bei meiner Fitness-App (ich mache keine Werbung) einen eigenen Trainingsplan.

Bitte bedenkt: Ich bin kein Sportmediziner. Ich kann nichts darüber sagen, wie gesund das Lesen dabei ist. Ich schreibe nur aus eigener Erfahrung und mache die Übungen mittlerweile seit etwa 3 Jahren mit Buch.

 

Stehend:

  • Kniebeugen: Klassisch, simpel, kennt jeder
  • Wandsitzen: Dann vergisst man nicht, die Arme auch zu nutzen, statt sie schlaff an der Seite hängen zu lassen
  • Kniebeuge mit einem Bein: Genau das, wonach es klingt, braucht Gleichgewichtsgefühl, sonst besser das Buch weglegen
  • Ausfallschritte nach vorne und/oder hinten: Auch hier muss etwas Balance sein
  • Tritte nach vorne
  • Knieheben zur Seite
  • Schulterheben: Eigentlich eher eine Entspannungsübung, aber brauchen wir nicht alle man eine Erholung?
  • Seitschritt mit Tap
  • Wadenheben: Auf die Zehenspitzen stellen, halten, wieder absetzen, wiederholen
  • Aufsteigen: Hier braucht es auch etwas Balance, aber wer lesend Treppen steigen kann, schafft auch das
  • Rumpfbeugen nach vorne: Einfach vorbeugen, so weit es geht

Liegend:

  • Beckenheben/Brückenpose: Hinlegen, dann Beine aufstellen und den Hintern in die Höhe heben
  • Flaschengeistpose: Eigentlich weder stehend noch liegend. Man kniet und lehnt dann den Körper nach hinten. Geht aber ziemlich auf die Knie
  • Beinheben und halten: Flach am Boden liegen und die Beine leicht anheben. Tut nach einer Minute HÖLLISCH weh, trainiert aber den Bauch – geht auch in der Variante, nur ein Bein anzuheben und nach vorn und hinten zu bewegen
  • Sit-Ups, sowie halbe zu vollen Sit-Ups
  • Schulterbrücke: Brückenpose und dabei jeweils ein Bein nach vorn strecken
  • Seitliche Brücke: Geht nur deshalb, weil meine App mir eh nur 30 Sekunden pro Seite antut, denn Umblättern wäre hier schwer. Auf die Seite legen und dann auf einem Unterarm so aufstützen, dass nur Füße und der Unterarm am Boden sind. Auf den richtigen Winkel zwischen Arm und Oberkörper achten, sonst gibt es Muskelschmerzen!

 

Wenn man mit einem E-Reader liest, und bereit ist, mit der Nase weiter zu blättern, gibt es zusätzlich auch noch Übungen in Bauchlage, die möglich sind:

  • Trizeps-Heben im Liegen: Auf den Bauch legen und die Arme nach hinten heben
  • Armheben in T-Form: Bauchlage, Arme (wie der Name sagt) in T-Form ausstrecken und anheben
  • Supermann-Übung/Schwimmer: Auch den Bauch legen und entweder beide Arme und Beine gleichzeitig hochheben, oder je diagonal ein Arm und ein Bein.

(Auf diese Weise habe ich gelernt, wie gut der Kindle gereinigt werden kann. *hust*)

 

Ich hoffe, dem einen oder anderen konnte ich damit helfen, wenn er/sie ähnliche Probleme hat und die Konzentration zum Lesen manchmal fehlt.

Follow Friday – Wie nutze ich Rezensionen?

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Ich habe jetzt ein paar Stunden überlegt, ob ich beim dieswöchigen Follow Friday von FiktiveWelten mitmachen soll. Ob es meinen Lesern etwas bringt, wenn ich darüber rede, ob und wie ich persönlich Rezensionen lese.  Aber in den letzten Wochen war es so oft Thema in der Bloggerwelt, in der einen oder anderen Form, dass ich mich auch an der Diskussion beteiligen möchte – und das nicht nur auf 280 Zeichen beschränkt.

Rezensionen als Wegweiser deines Buchkaufs oder zur Nachlese deiner Lektüre?

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#18für2018 – Welche Bücher ich in diesem Jahr in jedem Fall schaffen will

In den Bücherblogs macht es gerade die Runde. Eine Leseliste für das Jahr, mit den Büchern, die man unbedingt lesen will. Planung.
Und ich gebe zu, bei Buchaktionen bin ich wohl ein Mitläufer. Vor allem aber bin ich sonst immer ein impulsiver Leser und greife mal zu diesem, mal zum nächsten Buch, teilweise, ohne eines der vorigen schon beendet zu haben. Ein wenig Struktur, was ich in diesem Jahr mindestens erreichen will, damit ich es nicht aus den Augen verliere, schadet da wohl nicht.

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Was macht (für mich) ein gutes Buch aus?

Immer mal wieder gibt es im Feuilleton kleine Anmerkungen, was denn ein gutes Buch ausmacht, oder Spitzen gegen Leser bestimmter Bücher, weil diese aufgrund von bestimmten Merkmalen als unwürdig und niveaulos angesehen werden. Oft wird kritisiert, dass man zu viel Wohlfühl-Lesen betreibt, also nur Bücher liest, die einem Spaß bereiten. Eine ähnliche Richtung sieht man auch beim Klassikercanon des deutschen Sprachraums, sowie bei bei Preisverleihungen. Literaten scheinen Bücher wie Medizin zu sehen: Sie müssen bitter schmecken, sonst wirken sie nicht. Dass es auch in der Buchwelt das Äquivalent des pinken, leckeren Antibiotikumsaftes geben könnte, kommt ihnen dabei nicht einmal in den Sinn.

Das hat mich zum Nachdenken angeregt. Denn einerseits möchte ich ja auch, dass Bücher nicht nur amüsieren, nicht nur den Sprachgebrauch trainieren, sondern auch weiterbilden. Gleichzeitig aber liegen mir diese typischen hochgelobten Belletristikwerke, die vom literarischen Quartett und Co. empfohlen werden, überhaupt nicht. Im Gegenteil, schon bei dem Gedanken, so etwas lesen zu müssen, kriege ich panische Schweißausbrüche und fühle mich in die Schulzeit zurückversetzt, wo ich furchtbare und für mein Empfinden regelrecht dumme Werke (Werther!) lesen musste und mich nicht dagegen wehren konnte.

Also versuche ich nun einmal, in Worte zu fassen, was für mich ein gutes Buch ausmacht.

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Warum ich lieber ältere Bücher lese

Gerade las ich bei Ella Woodwater in einem Beitrag zu Rezensionsexemplaren diese Sätze hier:

Jeder Buch-Blogger will up to date sein. Die neuesten Bücher lesen und mitreden können.

Sie waren für den Beitrag selbst nicht unbedingt ein Kernthema, brachten mich aber zum Nachdenken. Denn nein, ich bin Buchblogger und ich will nicht unbedingt up to date sein. Und ich finde es auch schade, dass das so von Bloggern erwartet zu werden scheint und manche sich sogar so da hineinsteigern, dass sie sich unter Zwang setzen, um bloß keine große Neuerscheinung zu verpassen.

Ich weiß, dass ich nicht ändern kann, welche Bücher die Menschen gern lesen. Und auch in der Bloggerszene wird mein Beitrag keinerlei Änderung bringen. Aber ich möchte gern einmal darlegen, welche Gründe ich für das Lesen älterer Bücher sehe und warum ich mir wünschen würde, dass mehr Leute mitmachen.

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Buchige Vorsätze für 2018

Neues Jahr, neues Glück. Und da es im letzten Jahr buchig gar nicht mal so schlecht lief, mache ich mir wieder ein paar Pläne,

 

    • 52 Bücher lesen.
      Im letzten Jahr hatte ich ein Ziel von 100 Büchern und hab das mehr als verdoppelt, doch ich hoffe ja insgeheim immer noch, dass mir irgendwo mal ein Job winkt. Also möchte ich das Ziel dieses Jahr niedriger ansetzen, so dass auch gar nicht erst Druck aufkommen kann, sollte ich mal keine Zeit haben. Und ein Buch die Woche sollte auf jeden Fall manchbar sein, selbst mit Job.

 

    • Rereaden. 
      Im letzten Jahr habe ich mir auferlegt, den SUB zu reduzieren. Dabei kamen Rereads der Bücher, auf die ich gerade Lust hatte, viel zu kurz. Dieses Jahr möchte ich auch dafür die Zeit haben. Vor allem, weil ich manche Bücher rereaden muss, um die Reihe fortzusetzen, beziehungsweise zu beenden. Darunter Christopher Paolinis Eragon (ich glaube, ich habe mal mitten in Band 2 aufgehört, wir haben aber alle vier Bände im Haus und ich müsste mich ihnen endlich widmen), Trudi Canavans Magie der tausend Welten (ich erinnere mich noch recht gut an Band 1, will mir aber endlich noch Band 3 dazu holen und dann die ganze Trilogie lesen), und Cornelia Funkes Reckless.

 

    • Schullektüren lesen. 
      Spürt ihr den Zaunpfahl? Ich habe für dieses Jahr die Schullektüre-Challenge ins Leben gerufen und möchte meine alten Schullektüren noch einmal lesen und schauen, wie sich meine Meinung geändert hat, nun, dass sie nicht mehr qualvolle Pflicht sind. Wer mag, darf sich mir da gerne mit den eigenen Schullektüren anschließen.

 

    • Eine Excel-Tabelle für Bücher einrichten und durchhalten, 
      2017 musste ich schnell noch mein Uni-Statistikprogramm anschmeißen, mich wieder reinfuchsen und mich teilweise wirklich mit ihm prügeln (sprich, umcodieren),
      um eine Lesestatistik zu machen. Goodreads hat bei mir nur noch weniger angezeigt als in 2016 (und als bei anderen Lesern, die ihren Jahresabschluss teilten), und das war mir einfach zu wenig. Genre, Verlag, Autoren, etc. werden gar nicht als Statistik erfasst, das muss man sich selbst ausrechnen. Also mach ich diesmal lieber gleich Datensätze dafür, damit ich mir das am Ende als Statistik anzeigen lassen kann. Vielleicht finde ich auch ein gutes, kostengünstiges Programm dafür, was nicht zu überladen ist? Aber mit Excel oder Stata kenn ich mich wenigstens aus.

 

    • Den SUB wieder aufbauen. 
      Naja, nicht wirklich. Vielleicht. Mal schauen. Jedenfalls lasse ich mir dieses Jahr von mir selbst kein schlechtes Gewissen machen. Solange irgendwo noch Platz für die Bücher ist (und sei es unterm Bett oder im Badezimmer), dürfen Bücher gekauft werden. Schlimmstenfalls wird 2019 halt wieder ein SUB-Abbau-Jahr.

 

    • Reader leerlesen
      Ich habe immer wieder Fanfictions, die ich nicht sofort lesen wollte, an meinem Kindle geschickt. Vieles habe ich davon schon gelesen, aber noch nicht alles,
      und mittlerweile stapeln sich sowohl in der Cloud als auch auf meinem PC sicher 400 Dokumente. Ich will jetzt alles, was ich an Fanfiction noch habe, lesen und dann alles von Cloud und PC löschen, weil ich längst die Übersicht verloren habe. Dann habe ich wieder Platz für neue FFs und schaffe es dann vielleicht mal, mir nicht auch noch da einen SUB bzw. SUFF heranzuzüchten. (Wobei die Abkürzung SUFF mir irgendwie gefällt.)

 

  • Roman veröffentlichen.
    Das will ich in diesem Jahr unbedingt in Angriff nehmen. Gut, sollte ich eine Verlagszusage erhalten, wäre es auch nicht schlimm, wenn das erst 2019 passiert. Für den Fall, dass ich aber als Selfpublisher arbeiten muss, möchte ich es noch 2018 schaffen. Das geht auch damit einher, dass ich irgendeine Form von Arbeit finden muss (und seien es nur diese kleinen, schlecht bezahlten Online-Portale mit Heimarbeit), um ein Lektorat zu finanzieren. Ein Premade-Cover habe ich schon im Blick, aber Lektorat … Ich hab eigentlich nicht die Finanzen dafür, aber ich weiß, dass ein Verzicht darauf einem auf ewig den Ruf ruinieren kann. Also muss es sein.

 

Darüber hinaus werd ich am Blog ein wenig etwas ändern. Allerdings nur, dass ich statt eines Wochen- einen Monatsrücklick machen werde. In manchen Wochen, gerade wenn man wenig gelesen hat und auch bei anderen Blogs keine Posts hatte, die man empfehlen wollte, war das eine Qual. Ich hoffe, wenn ich jetzt monatliche Rückblicke mache, habe ich immer irgendwas halbwegs interessantes zu sagen.

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. Habt ihr denn auch Vorsätze im Bezug aufs Lesen?

Das Jahr 2017 in Büchern – Gesamtübersicht

Ja, ich habe wieder bis zum bitteren Ende mit der Gesamtübersicht gewartet. Warum? Weil ich in diesem Jahr so viel gelesen habe, dass ich Sorge hatte, ein Buch übergehen zu müssen, würde ich diesen Beitrag schon vorher setzen. Auch jetzt habe ich noch etwas Bedenken. Noch 9 Stunden, in der Zeit kann man mit viel Konzentration noch zwei Bücher lesen.

Dennoch, schauen wir mal auf das Jahr zurück.

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