Ich kaufe unabhängig… – zur Woche unabhängiger Buchhandlungen #wub17

[In diesem Artikel kommen Links zu Zeitungsartikeln vor, es könnte sich also um Werbung handeln.]

Ich kaufe meine Bücher unabhängig.

Würde ich gerne sagen, aber so ganz stimmt das nicht immer.

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Montagsfrage – Alles rezensieren?

Auch diese Woche ist beim Buchfresserchen wieder eine Frage online gegangen, die ich gern beantworten würde. Nicht unbedingt, weil meine Antwort besonders wichtig für die Welt oder auch nur unsere kleine Buchbloggerblase wäre. Sondern, weil sie meinen Lesern vielleicht erklärt, wie ich meinen Blog handhabe.

Montagsfrage: Wie wichtig ist es dir gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

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#Readathon – 10 Years in 10 Books Challenge

This year is the 10 year anniversary of the Dewey’s readathon so there is an all-day-long challenge to recommend a book for every year the readathon took place.

Thankfully Goodreads has an option to sort books by publication date (both of the read edition and of the book in general), otherwise I would not be able to participate in this one. So now I only hope, the dates added on Goodreads are right.

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#Readathon – Opening Survey

1) What fine part of the world are you reading from today?

Germany, Europe, Earth, Solar System, Milkyway 😉

2) Which book in your stack are you most looking forward to?

Actually I don’t have a real stack this time. I read almost every book I was obsessively looking forward to earlier this year, so now I just read whatever comes along. Moving through my shelves and take what looks best at the moment.

3) Which snack are you most looking forward to?

I still have cotton candy left, that I saved for a special occasion. Maybe I’ll eat it today.

4) Tell us a little something about yourself!

28 years old, sociologist, aspiring writer (first novel finished, in 2nd beta phase). I eat, drink and breathe Star Trek – especially Spirk, I’m sorry. Snape Defender – though I do NOT like everything he did.

5) If you participated in the last read-a-thon, what’s one thing you’ll do different today? If this is your first read-a-thon, what are you most looking forward to?

This time I won’t even try staying awake the whole time. I know I can’t do it.

 

So, have fun you all 🙂

Montagsfrage – Wie stehst du zu Zahlen wie Likes?

Heute mal wieder eine Beantwortung der Montagsfrage des Buchfresserchens, weil diese diesmal einfach interessant ist. Denn irgendwann landet wohl jeder bei der Frage:

 

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares…macht ihr euch etwas daraus?

Ich würde gerne behaupten, dass ich die Zahlen überhaupt nicht beachte. Dass ich ausschließlich für mich selbst blogge.

Aber das wäre natürlich eine Lüge. Wäre es mir völlig egal, ob jemals jemand hier etwas liest, warum stelle ich es dann ins Netz und speicher meine Gedanken nicht einfach auf einer externen Festplatte. Oder noch besser: In Notizbüchern, die niemals kaputt gehen, solange ich sie nicht in Wasser oder Feuer werfe. Ich schreibe also schon auch, um gelesen zu werden. Um mich mit anderen über gelesene Bücher auszutauschen – schwierig, bei dem, was ich lese – und um mal mehr, mal weniger kritisch den Buchmarkt zu betrachten und darüber zu diskutieren.

Hinzu kommt aber auch noch simple Psychologie. Forscher haben nun einmal festgestellt, dass Kommentare, etc. unser Belohnungszentrum anregen und Dopamin im Hirn ausschütten. Dabei wirkt das Internet ähnlich wie Schokolade oder Sex – nur mit weniger Kalorien und Risiko eines Herzinfarktes oder von Schwangerschaften.
Und wissenschaftliche Erkenntnisse zu leugnen, wäre albern und arrogant, würde es doch heißen „Ich bin nicht so, wie ihr manipulierbaren Like-Jünger, ich bin etwas Besseres“. Bin ich leider nicht.

Hinzu kommt, dass es als Blogger auch Mittel für Selbstverbesserung ist. Man schaut sich an, wie viele Leser man hat, und wie viele Leute anderen Blogs folgen, vergleicht die Seiten mit einander und kann daran sehen, wie man sich verbessern könnte, wenn man denn will. Wer gar nicht mehr auf die Zahlen schauen muss, hat entweder ein wirklich gutes Selbstbewusstsein, oder möchte sich einfach nicht weiter verbessern – was völlig okay ist. Ich persönlich lerne nur lieber weiter dazu und glaube nicht, dass ich schon am Ende dessen angelangt bin, was ich kann.

 

Dabei muss ich allerdings unterscheiden: Bei Facebook ist es mir egal, wer meine Beiträge liked, ebenso bei Instagram. Ich weiß nicht, ob es psychologisch auch so ist, da ich nicht messen kann, was mein Hirn alles an Hormonen ausschüttet. Aber ich als mein Bewusstsein mache mir nicht viel daraus. Ein Like wird hier viel zu inflationär gebraucht. Manch einer liked alles von jemandem, den er/sie mag, ohne kritisch das Bild oder den Status zu hinterfragen oder eine Meinung dazu aufzuschreiben. Das hat für mich keine Substanz.

Und hier bei WordPress sehe ich gar nicht, wenn jemand meinen Beitrag liked. In der App wird zumindest angezeigt, wie viele Likes man an dem Tag bekommen hat, aber auch nicht, wofür. Nur bei Kommentaren kann ich das sehen.

Aber Follower und Kommentare? Das sind meine Schokolade. Okay, auch Schokolade ist meine Schokolade, aber Follower und Kommentare machen mich darüber hinaus glücklich.