Melissa Crandall – Die Geisterstation

Die Geisterstation (Star Trek Classic, #70)Buchdetails

  • Erinnert an: altmodischen Grusel, aber im Weltraum
  • Genre: SciFi, Horror
  • Erscheinungsdatum: 1997
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 9783453119079
  • Taschenbuch 281 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Trigger: Extreme Höhen mit eindrücklicher Beschreibung selbiger, gewaltsamer Tod
  • Positive Anmerkungen: Verschiedene Spezies. Also schlicht das, was Star Trek eigentlich immer gut macht

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Neil Gaiman – Das Graveyard Buch

Das Graveyard BuchBuchdetails

  • Erinnert an: Vom Setting her (kleine Junge unter eher paranormalen Wesen) erinnert es an Tommy Krappweis’ Ghostsitter-Reihe. Allerdings hört das schon nach dem Setting auf. Ansonsten hat es einen Hauch von ‘Eine Reihe betrüblicher Ereignisse’ von Lemony Snicket, in dem Sinne, dass immer wieder was dazu kommt, und man eigentlich bis zum Schluss im Unklaren über Alles bleibt.
  • Genre: Jugendbuch, Fantasy
  • Erscheinungsdatum: 2011
  • Verlag: Arena
  • ISBN:
  • HardcoverX Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Trigger: Mord, Waise, (emotionale Verwahrlosung eines Kindes)
  • Positiv anzumerken: Zusammenleben verschiedener Spezies

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Dora Heldt – Unzertrennlich (Christine #2)

Unzertrennlich (Christine, #2)Buchdetails

  • Erinnert an: Sex and the City
  • Genre: Chick lit (nicht richtig Schicksalsroman, nicht richtig Romanze, aber doch irgendwie schon beides)
  • Erscheinungsdatum: 2008
  • Verlag: dtv
  • ISBN: 9783423211338
  • Taschenbuch 304 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Trigger: Exzessiver Alkoholmissbrauch

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Trudi Canavan – Der Wanderer (Die Magie der Tausend Welten #2)

Der Wanderer (Die Magie der tausend Welten, #2)Buchdetails

  • Erinnert an: Die erste Hälfte in Harry Potter 7.
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsdatum: 2015
  • Verlag: Penhaglion
  • ISBN: 9783764531065
  • Hardcover 704 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Triggerwarnung: //
  • Positiv anzumerken: Verschiedene (fiktive) Ethnien und Religionen, die halbwegs friedlich zusammenleben

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Matt Haig – Die Christmas-Reihe (Reihenrezension)

Buchdetails

  • Erinnert an: Lemony Snicket, finde ich
  • Genre: Kinderbuch, Fantasy, Weihnachtsroman (Ja, das ist kein Genre, sollte es aber sein.)
  • Erscheinungsdatum: 2015, 2016 und 2017
  • Verlag: Canongate
  • ISBN: Band 1: 978-1-78211-789-6, Band 2: 978-1-78211-857-2 , Band 3: 978-1-78689-068-9
  • Hardcover 266, 332 und 298 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • Trigger: Grausamkeit gegen Kinder, Xenophobie

Inhalt: 

Die Bücher erzählen die Geschichte des Weihnachtsmannes.

Band 1 erzählt davon, wie ein kleiner Junge namens Nikolas sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Dieser wollte mit einer Expedition nach Elfhelm, um dessen Existenz und die der Elfen zu beweisen und so Geld für seinen Sohn zu verdienen, damit dieser endlich ein richtiges Bett und Spielzeug haben kann. Doch er kommt einfach nicht von der Expedition zurück.

Nikolas, Halbwaise, macht sich also auf den Weg und landet selbst in Elfhelm, wo die Elfen ihn aber wegsperren und tot sehen wollen, weil Menschen als Feinde angesehen werden. Schließlich haben sie gerade erst einen Elfjungen entführt.

Mit viel Glück entkommt Nikolas und macht sich auf der Suche nach seinem Vater, hoffend, dass der nichts mit der Entführung zu tun hat.

Band 2 erzählt die Geschichte, wie die Trolle nach dem ersten Weihnachtsfest mit Weihnachtsmann das zweite durch einen Angriff verhindern. Und so verlieren die Kinder die Hoffnung, die der Weihnachtsmann ihnen brachte. Doch ohne Hoffnung, kann die Zeit nicht angehalten werden und der Schlitten nicht fliegen. So ist Weihnachten in Gefahr. Der Weihnachtsmann macht sich auf, das Kind zu finden, das den größten Glauben hatte, um Weihnachten zu retten. Doch dessen Mutter ist gestorben und es ist als Vollwaise nun in einem Arbeitshaus.

Band 3 setzt bei der Familie des Weihnachtsmannes an. Nun mit Frau und einer Ziehtochter ausgestattet, sieht er sich erneut im Zentrum von Lügen. Wieder heißt es, die Menschen seien böse, denn immerhin hat sich die Menschenpopulation jetzt in nur einem Jahr verdreifacht. Und, dass die anderen beiden Menschen noch nicht richtig zur Gesellschaft gehören, keine Magie wirken können, und nicht mal Elftänze beherrschen, heißt doch, dass sie hier nicht hergehören, richtig? Und wieder kommt die Stimmungmache gegen ihn ausgerechnet kurz vor Weihnachten. Kann er dieses Fest noch retten? Und wer steckt diesmal dahinter?

Charaktere: 

Leider gibt es hier über die Bücher hinweg ein paar Fehler, die Charaktere bleiben nicht immer gleich. Jeweils innerhalb eines Buches bleiben sie sich aber treu.

Viel Charakterisierung findet aber eigentlich nicht statt, denn einerseits ist das eine Kinderbuchreihe, die vor allem durch Abenteuer und nicht durch interpersonelle Beziehungen leben soll, andererseits werden die wenigen Aussagen zur Charakterisierung oft oberflächlich gehalten und eben einfach nur in wörtlicher Rede genannt.

Meinung:

Band 1 gefiel mir sehr gut. In sich geschlossen, wundervolle Grafiken. Es hat einen emotional zwar durch die Hölle eines vernachlässigten Kindes geführt, erzählt aber wunderbar von Magie und Hoffnung, und wie durch Wahrheit und Güte alles gut werden kann. Und, dass es immer besser ist, wenn eine Gesellschaft fröhlich ist.

Aber danach ging es leider abwärts und jeder Folgeband war noch einmal etwas schlechter. Es wirkt, als hätte Matt Haig den Lektor gewechselt, so dass niemand ihn darauf hingewiesen hat, dass er Fakten aus dem einen Band im nächsten entweder vergessen oder bewusst geändert hat. Er biegt sich die Geschichte so zurecht, wie er das für den Plot gerade braucht, ohne zu beachten, dass er in Band 1 etwas völlig anderes gesagt hat. Und in Band 3 wird das besonders schlimm.

Außerdem nimmt er dreimal in Folge das selbe Verfahren. Jemand erzählt den Elfen Lügen, will sie manipulieren und kommt damit durch, obwohl sie, im Gegensatz zu den Menschen, sogar zur Wahrheitsfee gehen könnten, die rein biologisch nur die Wahrheit sagen KANN. Und dreimal die selbe Geschichte nur mit wechselnden Leuten als Handlanger? Nur ein paar kleine Hintergründe werden geändert? Das ist echt … billig.

Einzig zu Gute halten kann man Matt Haig, dass er hoffentlich das Konzept von Fake News damit Kindern sehr gut erklärt und ihnen so viel Medienkompetenz beibringt, nicht alles zu glauben, was erzählt wird. Denn hier hat er quasi einen Elftrump (oder Trumpelf?) als Gegenspieler genutzt, der mit den Mitteln arbeitet, die wir gerade in unserer Gesellschaft auch erleiden müssen.

Fazit: 

Band 1 ist wirklich gut und schön zu lesen. Hier ergibt alles noch halbwegs sind. In den Folgebänden werden aber immer mehr Logikfehler eingebaut und Fakten aus Band 1 ignoriert und geändert.

Band 1: 

Band 2: 

Band 3: 

Meinungen anderer Blogger: 

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Stefan Bonner, Anne Weiss – Heilige Scheiße

Heilige Scheiße: Wären wir ohne Religion wirklich besser dran?Buchdetails

  • Erinnert an: //
  • Genre: Sachbuch, (Humor)
  • Erscheinungsdatum: 2011
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN: 9783404601875
  • Taschenbuch 256 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Trigger: Blasphemie, bibelinterne Homophobie, bibelinterner Sexismus
  • Positiv anzumerken: (für mich) Blasphemie

 

 

Inhalt: 

Viele Kirchen, aber auch Politiker und Prominente befürchten, dass unsere Welt, wie sie ist, zusammenbrechen würde, würden wir die Religionen abschaffen. Aber ist dem wirklich so? Welchen Wert haben Religionen wirklich für unsere Gesellschaft, oder für die menschliche Psyche?

Die beiden Autoren haben sich aufgemacht, zu erkunden, wie es um die Religion bei uns steht. Dafür ziehen sie Studien zu Rate, haben sich aber auch selbst unter die gläubigen oder doch nicht so gläubigen Mitmenschen gemischt und selbst nachhakt.

 

Aufbau:

In verschiedenen Themenabschnitten beleuchtet das Buch die Funktion des Glaubens, ob die Kirchen selbst überhaupt glauben, ob nicht heute eh schon jeder seinen eigenen Glauben hat, und welche Errungenschaften der Neuzeit den Glauben eh schon gern ersetzen.

 

Meinung:

Dieses Buch hat ein wenig was von Dr. Jeckyll und Mr. Hyde, denn auf der einen Seite zeigt es anhand von Bibelzitaten, wie lächerlich einerseits ist, was dort geschrieben steht, und wie wenig die Kirchen andererseits sich selbst an das halten, das sie als Grundfeste ihres Glaubens ansehen. Auf der anderen Seite kommen aber auch wieder lange Passagen, die man in wenigen Worten hätte zusammenfassen können, deren Inhalt redundant und oft auch trocken geschrieben ist.

Die Botschaft dahinter ist, sowohl im Fazit (ein jeder möge glauben, was er will), als auch kleinteilig, bei der Betrachtung, dass selbst Pfarrer nur selten glauben, was sie einem da erzählen, und, dass die Kirchen rein finanziell eher unsere Gesellschaft belasten, wichtig. Und auch die Art, Glauben hier mit Humor zu nehmen, sollte vielen, und dabei längst nicht nur den dafür oft kritisierten Muslimen, ein Beispiel sein.

Aber die langen Passagen, die einen bereits genannten Punkt nur noch mal in beinahe epischer Breite ausführen, stören leider das Lesevergnügen. Und auch, dass hier, wie oft in Sachbüchern, Studien angegeben werden, deren konkrete Quellenangaben aber fehlen, ist ärgerlich. Hier würde ich mir wünschen, dass die Verlage endlich lernen. Es schadet doch niemandem, in einer kleinen Fußnote anzugeben, in welchen Zeitschriften die Studien abgedruckt sind. Im Gegenteil, es erhöht die Glaubwürdigkeit.

So ist das Buch zwar jedem zu empfehlen, der Religionen mit Humor nehmen kann, oder aber dringend einen Blick über den eigenen, streng religiösen Tellerrand braucht, aber wirklicher Lesespaß kommt nur Abschnittsweise auf.

 

Fazit: 

Viele wichtige Punkte, die man aber kürzer hätte fassen können und sollen. Und lernt doch endlich, erwähnte Studien mit Quellenangaben zu versehen!

 

Meinungen anderer Blogger: 

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#SchullektuereChallenge Rezension 9: Judith Kerr – When Hitler Stole Pink Rabbit

When Hitler Stole Pink Rabbit.Buchdetails

  • Erinnert an: //
  • Genre: Kinderbuch (10+), Schicksalsroman, biografischer Roman
  • Erscheinungsdatum: Erstauflage 1971, Edition 2000
  • Verlag:  Reclam
  • ISBN: 9783150090763
  • Taschenbuch 271 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • Trigger: Judenverfolgung, Flucht, (angedeuteter Selbstmord eines Nebencharakters)

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#SchullektüreChallenge Rezension 7: Enrique Páez – Abdel

AbdelBuchdetails

  • Erinnert an: //
  • Genre: Jugendbuch, Schicksalsroman
  • Erscheinungsdatum: Erstauflage 1994, Edition 2006
  • Verlag:  El barco de vapor
  • ISBN: 9788434842717
  • Taschenbuch 112 Seiten
  • Sprache: Spanisch

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