Buchdetails
- Erscheinungsdatum: 2002
- Verlag: Goldmann Verlag
- ISBN: 978-3442450176
- Taschenbuch 256 Seiten
- Sprache: Deutsch
Klappentext:
Der große Wald. Buntbären. Fhernhachenzwerge. Ein gemeingefährlicher Laubwof. Unsterbliche Sternenstauner. Ehrgeizige Erdgnömchen. Ein unberechenbarer Stollentroll. Kokette Elfenwespen. Geheimbären. Eine Waldspinnenhexe. Blutsaugende Flederratten. Weinende Bäume. Sprechende Pflanzen. Tanzende Pilze. Leuchtende Ameisen. Doppelköpfige Wollhühnchen. Dreiäugige Schuhus. Ein sehr alter Meteor. Schreckliche Spannung. Grausamste Bosheit. Goldener Humor. Feinste zamonische Hochliteratur. Um nur das Gröbste zu nennen.
Inhalt:
Zwei junge Ffhernhachenzwillinge verirren sich im Wald, weil der Bruder unbedingt auf einer Eiche hochklettern möchte. Schnell wissen sie nicht mehr genau, woher sie kamen und finden nicht mehr aus dem dichten Wald heraus. Doch nicht nur das, bald verschwimmt auch die Grenze zwischen Halluzination und Realität und die beiden können sich nicht mehr sicher sein, was sie wirklich erlebt haben und welche Monster real sind. Hinzu kommt noch die furchtbare Ungewissheit: Gab es mal eine Hexe? Und wenn ja, ist sie dann wirklich tot?
Aufbau:
Die Geschichte ist einerseits durchzogen von gewohnt niedlichen, teils aber auch schauderhaften Zeichnungen vom Autor, die man in jedem Werk von Moers findet – zumindest in jedem, das ich bisher kenne. Diese machen die teils doch sehr unverständlich, wenn auch detailreich beschriebenen Kreaturen des Waldes nachvollziehbarer.
Aber gleichzeitig wird die Handlung auch oft durch Mythenmetzsche Abschweifungen unterbrochen. Das ist ein Stilmittel, das der ‚Autor‘ des Buches, Hildegunst von Mythenmetz, einer der größten Schriftsteller Zamoniens, eigens für das Buch erfunden hat. Hier unterbricht er die Geschichte, oft an willkürlichen Stellen, um dem Leser zu erzählen, was sich alles in seinem Arbeitszimmer befindet, wie sehr er einen Literaturkritiker hasst, oder manchmal auch für epische Abhandlungen über Mathematik. Teils helfen sie, ein besseres Bild der zamonischen Welt zu erlangen, auch wenn das für die Geschichte nicht nötig ist, teils sind sie aber einfach nur störend.
Den Abschluss bildet dann eine verkürzte Biografie Mythenmetz‘, die allerdings erst nach Ende der eigentlichen Geschichte gereicht wird und damit nicht störend, sondern nur mehr oder minder interessant ist.
Charaktere:
Ensel und Krete, die beiden Zwillinge, sind die einzigen Charaktere, die man wirklich über mehrere Seiten kennen lernt, und auch sie sind nur oberflächlich aufgebaut. Sie schwanken immer wieder zwischen Mut und Furcht, zwischen Streit und Einverständnis, aber viel mehr erfährt man darüber hinaus nicht, was für eine Abenteuergeschichte aber auch nicht zwangsläufig Not tut.
Fazit:
Wenngleich fantasievoll beschrieben und herrlich vielfältig in Flora und Fauna Zamoniens, wirkt diese zamonische Neuinterpretation Hänsel und Gretels ziemlich künstlich aufgeblasen. Zeitweise ist es noch ganz angenehm, dass man eben nicht weiß, was als nächstes kommt. Dass hinter jeder Rettung der Zwillinge gleich das nächste Monster wartet, aber bald erscheint es mehr wie eine Hinhaltetaktik, um irgendwie die Seiten voll zu kriegen. Und die Abschweifungen zerstören dann gänzlich den ohnehin schon verlangsamten Erzählfluss. Dabei ist für mich nicht erkennbar, welchen Zweck Moers damit verfolgt, dass er Mythenmetz zu einer das eigene Buch störenden Diva werden lässt. Mut muss man ihm hierfür schon zusprechen, da sich das wohl kaum ein anderer Autor trauen würde. Aber darüber hinaus scheint mir kein Nutzen, weder für die Geschichte, noch für die Literatur als solche, dahinter zu stecken und so wirken die Abschweifungen lediglich störend und ärgerlich und stören das Buch nur.


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Luke Pearson – Hilda und der Mitternachtsriese – ABGESCHLOSSENE GESCHICHTE
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Also ging es weiter zu einer kleinen Comicbuchhandlung, die auch an der Aktion teilnahm, und von der ich dachte, ich wäre noch nie in meinem Leben da gewesen, und das, obwohl sie innenstadtnah lag. Dort angekommen biss ich mir in den Hintern. Dieser kleine Laden war nicht nur fantastisch, ich muss ihn auch schon eigentlich seit mindestens neun Jahren kennen. Er lag genau in der Passage, die ich zwei Jahre lang viermal in der Woche passiert habe, um zu meinem Erdkunde-LK an unserer Partnerschule zu kommen, als ich in der Oberstufe war. Und ich wusste hinterher sogar, dass ich mir jedesmal, als ich damals an dem Laden vorbei kam, dachte, dass ich da eines Tages mal rein muss. Peinlich. Jetzt endlich habe ich aber dieses Versprechen mir gegenüber eingelöst und war dort drin. Wie gesagt, er ist fantastisch. Eng, vollgeräumt mit Romanen, Comics, Spielen, Sammelfiguren und allem anderen, was thematisch ansatzweise passt, total unsortiert, und einfach nur charmant chaotisch. Mein Traumzuhause.




Dennoch habe ich für diesen kleinen Artikel nur die Trek-Shirts übernommen, denn ich würde behaupten, dass ich mehr Star Trek-Romane als DVDs habe, wie ich schon einmal mit diesen Bildern hier belegt hatte – und seit dem sind noch Romane dazu gekommen und weitere kommen im Laufe der Woche.
Entsprechend würde ich denken, dass Star Trek bei mir durchaus zu den Buch-Fandoms zählen kann. Aber genug jetzt von meinen Rechtfertigungen und endlich los zu den Shirts kleinen anderen Schätzen. Wobei fast alles, was ich abseits von Shirts besitze, Geschenke waren.



Und natürlich darf auch Harry Potter nicht fehlen. Der Snape-Funko ist selbstgekauft. Hier hatte ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen hinterher. Irgendwer muss doch dem kleinen Snape mal ein schönes Zuhause bieten, oder?