Montagsfrage 13. Juni 2016

Heute schreibe ich wirklich sehr viel, wie es scheint. Das Wetter lässt es aber auch kaum anders zu, draußen gewittert es und der Raum ist trotz Licht so dunkel, das lesen irgendwie unangenehm ist.

Daher wieder eine Aktion, diesmal gefunden beim Buchfresserchen: Die Montagsfrage. Die heutige lautet…

Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?

 

Ich glaube es war Meggie aus der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke, die mal gemeint hat, ein Buch wird mit jedem Lesen dicker, es bleibt auch etwas vom Leser im Buch. Und so sehe ich das auch gerne. Ich möchte glauben, dass die Bücher nicht nur Teil unseres Lebens sind, sondern wir auch Teil von ihrem. Dass auch ihr Leben nach uns weiter geht, so wie unseres hoffentlich, nachdem wir sie gelesen haben. Daher habe ich keine Probleme mit Krümeln im Buch oder Teeflecken, solange das Buch dadurch nicht unleslich wird. Was ich aber gar nicht mag, sind Unterstreichungen. Meist, weil es den Textfluss stört. Gedanken am Rand sind schön, manchmal sogar für spätere Leser hilfreich, aber ich möchte nichts unterstrichen haben. Außer, es ist ein Fachtext, das wäre wiederum gut, weil ich dann im Voraus weiß, was wichtig ist und es mir Arbeit erspart.

 

Und wie steht ihr dazu?

 

Readathon

Nachdem ich bei Dewey’s Readathon vor … zwei Monaten, glaube ich … mitgemacht habe, habe ich heute schon wieder einen entdeckt und überlege, ob ich mich dazu reizen lasse. Der 24in48 stellt zur ‚Aufgabe‘ aus 48 Stunden 24 zu lesen. Von Samstag 6 Uhr morgens für meine Zeitzone, bis Montag 6 Uhr morgens. Klingt eigentlich machbar, wenn man mal ehrlich ist. Aber ich weiß noch nicht, ob ich teilnehme, weil ich immer noch darauf warte, dass meine Masterarbeit endlich losgeht.

Reizen würde es mich ja schon …

 

Wie steht es mit euch?

Habt ihr schon bei einem Readathon mitgemacht?

Wie lange habt ihr durchgehalten und wie viel geschafft?

Cover Monday #76

Cover Monday

 

The Emotional Life of Books  hat eine kleine Aktion namens Cover Monday ins Leben gerufen und daher hier mein heutiges Cover. Oder eher meine drei:

Tommy Krappweis – Mara und der Feuerbringer

cm76

 

Ich bin durch meine Bücher gestreunt und habe nach dem perfekten Cover gesucht, musste aber feststellen, dass ich das noch nicht besitze. Diese drei hier gehören aber nicht nur inhaltlich zu meinen Lieblingsbüchern, sie kommen schon sehr nah dran. Einerseits haben sie leichte Qualitäten als das, was meine Schwester ‚Grabbelbücher‘ nennt. Bücher, über die man mit dem Finger fahren kann, und dabei Veränderungen spürt. Ein anderes Material, eine Ein- oder Ausbuchtung, so etwas liebe ich. Ja, ich streichle Bücher.

Aber zusätzlich bieten sie noch mehr. So haben sie ein eigenes Logo, einen eigenen Schriftzug, der nicht einfach ein und die selbe Schriftart immer und immer wieder ist, wie bei vielen anderen Büchern heutzutage, gerade bei Selfpublishern. Dazu klare Farben, keine große Unruhe im Bild, und dann noch das Florale oben und unten, das es irgendwie edel wirken lässt. Damit qualifizieren sie sich in jedem Fall dafür, mein erstes Cover der Woche zu werden.

 

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