Lies dich nach Hogwarts-Challenge: Ankündigung und mögliche Leseliste

 

 

Seit heute hat mein Challenge-Punkt im Menü eine neue Unterseite. Denn ab Oktober geht es für mich ins Reich der Magie. Dieser Post hier soll dabei der Ankündigung gelten – denn mindestens einmal im Monat wird es diesbezüglich ein gesondertes Update geben – aber auch mir als mögliche Leseliste dienen. Hier sammel ich, welche meiner SUB-Bücher (aber auch mögliche Rereads) zu den Aufgaben passen könnten.

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#readbooks30dayschallenge

bookblog_challenge

 

Bei Elizzy von Readbooksandfallinlove habe ich bereits am Anfang des Monats diese Challenge gesehen. Die ersten paar Tage war ich auch bei Instagram recht eifrig dabei, aber schnell merkte ich, dass viele der einzelnen Tage eigentlich keine guten Bilder hergeben, aber auch für einzelne Blogposts oft nicht umfangreich genug waren. Ich will euch ja nicht vollspammen. Daher hier mein gesammelter Monat.

 

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Read it like Watson!

Heute startet die Read it like Watson-Challenge von Miss Watson, bei der es das Ziel ist, englische Bücher zu lesen. Zwar ist mein SUB vor allem deutschsprachig, aber gerade im Bereich der Klassiker (A tale of two cities) und Star Trek tummeln sich doch ein paar englische Bücher bei mir, so dass ich mir denke, dass das ja meinem Hauptziel, dem SUB-Abbau, nur gut tun kann. Eine weitere Motivation.

Entsprechend gibt es hier vielleicht für den Rest des Jahres ein paar mehr Rezensionen zu englischsprachigen Büchern, auch wenn Rezensionen nicht Pflicht sind. Die Challengeseite mit meiner Übersicht gelesener Bücher findet ihr hier.

Gemeinsam Lesen #10

 

Guten Morgen und willkommen. Dank der Schlunzenbücher lesen wir heute morgen wieder gemeinsam.

 

The Catcher in the Rye1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Nachdem ich gestern Shakespeares Sommernachtstraum (in einer furchtbaren Übersetzung) beendet habe, starte ich heute mit J. D. Salingers ‘The Catcher in the Rye’. Und da die Amis gemein sind und wirklich nur den Fließtext mitzählen, bin ich so auf Seite 1.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
If you really want to hear about it, the first thing you’ll probably want to know is where I was born, and what my lousy childhood was like, and how my parents were occupied and all before they had me, and all that David Copperfield kind of crap, but I don’t feel like going into it, if you want to know the truth.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das lag jetzt vermutlich seit dem Abitur meiner Schwester bei mir, was … so um die 15 Jahre sein dürften. Und in all der Zeit wusste ich, dass es da ist. Ich wusste, es ist ein Klassiker, und dass Klassiker eben solche sind, hat oft einen guten Grund. Die meisten, so schlecht sie auch sind, tragen zur Allgemeinbildung bei und man sollte möglichst alle mal lesen (auch wenn man dann ja zu nichts anderem mehr kommt). Aber dennoch hatte ich 15 Jahre lang nicht das geringste Bedürfnis, das Buch in die Hand zu nehmen. Eigentlich habe ich das auch jetzt nicht, aber in ein paar Tagen ist Ostern und meine Schwester da. Und zwecks SUB-Abbau und Platzschaffens im Regal will ich diese Altlast endlich loswerden.
 
4.  Nimmst du an Lesechallenges teil? Wenn ja, planst du dein Lesen danach oder guckst erst, nachdem du ein Buch gelesen hast, ob es irgendwie passt?
Lieblingsantwort meines Profs: Das kommt ganz darauf an.

Letztes Jahr habe ich es mit der Popsugar-Jahreschallenge probiert, was wohl international die bekannteste ist, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Da habe ich erst normal gelesen, aber als es dem Ende zuging und ich noch immer jede Menge Aufgaben unerfüllt hatte, habe ich mein Leseverhalten schon angepasst. Und ich bin dennoch gescheitert. In meinen 103 Büchern waren einfach nicht die Richtigen, um diese etwa 30 Aufgaben zu erfüllen.

Dann gibt es meine beiden Bucket List-Challenges, die Buchspringer und Rory Gilmore, für sie ich wohl ab und an ein Buch einfließen lasse. Aber ohne festes Enddatum kann ich mir die über die nächsten Jahrzehnte einteilen.
Und schlussendlich sind dann da die reinen Massenchallenges, allen voran Goodreads. Würde ich am Ende des Jahres da noch hinterher hinken, würde ich wohl bewusst auf kürzere Bücher zurückgreifen. Aber da die Langen mich eh immer ein wenig abschrecken, und ich selten etwas über 250 Seiten wirklich mit Genuss lesen kann, würde das keine große Änderung bedeuten.
Ich weiß nur, dass ich nie wieder eine Challenge annehme, nur, weil sie bekannt ist. Popsugar ist gut gemacht, das schon. Sie richtet sich aber eher an Amerikaner, habe ich das Gefühl. New York Times Bestseller? Muss man erst mal lange googlen, was einem da gefällt. Oprahs Buch Club? Von dessen Existenz wusste ich vorher nichts. Aber wirklich störend waren für mich die Diversity-Teile der Challenge. Nicht, weil ich etwas gegen Diversity habe. Sondern, weil ich jedes meiner Bücher erst einmal lesen müsste, um zu wissen, ob etwas in der Richtung homosexueller Char, schwarzer Char, Asiate, … darin vorkommt. Ich kaufe meine Bücher nicht danach und informier mich auch nicht groß darüber. Und da das zu viel Rechercheaufwand bedeutet – oder zu viel Geld, weil man dann noch mal neue Bücher dafür kaufen muss -, möchte ich es nicht noch einmal probieren.
Und welches Buch lest ihr gerade?

Take Control of your TBR

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Good morning world.

This time I post in English as I participate in an English Challenge this month – the Take Control of your TBR . Don’t worry, the reviews will still be in German.

So, what is this about? Right now I’m in a reading slump and as my readers know, I’m trying to minimize my TBR (in German: SUB) this year anyways, so I’ll use this challenge to get me to reading as much as I can.
The rules are to read as much as possible in March, but only books with more than 100 pages that were published before March 2017 count.

There will also be a Twitter party and a Readathon but as they are in an American time zone if I saw it correctly, I don’t think I’ll attend them.

 

So … Have a nice day and be sure to check this post every now and then as I’ll update it every few days

 

Update March 7th:

Only two books done by now. I hoped I would be better but then again, two books are better than none, right?

 

Update March 11th:

Four books done. Not as good as I would like, but still good. And right now I’m reading a really good one.

 

Update March 16th:

Eight books. It was a good week. Though I’m not sure I’ll review the next book. I just got it out of an open bookcase and therefore it was never part of my TBR. It’s a bookcrossing book and I don’t want to put it on my TBR for a while either, as I’m a bookcrosser myself and I know how annoying it may be to never hear anything from your books ever again and I’m afraid I might forget it 😉

 

Update March 31st:

Guess that’s it. I’ve made it through 13 books (2.619 pages) . Plus the one that I read without ever putting it on my TBR pile, I held my average of 14 books per month. Not that shabby.

Thanks for a great month of reading and we’ll see each other again next year?

 

List of read books (Reviews are in German):

  • Title: Die heilige Johanna | Author: George Bernard Shaw | 159 pages | Review 
  • Title: Der Genitiv ist dem Streber sein Sex | Author: Markus Barth | 208 pages | Review
  • Title: Flauschangriff | Author: Ilona Schmidt | 304 pages | Review
  • Title: Der krumme Hund | Author: Roald Dahl | 128 pages | Review
  • Title: Überleben | Author: Peter David | 122 pages | Review
  • Title: Kein Alkohol für Fische unter 16 | Authors: Rainer Dresen, Anne Nina Schmid | 144 pages | Review
  • Title: Ein Buchladen zum Verlieben | Author: Katarina Bivald | 448 pages | Review 
  • Title: Regeln für einen Ritter | Author: Ethan Hawke | 192 pages | Review 
  • Title: Noch weniger Sex und ich wäre ein Pandabär | Author: Justin Halpern | 224 pages | Review
  • Title: Star Trek II The Wrath of Khan Photostory | Author: Richard Anobile | 160 pages | Review
  • Title: Die Entdeckung der Faulheit | Author: Corinne Maier | 156 pages | Review
  • Title: Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker? | Authors: Frederik Jötten, Jens Lubbadeh | 256 pages | Review
  • Title: Spock must die! | Author: James Blish | 118 pages | Review 

 

Diversity bei Büchern?

In letzter Zeit wird mehr und mehr über Diversity in Büchern und bei den Autoren geredet. ‘Warum hat JK Rowling nicht bewusst Schwule und Lesben eingebaut?’, liest man da bei Kommentaren unter Facebookbeiträgen großer Merch-Shops. Manche Fans kündigen der Harry Potter-Reihe daher sogar symbolisch die Freundschaft.

 

Szenenwechsel: Die großen Lese-Challenges, jeweils für ein Jahr. ‘Lies Buch eines Autors von einem anderen Kontinent’, ‘Lies ein Buch eines afro-amerikanischen Autors’,…

 

Gender und Diversity wird immer wichtiger. Ich bin eine Frau und schwerbehindert, natürlich finde ich mehr Sensibilität wichtig und zwingend notwendig. Aber das hier … Ich würde nicht sagen, dass mich diese Entwicklung unter Lesern besorgt. Nein. Jeder darf doch lesen, was er möchte. Ich bin nur irritiert. Aus verschiedenen Gründen.

 

Diversity bei den Charakteren?

Jeder möchte gern eine Identifikationsfigur haben. Auch ich. Ich fände es unglaublich toll, wenn der Held einer Geschichte mal nur ein Auge und Asthma hat, wie ich. Vielleicht gleich noch meine kleinen Zwangsneurosen? Asexuell, aber nicht aromantisch? Ich würde es LIEBEN. Aber ich verlange es nicht von Autoren. Denn ich bin auch auf der anderen Seite, ich schreibe auch. Nicht professionell, bis auf eine Kurzgeschichte nicht einmal veröffentlicht (wenn man vom Internet absieht). Ich erlebe, wie sich Charaktere anders entwickeln, als ich es geplant hatte. Und ich kann einem Charakter schon keine Geschichte aufzwingen, weil sie sich plötzlich falsch anfühlt. Wie soll ich ihm dann eine Ethnie oder eine Behinderung andichten, die sich nicht von selbst entwickelt oder natürlich anfühlt?

Daher würde ich niemals fordern, dass mehr Charaktere, die eine bestimmte Sexualität, Ethnie, Behinderung oder sonstige Besonderheit haben, in einem Buch vorkommen. Ich freue mich, wenn sie da sind, aber eine Geschichte lebt für mich nicht dadurch, wie verschieden die Charaktere in Merkmalen sind, die man sich nicht einmal aussuchen kann. Sie lebt durch verschiedene Persönlichkeiten. Alles andere sind Goodies, Special Features.

Ich suche jedenfalls nicht bewusst danach und habe, bis ich ein Buch durchgelesen habe, auch keine Ahnung, was darin vorkommt. Aber das soll keine Kritik an denen sein, die bewusst nach Besonderheiten suchen und die Bücher dann nur deshalb kaufen. Das ist Geschmackssache. Nur, Autoren zu kritisieren, wenn sie Bücher so schreiben, wie sie ihnen leicht von der Hand fließen? DAS werde ich nie begreifen.

Diversity unter Autoren

Das ist etwas, was ich sehr seltsam finde. Dass Menschen nun bewusst Bücher von Autoren anderer Ethnien suchen, um sie zu lesen. Dass es gefordert ist in Challenges. Bei den meisten Autoren in meinem Regal weiß ich nicht einmal, woher sie kommen. Wenn im Buch steht ‘Aus dem Französischen übersetzt von…’ kann der Autor Franzose sein, aber auch aus Teilen Nordafrikas kommen. Und gab es nicht auch Inseln in der Karibik, wo man Französisch spricht? Soll ich nun einen Autor nur an seiner Herkunft bewerten? Erst stundenlang googeln, ob ich ein Buch finde, das von einem Menschen aus XYZ geschrieben wurde, egal, ob es nun mein Genre ist, oder nicht? Ich weiß bei vielen meiner Autoren nicht einmal, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Marian Keyes ist vermutlich eine Frau, aber ich kannte auch einen Marian, ehemaliger Fußballspieler meines Lieblingsvereins und sein Sohn war beim gleichen Kinderarzt wie ich.

Ich frage mich, ob ich da zu …engstirnig bin. Sollte ich bewusst so handeln, wie es offenbar heute in internationalen Leserkreisen erwartet wird? Bücher nicht mehr nach der Inhaltsbeschreibung kaufen, sondern bewusst googeln, ob ich schon einen Autor und eine Autorin aus dem entsprechenden Land habe? Es ist ja nicht so, dass ich sie meide. Ich lese nur, was interessant klingt und da kann durchaus auch mal eine Nigerianerin darunter sein. Oder eben ein stinknormaler Amerikaner.

Aber gut, Herkunft kann man ja noch leicht herausfinden. Aber wieso gibt es auch Aufgaben, Bücher von einem homosexuellen Autor zu lesen? Schreiben Homosexuelle anders als Heterosexuelle? Und vor allem, machen das wirklich alle öffentlich, welche Sexualität sie haben?

Es wird oft kritisiert, wenn man wegen der Frauenquote eingestellt werden würde, wäre man nur die Quotenfrau. Dass einen das herabstufen würde. Ich finde das nicht, aber selbst wenn, würde das hier zum Ausgleich des Geschlechtermissverhältnisses in einem Job führen. Wohin führt es, wenn ich den Quotenschwulen in meinem Bücherregal habe? Er wurde schon verlegt. Er hat jetzt vielleicht ein paar Cent mehr, weil ich das Buch gekauft habe, vielleicht eine Rezension mehr, wenn ich darüber schreibe. Aber sonst?

Auch hier sage ich nicht ‘Lest keine Bücher von jemandem, der XYZ hat’. Nein, ich frage nur, ob dieses bewusste Suchen nach Büchern von Autoren mit bestimmten Merkmalen denn wirklich sinnvoll ist. Wenn ich ihn nicht unter Zwang lese, sondern nur, weil sein Buch interessant klingt, ist das nicht besser für ihn und mich? Unser Leser-Autor-Verhältnis entsteht dann leichter, freier. Vielleicht mag ich das Buch dadurch sogar gleich mehr.

Mein Fazit

Mir ist es egal, aus welchem Land ein Autor oder Charakter kommt. Welches Geschlecht, welche Sexualität oder welche Behinderungen er hat. Ich möchte etwas nicht nur deshalb lesen. Aber ich möchte auch etwas nicht nur deshalb ablehnen. Ich finde es generell gut, Diversity zu unterstützen, aber unter Lesern geht mir das langsam fast etwas zu weit. Es artet in Zwang für beide Seiten aus. Autoren und Leser. Das ist für mich keine gute Entwicklung. Wenn jemand bewusst etwas über eine bestimmte Kultur lesen möchte, sehr gerne. Den Horizont zu erweitern ist immer gut. Aber bitte zwingt das doch niemandem auf, nicht in der Freizeit.

Und bitte zwingt Autoren nicht dazu, Charaktere nach euren Wünschen zu ändern. Mit etwas Pech kommt der Autor dann nicht mehr in sein Werk rein, weil es nicht mehr so fließen will, wie bisher. Weil es einfach nicht mehr der Charakter ist, den derjenige im Kopf hatte. Und dann hört die Reihe einfach mittendrin auf, wenn man sehr viel Pech hat.

Erfreut euch an der Vielfalt. Aber lehnt doch niemanden ab, nur weil er dagegen normal wirkt.

Oder bin ich vielleicht doch zu engstirnig? Wie sehr ihr das?

Montagsfrage #1/2017

 

Das gute Buchfresserchen hat wieder mit den Montagsfragen angefangen, nach einer kurzen Jahresendpause, und so kann auch ich heute wieder eine Frage beantworten.

Hast du dir schonmal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen?

Ha! Endlich kann ich mal stolz sein. Ja, ich habe beim Projekt 10 Bücher mitgemacht und ….zumindest einmal die Liste durchgehalten. Das zweite Mal habe ich gekauft und Strafbücher bekommen und das dritte Mal abgebrochen, aber immerhin hat es einmal über ein paar Monate hinweg geklappt.

Und gerade versuche ich es ja wieder. Ich habe zwar gerade ein Paket mit Büchern bekommen, aber da die ja nicht gekauft sind und ich sie vor Beginn meiner Jahreschallenge gewonnen habe, zählt das nicht, finde ich.

Also jetzt sind es noch 20 Bücher, bis ich wieder kaufen darf. Und drei Wochen lang habe ich schon nicht mehr. Ich schaff das.