Advent, Advent 2019

Wieder einmal ist es Dezember. Und ich habe wohl vergessen, wie viel Arbeit es letztes Jahr gemacht hat, all diese Adventskalender zusammen zu tragen, denn immerhin habe ich angekündigt, das in diesem Jahr zu wiederholen. Ich erfülle damit wohl Einsteins Kriterium für Wahnsinn.

Da ich sie aber eh auch für mich selbst zusammen sammel, heiße ich euch herzlich willkommen zur diesjährigen Liste an Adventskalendern.

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[TAG] Naughty vs Nice Book Tag

Diesen Tag habe ich bei Cait von Paper Fury gefunden. Und da ich gerade nur noch Rereads mache (also einen langen), um die Aktionen des Jahres 2018 abzuschließen, und daher keine Rezensionen zu bieten habe, dachte ich mir, das hier ist doch viel schöner, als bis zum Jahresrückblick nichts mehr von mir zu hören.

Also, war ich in diesem Jahr brav oder unartig?

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Matt Haig – Die Christmas-Reihe (Reihenrezension)

Buchdetails

  • Erinnert an: Lemony Snicket, finde ich
  • Genre: Kinderbuch, Fantasy, Weihnachtsroman (Ja, das ist kein Genre, sollte es aber sein.)
  • Erscheinungsdatum: 2015, 2016 und 2017
  • Verlag: Canongate
  • ISBN: Band 1: 978-1-78211-789-6, Band 2: 978-1-78211-857-2 , Band 3: 978-1-78689-068-9
  • Hardcover 266, 332 und 298 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • Trigger: Grausamkeit gegen Kinder, Xenophobie

Inhalt: 

Die Bücher erzählen die Geschichte des Weihnachtsmannes.

Band 1 erzählt davon, wie ein kleiner Junge namens Nikolas sich auf die Suche nach seinem Vater macht. Dieser wollte mit einer Expedition nach Elfhelm, um dessen Existenz und die der Elfen zu beweisen und so Geld für seinen Sohn zu verdienen, damit dieser endlich ein richtiges Bett und Spielzeug haben kann. Doch er kommt einfach nicht von der Expedition zurück.

Nikolas, Halbwaise, macht sich also auf den Weg und landet selbst in Elfhelm, wo die Elfen ihn aber wegsperren und tot sehen wollen, weil Menschen als Feinde angesehen werden. Schließlich haben sie gerade erst einen Elfjungen entführt.

Mit viel Glück entkommt Nikolas und macht sich auf der Suche nach seinem Vater, hoffend, dass der nichts mit der Entführung zu tun hat.

Band 2 erzählt die Geschichte, wie die Trolle nach dem ersten Weihnachtsfest mit Weihnachtsmann das zweite durch einen Angriff verhindern. Und so verlieren die Kinder die Hoffnung, die der Weihnachtsmann ihnen brachte. Doch ohne Hoffnung, kann die Zeit nicht angehalten werden und der Schlitten nicht fliegen. So ist Weihnachten in Gefahr. Der Weihnachtsmann macht sich auf, das Kind zu finden, das den größten Glauben hatte, um Weihnachten zu retten. Doch dessen Mutter ist gestorben und es ist als Vollwaise nun in einem Arbeitshaus.

Band 3 setzt bei der Familie des Weihnachtsmannes an. Nun mit Frau und einer Ziehtochter ausgestattet, sieht er sich erneut im Zentrum von Lügen. Wieder heißt es, die Menschen seien böse, denn immerhin hat sich die Menschenpopulation jetzt in nur einem Jahr verdreifacht. Und, dass die anderen beiden Menschen noch nicht richtig zur Gesellschaft gehören, keine Magie wirken können, und nicht mal Elftänze beherrschen, heißt doch, dass sie hier nicht hergehören, richtig? Und wieder kommt die Stimmungmache gegen ihn ausgerechnet kurz vor Weihnachten. Kann er dieses Fest noch retten? Und wer steckt diesmal dahinter?

Charaktere: 

Leider gibt es hier über die Bücher hinweg ein paar Fehler, die Charaktere bleiben nicht immer gleich. Jeweils innerhalb eines Buches bleiben sie sich aber treu.

Viel Charakterisierung findet aber eigentlich nicht statt, denn einerseits ist das eine Kinderbuchreihe, die vor allem durch Abenteuer und nicht durch interpersonelle Beziehungen leben soll, andererseits werden die wenigen Aussagen zur Charakterisierung oft oberflächlich gehalten und eben einfach nur in wörtlicher Rede genannt.

Meinung:

Band 1 gefiel mir sehr gut. In sich geschlossen, wundervolle Grafiken. Es hat einen emotional zwar durch die Hölle eines vernachlässigten Kindes geführt, erzählt aber wunderbar von Magie und Hoffnung, und wie durch Wahrheit und Güte alles gut werden kann. Und, dass es immer besser ist, wenn eine Gesellschaft fröhlich ist.

Aber danach ging es leider abwärts und jeder Folgeband war noch einmal etwas schlechter. Es wirkt, als hätte Matt Haig den Lektor gewechselt, so dass niemand ihn darauf hingewiesen hat, dass er Fakten aus dem einen Band im nächsten entweder vergessen oder bewusst geändert hat. Er biegt sich die Geschichte so zurecht, wie er das für den Plot gerade braucht, ohne zu beachten, dass er in Band 1 etwas völlig anderes gesagt hat. Und in Band 3 wird das besonders schlimm.

Außerdem nimmt er dreimal in Folge das selbe Verfahren. Jemand erzählt den Elfen Lügen, will sie manipulieren und kommt damit durch, obwohl sie, im Gegensatz zu den Menschen, sogar zur Wahrheitsfee gehen könnten, die rein biologisch nur die Wahrheit sagen KANN. Und dreimal die selbe Geschichte nur mit wechselnden Leuten als Handlanger? Nur ein paar kleine Hintergründe werden geändert? Das ist echt … billig.

Einzig zu Gute halten kann man Matt Haig, dass er hoffentlich das Konzept von Fake News damit Kindern sehr gut erklärt und ihnen so viel Medienkompetenz beibringt, nicht alles zu glauben, was erzählt wird. Denn hier hat er quasi einen Elftrump (oder Trumpelf?) als Gegenspieler genutzt, der mit den Mitteln arbeitet, die wir gerade in unserer Gesellschaft auch erleiden müssen.

Fazit: 

Band 1 ist wirklich gut und schön zu lesen. Hier ergibt alles noch halbwegs sind. In den Folgebänden werden aber immer mehr Logikfehler eingebaut und Fakten aus Band 1 ignoriert und geändert.

Band 1: 

Band 2: 

Band 3: 

Meinungen anderer Blogger: 

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Advent, Advent

WERBUNG
-wenn auch unbezahlt-

 

Herzlich willkommen im Dezember. Nun schielen viele von euch wieder sehnsüchtig zu den Türchen, hinter denen sich eine kleine Portion Schokolade versteckt.

Doch gerade für uns Büchermenschen ist das auch die Zeit der Gewinnspiele und der kostenlosen Kurzgeschichten. Daher habe ich versucht, für euch alle Adventskalender 2018 zusammen zu tragen, die halbwegs etwas mit Büchern zu tun haben.

 

Gewinnspiele von Firmen, offiziellen Ämtern und Verlagen:

  • Wie auch in den letzten Jahren verlost Elbenwald wieder jeden Tag bis Heiligabend Fan-Merch. Darunter finden sich zwar nicht nur bibliophile Geschenke, aber heute geht es schon mit Harry Potter los. Ab und an findet also auch der Buchliebhaber hier etwas Schönes.
  • Auch Lovelybooks ist da schon altbekannt. Hier läuft der Adventskalender aber etwas anders ab als in den vorigen Jahren. Statt nur einem Buch pro Tag, das man mit der Beantwortung einer Frage gewinnen kann, stehen diesmal drei zur Auswahl, bei denen man aber, wie bei den normalen Verlosungen, statt Quizfragen lieber beantworten soll, warum man es gewinnen will.
    (Persönlich mochte ich das alte System lieber, denn solche Fragen, die irgendwie persönlich werden, sind der Grund, warum ich bei den normalen Verlosungen nie mitmache.)
  • Buecher.de hat seinen Kalender gut versteckt. Auf der Startseite finde ich ihn nicht, aber existieren tut er doch. Hier kann man Bücher und Hörbücher gewinnen.
  • Die deutsche Krebsgesellschaft hat in ihrem Adventskalender auch ab und an ein Büchlein versteckt.
  • Beim Kalender des Bundessozialministeriums winken neben Büchern auch DVDs und Geldpreise.
  • Der Adventskalender von Langenscheidt für alle Sprachbegeisterte läuft sogar schon seit November. Hier könnt ihr täglich Bücher und Kalender gewinnen. An welchem Tag was verlost wird, steht übrigens gleich unten auf der Seite, so dass ihr hier gezielt an speziellen Tagen zuschlagen könnt.
  • Beim Piper Verlag gibt es in diesem Jahr auch wieder täglich ein Buch zu gewinnen.
  • Bei Fischer Tor findet ihr auch vor allem Phantastik-Bücher, die ihr täglich gewinnen könnt.

 

  • Den Südwest Verlag der Gruppe Randomhouse kannte ich bisher noch nicht. Ich weiß wenig über das Sortiment – heute, am 1. Dezember ist der Gewinn ein Kochbuch -, aber für den einen oder anderen ist das vielleicht auch interessant.
  • Auch Heyne, ebenfalls unterm Dachverlag Randomhouse, hat einen Adventskalender.
    => Bei allen Randomhouse-Kalendern scheint aber eine Anmeldung zu deren kostenlosen Newslettern ‘Buchentdecker’ notwendig zu sein. Das ist also nur etwas für Leute, die gerne Mails von Verlagen bekommen.

Gewinnspiele von Bloggern:

  • Wie auch schon in den letzten Jahren, verlost Eva von Phantastisch-lesen.de zweimal die Woche ein Buch aus den Phantastik-Genres. Reinschauen lohnt sich hier in jedem Fall. (Und Mitmachen auch, kann doch nicht ständig nur meine Mutter gewinnen.)

 

Weitere Adventskalender (Weihnachtsgeschichten, thematische Rezensionen, Kurzgeschichten allgemein, …):

  • Das Autorenforum Schreibnacht hat einen Adventskalender mit Geschichten und Gedichten auf die Beine gestellt. Dabei nehmen euch manche der Autoren mit auf ihre eigenen Seiten, andere findet ihr im Magazin der Schreibnacht selbst. Los geht es heute hier.
  • Die Autorinnengruppe ‘Nornennetz‘ wiederum, ein Zusammenschluss aus Phantastik-Autorinnen, wird über die nächsten Wochen Facebook, Instagram und ihren Blog in eine Märchenwelt verwandeln. Auf wechselnden Plattformen lest ihr von Prinzessinnen und Heldinnen.
  • Und wer einem Roman beim Entstehen zulesen möchte, kriegt bei Poisonpainter täglich einen Schnipsel von ihrem aktuellen Projekt – und an den Wochenenden auch mal Kurzgeschichten von Gastautoren.

Andere Übersichten:

Und, da ich diese Übersicht hier erst gefunden habe, nachdem ich mich schon durch 400+ Adventskalender gewühlt habe, auf der Suche nach Buchigem, möchte ich sie euch auch nicht vorenthalten und vor allem nicht nur die Links übernehmen. Es steckt viel Arbeit dahinter, die alle zusammen zu tragen, daher schaut bei Gabis Laberladen vorbei, die noch ein paar andere Verlage und Aktionen gefunden hat.

Fehlt ein Kalender in beiden Übersichten? Dann nur raus damit. Und ansonsten viel Erfolg bei den Gewinnspielen.

[Kurzrezension] Beatrix Potter u.a. – Magisches Weihnachten

Magisches Weihnachten - Die schönsten Weihnachtsmärchen für Kinder: Die Schneekönigin, Der allererste Weihnachtsbaum, Der Schneider von Gloucester, Das ... Nußknacker und Mausekönig, Weihnachtslied... von [Potter, Beatrix, Andersen, Hans Christian, Dickens, Charles, Burnett, F. H., Hoffman, E.T.A, Lagerlöf, Selma, Wilde, Oscar, Kyber, Manfred, Seidel, Heinrich, Büchner, Luise, Grimm, Jacob, Grimm, Wilhelm, Löns, Hermann]Sammlung von Märchen, Kurzgeschichten, … | 531 Seiten | Ebook | e-artnow | Deutsch

Hier fällt es schwer, das Buch als Ganzes zu bewerten. Es sind hervorragende Geschichten darin, wie der kleine Lord und Charles Dickens Weihnachtsgeschichte (wenn auch unter der wörtlichen Übersetzung des Originalnamens: Weihnachtslied), und andere, die eher langwierig und damit langweilig sind.

So kann man höchstens die Zusammenstellung der Geschichten bewerten, die durchwachsen ist, somit aber für jeden Leser etwas zu bieten haben sollte, der sich in Adventsstimmung bringen möchte.

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#LiesDichNachHogwarts – Extraaufgabe Dezember

 

Die letzte Extraaufgabe dieser Challenge. Schade, denn langsam fangen diese Herausforderungen, diese Streifzüge außerhalb meiner buchigen Comfortzone, an, mir Spaß zu machen.

Dieses Mal also soll ich dem goldenen Trio Bücher zu Weihnachten schenken – mal ehrlich, was schenkt man sonst? Socken? Nur war das gar nicht so leicht. Ich hoffe aber, dass für jeden der drei auch etwas dabei ist, was er mag.

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[Kurzrezension] Uwe Wandrey (Hrsg.) – Heilig Abend zusammen

Genre nicht genau zu betiteln | 160 Seiten | Taschenbuch | Rowohlt Taschenbuch | Deutsch

Sowohl Titel (und Titelbild), als auch der etwas völlig anderes andeutende Klappentext sind fehlleitend.
Weder handelt sich um ein garstiges, sprich schwarzhumoristisches Buch, noch um ein Plädoyer für ein „Weihnachten des Friedens“, wie im Klappentext angekündigt.
Statt dessen wirkt es wie eine Traumabewältigung der Autoren, die nur Weihnachten als Hintergrundthema hat. Mehrmals geht es um Vergewaltigung, einige Male im Morde, dazu Krieg. Das am ehesten noch ins Konzept passende sind eine Geschichte und ein Comic, die Kapitalismuskritik anbringen und, wenn auch eher schlecht, betonen, dass es Weihnachten nicht nur im Konsum gehen sollte und dass man auch Ärmere am Reichtum teilhaben lassen könnte.
Abseits dessen wirkt es aber eher, als hätte sich jemand an möglichst plastischen Darstellungen von Gewalt ergötzt, der Bogen zu friedlichen Weihnachtsfesten wird aber in den seltensten Fällen gezogen.

Wirklich wunderbare Weihnachtsbücher

Auch wenn es zum Zeitpunkt des Posts längst zu spät ist, diese Bücher noch zu besorgen – falls sie denn überhaupt noch verlegt werden -, so möchte ich doch auch endlich etwas Weihnachtsstimmung verbreiten. Heute stelle ich euch meine absoluten Lieblingsweihnachtsbücher vor, jedes davon bestimmt schon älter als 10 Jahre.

 

Am 4. Advent morgens um vier | Klaus Kordon | Ravensburger Verlag | 1990 | 48 Seiten

Andreas wächst als Kind armer Eltern auf. Er wünscht sich nichts mehr, als dass seine Familie etwas Glück hat, doch das Christkind hat er noch nie gesehen, und in so ein armes Dorf kommt doch sicher kein reicher Nikolaus, oder? Und Gott? An den hat er schon so oft seine Gebete gerichtet. An wen soll er seinen Wunsch jetzt noch richten? Da hört er von einer Möglichkeit, denn Wünsche, die man am vierten Advent, morgens um vier Uhr in den Schnee schreibt, und nur in den Schnee, die werden wahr.

 

Ein Buch über kleine Weihnachtswunder, und wie wir Menschen uns gegenseitig glücklich machen können.

 

Wirklich wahre Weihnachtsgeschichten | Margret und Rolf Rettich | Beltz | 1976 | ? Seiten

 

Leider habe ich meine Ausgabe nicht gefunden, dabei bin ich mir sicher, sie niemals nie nicht abgegeben zu haben. Margret Rettich erzählt hier, illustriert von ihrem Mann, viele kleine, fast schon alltägliche Geschichten, denen allen ein weihnachtlicher Zauber inne liegt. Nicht alle sind glücklich, manche nachdenklich und traurig, und doch umfassen sie alle wunderbar, was Weihnachten ausmacht.

 

 

Rufus und die Weihnachtsmänner | Ursel Scheffler und Jutta Timm | Oetinger | 1997 | 120 Seiten

 

Polarforscher Rufus entdeckt plötzlich Rentiere, wo eigentlich keine sein sollten. Mit seinem Heißluftballon ist er gerade von Grönland aus weiter in den Norden gefahren, da geben seine Instrumente plötzlich auf, und das, als er geradewegs in eine Wolkenwand gelangt. Als er wieder zu sich kommt, ist er abgestürzt und weiß nicht, wo. Doch anstatt in der eisigen Einöde zugrunde zu gehen, finden ihn zwei Männer. Auf Nachfrage, wer sie sind, antworten sie nur, der Weihnachtsmann zu sein und so kommt Rufus als einziger Außenweltler in die Lage, das Dorf der Weihnachtsmänner zu sehen und zu erfahren, wie wir an unsere Geschenke kommen.

 

 

Während es für dieses Jahr zu spät ist, habt ihr jetzt vielleicht im nächsten Jahr ein paar Ideen, war ihr mit euren Kindern – oder mit euch selbst, ihr Junggebliebenen – an Weihnachten im Kerzenschein und bei Plätzchen und Tee lesen könnt.

 

Und was sind eure Weihnachtslieblinge? Verratet mir das doch in den Kommentaren.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten

Montagsfrage vom 28. November 2016

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Lange war es schon wieder still bei mir, aber heute hab ich ein paar Momente Zeit, daher fange ich erst einmal damit an, endlich wieder Fragen zu beantworten. Zuerst kommt heute Buchfresserchens Montagsfrage dran – denn falls mich mein Zeitgefühl beim täglichen Masterarbeitstippen nicht im Stich gelassen hat, ist heute Montag.

Heute geht es um Weihnachtswunschlisten und die Bücher darauf.

Wie sieht es bei euch aus? Tut ihr euch schwer euch Bücher zu wünschen, oder ist euer Wunschzettel voll davon?

Mein Wunschzettel beinhaltet oft fast nur Bücher. Zum Geburtstag hab ich mir auch ein Klingonisches Bat’leth gewünscht (und bekommen). Nur eine Larp-Waffe, also keine Sorge, ich tu niemandem weh, aber ordentlich schwer, um ein bisschen die Muskeln zu trainieren, ist es dennoch.

Ansonsten habe ich bei Facebook immer eine Liste an Büchern, die mir wünsche. Ich versuche, sie aktuell zu halten, kaufe mir manchmal auch selbst welche davon, aber vor allem ist sie für die gedacht, die mir etwas schenken wollen, aber nicht wissen, was.

Aktuell wären das:

    • Kari & Tui T. Sutherland – Magic Park
    • Markus Orths – Lehrerzimmer
    • Victoria Schwab – Das Mädchen, das Geschichten fängt
    • David Levithan – Letztendlich sind wir dem Universum egal
    • Andreas Hock – Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?
    • Rachel Joyce – Harold Fry, beide
    • Josef B. Aldenhoff – Bin ich psycho … oder geht das von alleine weg?
    • Christiane Stenger – Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt!
    • Jochen Malmsheimer – Halt mal, Schatz (und alles andere von ihm)
    • Britta Röder – Die Buchwanderer
    • Petra Durst-Behning: Das Weihnachtsdorf
    • Matt Haig: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
    • Hendrik Groen: Eierlikörtage
    • Jo Platt: Die Bücherfreundinnen
    • Trudi Canavan: Der Wanderer
    • Meike Frei: Fuck the Föhnfrisur
    • Sebastian Niedlich: Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war
    • William Shatner: Spock und ich
    • Marie Meimberg: Sei du selbst, alles andere wirst du eh verkacken
    • Christian Humberg, Bernd Perplies: Lucius Adler 2 – Jagd auf den Unsichtbaren
    • Lars Simon – Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen
    • Aude Le Corff – Das zweite Leben des Monsieur Moustier

 

Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das nach Weihnachten ja auch schon wieder. Wann immer ich etwas Geld habe, schau ich auch bei Rebuy rein, ob ich meine Wunschliste da billig abarbeiten kann.

Also ja, Wunschlisten werden bei mir von Büchern dominiert, ganz klar. Viel Anderes brauche ich im Leben nicht. Außer warmen Socken.