[Kurzrezension] Bastian Bielendorfer – Papa ruft an

Humor | 272 Seiten | Taschenbuch | Piper | Deutsch

Der zweite Teil der ‚Reihe‘, in der Bastian Bielendorfer nicht mehr über seine Kindheit als Lehrerkind, sondern vor allem heutige Begegnungen mit seiner Familie berichtet. Mit einer schlagfertigen Frau, einem sturen Vater, einer Mutter, die es liebt, seine peinlichen Erlebnisse auszukosten, und zwei nicht immer ganz gehorsamen Hunden wird es dabei nie langweilig.

Allerdings hinkt der zweite Teil leider hinter dem ersten her. Er ist immer unterhaltsam, aber es fehlen doch echte Highlights in den Geschichten, die ‚Mutter ruft an‘ noch hatte.

[Kurzrezension] Loriot – Loriots großer Ratgeber

Loriot's grosser RatgeberCartoon | 318 Seiten | Hardcover | Diogenes | Deutsch

Nachdem mein letztes Loriotbuch ein ziemlicher Reinfall und stellenweise richtig sexistisch war, ist dieses hier besser. Teile sind unglaublich albern, manches uninteressant, aber viele Cartoons sind zwar auch albern, aber dabei dennoch amüsant. Teilweise hat Loriot sogar kleine Science Fiction-Aspekte eingebaut.

Dennoch würden die meisten Bilder mit seiner Stimme besser wirken. Auf Papier wirken sie etwas trockener, als wenn sie animiert und mit Loriots Stimme eingesprochen worden wären.

Da dies heute aber nicht mehr möglich ist, ist das Buch aber eine schöne Methode, ein wenig Loriot-Stimmung heraufzubeschwören, wenn gerade nicht die Sketche im Fernsehen laufen.

[Kurzrezension] Frank Jöricke – Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Baggage

„Am Tag, als X geschah, tat meine Familie Y“. So beginnt jedes einzelne Kapitel dieses Romans, der gar keiner zu sein scheint, fehlt ihm doch irgendein sichtbarer roter Faden, oder eine wirkliche Geschichte. Dabei habe ich mir wirklich Mühe gegeben, ihn zu mögen.

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[Kurzrezension] Bob Fenster – Dümmer geht immer

Bildergebnis für dümmer geht immer

Als ich dieses Buch hier in meinem SUB-Regal gesehen habe, habe ich mich erschreckt. Denn ich erinnerte mich, dass ich schon einmal ein Buch von Bob Fenster gelesen habe – Die Katze in der Mikrowelle – und es einfach schlecht fand. Auch dort hat er die Dummheiten des menschlichen Lebens gesammelt. Oder es zumindest vorgegeben. Dieses Buch hier soll quasi die Fortsetzung sein.

Dennoch wollte ich ihm noch einmal eine zweite Chance geben.

Leider entdeckte ich aber auch hier wieder das gleiche Problem. Einerseits schreibt Bob Fenster unstrukturiert. Er gibt seinen Kapiteln zwar Namen, die eine Sortierung andeuten, dann schreibt er aber nach drei oder vier Beiträgen, die dazu passen, wieder wahllos alle ‚Fehlleistungen‘ darunter, ob sie passen oder nicht.

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