[Kurzrezension] Tommy Krappweis – Ghostsitter Band 3: Hilfe, Zombie-Party!

Hier soll die Kürze der Rezension keine Rückschlüsse auf die Stern-Wertung zulassen. Auch wenn der Titel des dritten Bandes mir zu … einfach und etwas unkreativ erscheint, so habe ich den dritten Band sehr genossen.

Wombie, der Zombie hat bald den 100. Tag seiner Zombiefizierung und deshalb muss ein Ritual durchgeführt werden, damit er nicht einfach zu Staub zerfällt. Leider klingt das einfacher, als es wirklich ist, denn es werden dafür einige Gegenstände benötigt, die man nicht gerade im nächsten Supermarkt findet, darunter ein Ring, der einst einem der Beatles gehört hat.

Und leider ist ausgerechnet derjenige, der das ganze durchführen soll, bei der Beschaffung der Gegenstände verhindert, denn Vampir Vlarad hat etwas zu tief in die Venen eines Hamsters geschaut und ist nun erst einmal selbst dazu verdammt, in pelziger Form zuzuschauen.

So beginnt eine amüsante Jagd, rechtzeitig alles zu besorgen, gepaart mit einigen emotionalen Momenten und neben dem Hamstervampir auch noch seinem Opfer: Dem Vampirhamster.

Eine wunderbare Fortsetzung der Reihe, die jeden Cent und jede Sekunde Lesezeit wert ist.

[Kurzrezension] Robert Neuendorf – Ich war Telefonjoker bei Wer Wird Millionär und habe absichtlich falsch geantwortet: Und Andere Großartige Beichten.

Heute mal nur eine Kurzrezension, da ich das Buch ehrlich gesagt schnellstmöglich wieder weitergegeben habe.

 

Hier sammelt der Autor Robert Neuendorf auf 224 Seiten Beichten der Website beichthaus.de, die er offenbar als großartig erachtet, wenn man dem Titel Glauben schenkt.

Für mich taten sich hier eher Abgründe auf. Dass Menschen gerne mal einfach nur dumm handeln und erst hinterher nachdenken, ist bekannt und keiner von uns ist davor gefeit. Doch wenn diese Beichten echt sein sollten, ist die Menschheit um einiges ekliger, perverser und einfach bösartiger als man bisher hätte denken können – was schon etwas heißen will, wenn man bedenkt, dass im Fernsehen fast nur noch Krimis laufen.

Ich bin mir etwas unschlüssig, ob der Autor derjenige mit einem eher bedenklichen Geschmack ist, oder ob das einen normalen Schnitt durch die Beichten der Website liefert. In beiden Fällen aber war das Buch nicht etwa unterhaltend, sondern eher schockierend. Wer nach der Lektüre noch an das Gute im Menschen glaubt, muss ein Heiliger sein.

Kurzrezensionen November 2016

Für viele Bücher habe ich keine wirklichen Notizen gemacht und auch keine Bilder oder Klappentexte mehr. Natürlich könnte man all das im Internet recherchieren, aber das hier sind die Bücher, zu denen ich nur wenig zu sagen habe:

Der Tod – Mein Leben als Tod | Comedy | 3 Sterne

Während der Tod auf der Bühne wirklich lustig ist, hat mich das Buch nicht überzeugt. Oft sehr langatmig geschrieben, wenig mit dem eigentlichen Thema befassend, ging es vor allem um einen kleinen Machtkampf zwischen dem kleinen Tod und seinem Gevatter. Dabei wirkt der kleine Tod unglaublich naiv und doch eher inkompetent, auch wenn er interessante Ideen an den Tag legt.

 

Johannes Hayers, Felix Achterwinter – Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn| Comedy/Ratgeber | 2 Sterne

Eine Sammlung von nicht ganz moralisch korrekten Erziehungstipps, die anfangs noch ganz lustig sind. Die Beschreibung des Dilemmas vorher ist aber oft stark am Thema vorbei, langatmig und langweilig, und auch die Tipps verlieren schnell ihren Unterhaltungswert.

[Kurzrezension] Nela Vogel – Wat se fack

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Buchdetails

  • Erscheinungsdatum: 9. März 2015
  • Verlag: Piper Taschenbuch
  • ISBN: 9783492306638
  • Hardcover 320 Seiten
  • Sprache: Deutsch

 

Ein kleines, nettes Büchlein mit teils flachen, teils aber sehr lustigen Tweets zu allen Lebenslagen. Zuerst dachte ich, die Autoren wären, wie schon häufig bei solchen Werken, nur erfunden und die Texte von der Herausgeberin selbst verfasst, aber eine kleine Recherche bestätigte, dass es die Twitter-Accounts teils gibt, teils zumindest bis vor kurzem gab. Schade ist nur, dass es nur einige wenige sind, und offenbar nur sehr bekannte Accounts, die regelmäßig lustige Tweets posten, ins Buch aufgenommen wurden. Best Of hätte eigentlich jedem und vor allem nicht nur deutschsprachigen Accounts die Möglichkeit geben sollen, hier erwähnt zu werden. Dennoch alles in allem eine leichte, nette Lektüre.