Sonni Cooper – Black Fire

Black FireBuchdetails

  • Erinnert an: Naja, alle Star Treks. Aufgrund der vielen Ereignisse in kurzer Zeit hat es mich aber auch etwas an die Brautprinzessin von William Goldman erinnert. Wobei die Brautprinzessin natürlich besser ist.
  • Genre: Science-Fiction, Abenteuer
  • Erscheinungsdatum: 1983
  • Verlag: Pocket Books
  • ISBN: 9780671705480
  • Taschenbuch 224 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • Triggerwarnungen: Kriegsspiele, Folter – mehr psychisch als phsysisch, Entführung

Klappentext: 

SPOCK A TRAITOR?
There is sabotage aboard the Enterprise, and Spock’s investigation leads him into defiance of the Federation and a bizarre alliance with the Romulan and Klingon Empires against the bloodthirsty Tomarii — a savage race for whom war and battle are life itself.
Now Spock has been declared a traitor and condemned to the shame of the Federation’s highest security prison. And now Captain James Kirk must face the toughest decision of his command, while a lifelong friendship and the destiny of the free universe hang in the balance!

Inhalt: 

Auf der Enterprise gab es eine Explosion und sowohl Kirk als auch Spock wären beinahe gestorben. Während Kirk allerdings lange im Krankenbett bleiben muss, denkt Spock gar nicht daran, sich von dem vielleicht wandernden Splitter in seinem Rücken davon abhalten zu lassen, den Fall aufzuklären. Denn auf keinen Fall war das nur eine technische Fehlfunktion. Jemand muss sabotiert haben.

Leider ist die Sternenflotte alles andere als begeistert und obwohl Spock eine womöglich große Gefahr für die Föderation entdeckt, wird er unehrenhaft entlassen und in eine Strafkolonie geschickt. Von dort bricht er allerdings aus und landet unter Piraten. Und auch dort ist seine Reise noch nicht beendet.

 

Aufbau:

Jeder thematische und örtliche Abschnitt wird in einem Kapitel mit einigen Unterkapiteln beschrieben. So kann man bei den schnellen Entwicklungen dennoch ein wenig den Überblick behalten.

 

Charaktere: 

Ich habe noch NIE so oft „Boah, bist du ein Vollidiot“ gesagt, fürchte ich. Zu Spock. Und das leider nicht, weil er so schlecht geschrieben war, sondern, weil die Autorin sehr gut die vulkanische Sturheit dargestellt hat. Aus gutem Grund und auch für die Geschichte wichtig. Aber ich glaube, ich hab noch nie so sehr in einem Buch, das mir gefällt, gewünscht, den Protagonisten verhauen zu dürfen.

Die anderen Charaktere kommen eigentlich kaum vor, aber soweit sie dabei sind, sind die bekannten Charaktere auch so geschrieben, wie sie einem auch in der Serie begegnen.

Meinung:

Das Buch ist etwas übereilt und vollgestopft. Das ist wirklich mein Hauptproblem damit. Innerhalb von gerade mal 200 Seiten haben wir zwei (eigentlich drei) Gerichtsverhandlungen, fünf verschiedene Schauplätze, während wir an mindestens drei von denen einen Monat oder länger in die kurzen Seiten gepresst präsentiert bekommen, und dabei Entführungen, Folter, Piraterie, Desertion, Verrat, …

Fehlen nur noch Fechtkünste, die schönste Frau der Welt und Riesennagetiere und eigentlich hätten wir die Brautprinzessin.

Aber letztlich ist alles logisch aufgebaut. Es gibt zwar kleine Abweichungen vom Canon, aber die sind nicht so groß, dass sie auf die Geschichte störend wirken würden. Und bis zum Ende ist zwar irgendwie absehbar, wie es enden WIRD, aber nicht, welcher Weg und welche Begründung die Autorin wählen wird, so dass es spannend bleibt.

Und dieses Buch kann definitiv Emotionen auslösen. (Unter anderem Schmerz, wenn mal den Türrahmen, an dem man gerade steht, haut, weil man ja nicht Spock aus dem Buch ziehen und hauen kann.) Das ist definitiv ein Pluspunkt, nach all den Büchern, bei denen man eigentlich nur darauf wartet, dass sie endlich vorbei sind, weil sie einen einfach nicht packen können.

 

Fazit: 

Leider hätten mehr Seiten diesem Buch gut getan, weil so alles sehr kurz abgehandelt werden muss. Sehr voll gestopft, aber eine gute, spannende Geschichte.

 

Meinungen anderer Blogger: 

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